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Knuspriges Roggen-Weizen-Mischbrot – einfaches Brot für jeden Tag

Es gibt kaum etwas Gemütlicheres als den Duft von frisch gebackenem Brot. Dieses Roggen-Weizen-Mischbrot gehört zu meinen Lieblingsrezepten, wenn es schnell gehen soll. Der Teig ist in wenigen Minuten zusammengerührt, benötigt nur eine kurze Gehzeit und wird trotzdem wunderbar knusprig. Perfekt für alle, die ihr Brot gerne selbst backen möchten, aber keine Lust auf komplizierte Techniken, Sauerteig oder stundenlange Vorbereitung haben.

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Knuspriges Roggen-Weizen-Mischbrot

Ein echter Speedy-Gonzales unter den Broten. Schnell zusammengerührt, kurze Gehzeit und ruckzuck gebacken. Der Traum eines jeden, der schnell ein dampfendes, duftendes Brot auf dem Tisch haben möchte.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gehzeit Hefeteig 30 Minuten
Servings 1 Laib Brot

Kochutensilien

  • Rührschüssel
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät
  • Kastenform

Zutaten

  • 350 g Weizenmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 375 ml Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Rapsöl

Anleitungen

  • Das Mehl gemeinsam mit dem Salz und dem Öl in eine große Schüssel geben. Die Trockenhefe mit dem Zucker vermischen, in einem kleinen Glas warmem Wasser auflösen und kurz gehen lassen.
  • Das Hefe-Zucker-Wasser nun gemeinsam mit dem restlichen Wasser zum Mehl geben und den Teig in der Küchenmaschine mindestens 5 Minuten kneten lassen. Besser sind 10 Minuten.
  • Den fertig gekneteten Teig in eine eingefettete und bemehlte Kastenform geben und 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  • Sobald das Brot aufgegangen ist, die Oberfläche quer einschneiden und das Brot bei 175°C ca. 1 Stunde backen. Es ist fertig, wenn es aussen schön knusprig ist und beim drauf klopfen hohl klingt.
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Warum du dieses Mischbrot lieben wirst

✔ Perfekt für Anfänger ✔ Kurze Gehzeit ✔ Außen knusprig, innen weich ✔ Ohne Sauerteig ✔ Ideal für den Alltag ✔ Gelingt auch Backanfängern

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Die 4 Geheimnisse für knuspriges Brot

  • Den Teig ausreichend kneten: Mindestens fünf Minuten, besser zehn.
  • Etwas Dampf im Backofen: Eine kleine Schale Wasser sorgt für eine schönere Kruste.
  • Das Brot einschneiden: So kann es gleichmäßig aufgehen.
  • Geduld nach dem Backen: Kurz auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.

Häufige Fragen

Kann ich das Brot einfrieren

Ja, problemlos. Entweder als ganzer Laib oder in Scheiben geschnitten

Kann ich noch Kerne zugeben?

Ja. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen passen hervorragend. Auch Chia-Samen passen gut.

Brauche ich unbedingt eine Küchenmaschine?

Nein. Der Teig lässt sich auch von Hand kneten.

Kann ich das Brot mit Vollkornmehl backen?

Teilweise ja. Vollständig ersetzen würde ich das Mehl jedoch nicht.

Meine Helfer beim Brotbacken [Amazon Affiliate]:

Wenn du häufiger Brot backst, können diese Helfer sinnvoll sein:

  1. Gärkörbchen: Für schön geformte Brote und eine bessere Teigführung sind Gärkörbchen toll. Wenn du öfters Brot selbst backen möchtest, investiere am besten direkt in ein Set aus ovalem und rundem Gärkorb.
  2. Das einfachste Brot der Welt: Brot backen leicht gemacht von Axel Schmitt: Ein ganz tolles Buch, speziell für Anfänger. Darin findest du ganz sicher viele tolle Rezepte zum Nachbacken.
  3. Römertopf: Nicht ganz günstig, aber ein echter Klassiker zum Brotbacken. Ich nutze ihn sehr gerne, weil das Brot darin eine besonders tolle Kruste bekommt. Pluspunkt: Auch Schmorgerichte funktionieren darin phantastisch.
  4. Gusseisen-Topf: Wenn du keinen Römertopf magst, ist Gusseisen auch eine tolle Alternative. Den kannst du auch auf dem Grill verwenden.

