Knuspriges Roggen-Weizen-Mischbrot – einfaches Brot für jeden Tag
Der Duft von frisch gebackenem Brot ist einfach unwiderstehlich und dieses Roggen-Weizen-Mischbrot gehört seit 2018 zu meinen absolut liebsten Alltagsrezepten, wenn es schnell gehen muss: Der Teig ist in wenigen Minuten zusammengerührt, benötigt nur 30 Minuten Gehzeit und wird im Ofen trotzdem wunderbar knusprig.
Es ist das perfekte Rezept für alle, die ihr Brot ohne komplizierte Sauerteigführung, Vorteige oder stundenlange Wartezeiten selbst backen möchten. Und mit über 1.400 Pins auf Pinterest ist dieser „Speedy Gonzales“ unter den Broten auch bei meinen Lesern ein riesiger Favorit!
Knuspriges Roggen-Weizen-Mischbrot
Kochutensilien
- Rührschüssel
- Küchenmaschine oder Handrührgerät
- Kastenform
Zutaten
- 350 g Weizenmehl Typ 550 oder 405
- 150 g Roggenmehl Typ 1150 oder 997
- 375 ml Wasser
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 1/2 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 1 EL Rapsöl
Anleitungen
- Das Mehl gemeinsam mit dem Salz und dem Öl in eine große Schüssel geben. Die Trockenhefe mit dem Zucker vermischen, in einem kleinen Glas warmem Wasser auflösen und kurz gehen lassen.
- Das Hefe-Zucker-Wasser nun gemeinsam mit dem restlichen Wasser zum Mehl geben und den Teig in der Küchenmaschine mindestens 5 Minuten kneten lassen. Besser sind 10 Minuten.
- Den fertig gekneteten Teig in eine eingefettete und bemehlte Kastenform geben und 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
- Sobald das Brot aufgegangen ist, die Oberfläche quer einschneiden und das Brot bei 175°C ca. 1 Stunde backen. Es ist fertig, wenn es aussen schön knusprig ist und beim drauf klopfen hohl klingt.



Warum du dieses Mischbrot lieben wirst
- Über 1.400 Mal gemerkt: Ein bewährter Liebling der Pinterest-Community!
- Ultra-schnell: Nur 10 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Gehzeit.
- Gelingsicher für Anfänger: Kein Sauerteig, keine Falttechniken – einfach kneten, gehen lassen und backen.
- Perfekte Kruste: Aussen richtig schön knusprig, innen saftig und weich.
Die 4 Geheimnisse für die perfekte Brotkruste
- Den Teig ausgiebig kneten: Knete den Teig mindestens 5, am besten 10 Minuten. Dadurch entwickelt sich das Klebereiweiß (Gluten) optimal und der Laib bekommt eine tolle Struktur.
- Der Dampf-Trick (Schwaden): Stelle während des Vorheizens eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens. Der Wasserdampf sorgt dafür, dass die Kruste wunderbar rösch und glänzend wird.
- Das Brot einschneiden: Schneide die Oberfläche vor dem Backen ca. 1 cm tief quer ein, damit das Brot kontrolliert aufsteigen kann und nicht an den Seiten aufplatzt.
- Geduld beim Anscheiden: So schwer es fällt: Lass das heiße Brot nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter auskühlen, bevor du es anschneidest, damit die Krume nicht verklebt.
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- noch mehr Rezepte findet du in meinem Rezept-Archiv

Häufige Fragen
Ja, problemlos! Du kannst es entweder als ganzen Laib nach dem vollständigen Abkühlen einfrieren oder direkt in Scheiben schneiden. So kannst du einzelne Scheiben morgens einfach kurz in den Toaster stecken.
Absolut! Etwa 2–3 EL Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen oder Sesam passen hervorragend in den Teig und geben dem Brot noch mehr Biss.
Nein, überhaupt nicht. Der Teig lässt sich auch prima mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgeräts kräftig durchkneten.
Du kannst bis zu 50 % des Weizenmehls durch Vollkornmehl austauschen. Gib in diesem Fall aber etwa 20–30 ml mehr Wasser zum Teig, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit bindet.
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Wenn du Gefallen am Selberbacken gefunden hast, machen diese Tools das Leben ein kleines bisschen leichter:
- Gärkörbchen: Für schön geformte Brote und eine bessere Teigführung sind Gärkörbchen toll. Wenn du öfters Brot selbst backen möchtest, investiere am besten direkt in ein Set aus ovalem und rundem Gärkorb.
- Römertopf: Nicht ganz günstig, aber ein echter Klassiker zum Brotbacken. Ich nutze ihn sehr gerne, weil das Brot darin eine besonders tolle Kruste bekommt. Pluspunkt: Auch Schmorgerichte funktionieren darin phantastisch.
- Gusseisen-Topf: Wenn du keinen Römertopf magst, ist Gusseisen auch eine tolle Alternative. Den kannst du auch auf dem Grill verwenden.
- Das einfachste Brot der Welt: Brot backen leicht gemacht von Axel Schmitt: Ein ganz tolles Buch, speziell für Anfänger. Darin findest du ganz sicher viele tolle Rezepte zum Nachbacken.
Frisches Brot für jeden Tag!
Worauf wartest du noch? Mehl, Hefe und Wasser stehen bestimmt schon in deiner Küche – hol dir den Duft von frischem Brot nach Hause!
Hat dir das Rezept geschmeckt? Dann freue ich mich riesig über eine Sterne-Bewertung oben im Rezept-Widget. Schließe dich den über 1.400 Foodies an und speichere dir das Brot auf Pinterest, damit du es fürs