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37 Kommentare

  1. 5 Sterne
    Wunderbares Rezept! Vielen Dank.
    Ich habe zusätzlich einen EL Oliveröl dazugemacht.
    Die Form mit Sesam/Chiasamenmischung bestäut. Wunderbar!
    Komme bei Klein und Groß einfach super an!

  2. Das Rezept hat mir sehr gut gefallen;
    Das Ergebnis nicht! –
    Hab´wahrscheinlich etwas falsch gemacht! Es ist auch nach 1 Stunde nicht richtig aufgegangen und war entsprechend pappig; und knusprig gebräunt sah es auch nicht aus.
    Aber: Ich geb nicht auf.

  3. 5 Sterne
    Ich habe das Brot gestern nachgebacken, statt Roggenmehl habe ich Dinkelvollkornmehl verwendet und noch ein paar Saaten mit hinein gemischt. Das Ergebnis: Perfekt. Toll aufgegangen, mit schöner Kruste!

  4. 5 Sterne
    Tolles Rezept.
    Da sich diesmal meine Vorräte nicht ganz mit den angegebenen Zutaten deckten, habe ich improvisiert und meine Kreativität freien Lauf gelassen.
    Das Ergebnis war toll, denn das Grundrezept ist suuuuper

  5. Hallöchen,

    Bitte verrate uns noch den Trick, wie das Brot in 30 min aufgeht. Ich habe mich gestern genau ans Rezept gehalten und da ist überhaupt nichts passiert. Nach 3 Stunden hab ich es dann gebacken. Es ist aber sehr kompakt geworden, nix fluffig

    1. Liebe Ramona, leider kann ich dir hierzu keinen Trick verraten. Bei mir funktioniert es in der Regel super und von den Lesern, die das Brot bisher ausprobiert haben, hab ich auch nichts Gegenteiliges gehört. Hefeteig ist aber grundsätzlich eher eine Mimose. Kein Hefeteig funktioniert gleich. Oft reicht schon eine andere Luftfeuchtigkeit, damit sich der Teig anders verhält. In dem Fall empfehle ich einfach immer, auf den gesunden Menschenverstand zu hören. Wenn der Teig deiner Meinung nach noch nicht genug aufgegangen ist, dann lass ihn einfach länger gehen.
      Gutes Gelingen beim nächsten Mal
      Moni

    2. Hallo Ramona. Probiere bitte folgendes: Dein fertig geformtes Brot in den nicht vorgeheizten Ofen (zusammen mit einem Schälchen Wasser ganz unten) auf mittlere Schiene bringen. Jetzt 175°C einstellen und beginnen. Dadurch, dass erst jetzt die Temperatur langsam steigt, arbeitet Deine Hefe nochmals gewaltig und Dein Brot wird fluffig. Das Wasser ganz unten bringt Deinem Brot eine knusprige Oberfläche. Natürlich verlängert sich mit dieser Methode Deine Backzeit. Also Klopfprobe (Brot klingt hohl, wenn es fertig gebacken ist) nicht vergessen.

    3. Hallo Ramona.
      Manchmal liegt es am Mehl.
      Auch wenn du immer das gleiche kaufst, kann es in der Feinheit minimal anders sein und die Hefe schafft das nicht.
      Mein Tipp:
      Solltest du wieder einmal Kummer damit hast, dann nimm beim nächsten backen eine halbe Tüte Hefe mehr.
      Hat bei mir bisher immer geklappt.

    4. Ich kann dir nur empfehlen deinen Teig immer im warmen Backofen gehen zu lassen am besten sind so ca 50 Grad, so funktioniert mein Hefeteig IMMER . Ich habe ein kleines Problem mit Trockenhefe daher benutze ich immer Frischhefe einfach im warmen Wasser auflösen mit unter den Teig kneten , dann im Backofen gehen lassen . Ich hoffe ich konnte dir helfen

  6. 4 Sterne
    Hy…von diesen Rezepten habe ich schon viele Varianten probiert… es wird gut aber nicht so das man sagt geil… wäre gur zu wissen ob du bei Ober- Unterhitze oder Umluft bäckst… übrigens das ganze mit kaltem Wasser und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank funktioniert hervorragend.. man mags nicht glauben aber es ist so.

  7. 5 Sterne
    … wobei ich das Brot noch um einiges länger „gehen“ hab lassen und nach der Backzeit noch ohne Form im Backofen noch etwas nachgebacken habe …

  8. Das Rezept klingt ganz gut. Ich werde es aber nur mit einem halben Päckchen Trockenhefe backen und den fertig gekneteten Teig dafür 4 Stunden gehen lassen. Habe vor etlichen Jahren mal bei einer Bäckerin einen Brotbackkurs mit Hefe mitgemacht und ich kann mich noch erinnern, daß sie uns geraten hat, die Hefe-Brotteige immer mind. 3-4 Stunden stehen zu lassen und dann dafür weniger Hefe zu verwenden.
    Das macht den Teig „gefälliger“ und das Brot ist auch besser verträglich…

    L.G. Kath

    1. Liebe Kath,

      klar, längere Gehzeit macht das Brot noch besser. Wenn man die Zeit hat, spricht überhaupt nichts dagegen, weniger Hefe zu nehmen und den Teig länger gehen zu lassen. Berichte gerne mal, wie das Ergebnis war.

      Viele Grüße
      Moni

  9. 5 Sterne
    Hi,

    ich habe das Brot jetzt bereits in kurzer Zeit zum dritten Mal gebacken – super einfach und auch variabel mit dem Roggenanteil. Vielen Dank dafür!
    Und du nennst du deinen Blog so, wie ich eine Freundin von mir: Minime :)

    Besten Gruß!

  10. 5 Sterne
    Wer einen Combidampfgarer besitzt erstellt sich folgendes Programm: 10 Minuten auf 200 vorheizen, Brot einschieben ,mittlere Schiene, 10 Minuten 175° 100% Feuchtigkeit. Ausbacken 45Minuten, 175° 50% Feuchtigkeit. Im 4. Garschritt 2 Minuten 175° 100% Feuchtigkeit.

    Brot auf einer Roste auskühlen lassen, guten Appetit.

    Vielen Dank für dieses einfache und leckere Rezept

    1. 5 Sterne
      Heute zum 1.sten Mal gebacken und ich bin total begeistert!
      Ohne großer Aufwand und trotz meine Back Unerfahrung,total geglückt..Schmeckt lecker…Danke für dieses Rezept❤

    1. Hi Susie,
      in dem Fall solltest du den Zucker nicht ersetzen. Generell empfehle ich ja Birkenzucker als Ersatz, aber das Brot wird mit Hefe gemacht und das funktioniert mit Birkenzucker nicht. Ist aber ja auch nur ein Teelöffel drin.
      Liebe Grüße
      Moni

  11. Hey,

    dein Brotrezept liest sich super. Und das Ergebnis scheint klasse zu sein. Muss ich unbedingt mal probieren :)

    Was ich allerdings noch sagen wollte: Das Backen mit sauerteig bringt deutliche Vorteile mit sich. Und ich finde, in der Regel lohnt es sich, die viele Zeit zu investieren. Denn die Vorteile von sauerteig liegen nicht nur darin, dass er ohne Industriehefe auskommt und ein schönes Aroma erzeugt. Sowohl beim ansetzen des sauerteigs als auch beim späteren (zugegeben ewig langen) gehen lassen des Teiges, kommt es zu Zersetzungsprozessen der glutene. Das ist durchaus wichtig für Mensch und seine Ernährung, denn auf diese Weise behandeltes Mehl kann deutlich besser vom Körper verstoffwechselt werden.

    Ich will dieses Rezept nicht schlecht machen. Selber backen ist immer besser als die Supermarktvariante ;)
    Bin nur der Meinung, dass man auf Dauer nicht an sauerteig vorbei kommt :) sprich als das tägliche Brot würde ich dieses wohl nicht nehmen

    Liebe Grüße

    1. Hi Jan,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Mit dem Sauerteig hast du natürlich recht. Wenn ich viel Zeit habe, backe ich tatsächlich auch sehr gerne Brot mit Sauerteig (wobei mir einfällt, dass ich schon ewig mal wieder eigenen ansetzen wollte).
      Die Sache mit dem „täglich Brot“ gibt es bei mir persönlich aber zum Beispiel schon gar nicht. Ich ess total wenig Brot. Und wenn ich Abends doch mal Lust drauf hab, dann ist ein Rezept wie dieses natürlich ideal :)

      Viele Grüße
      Moni

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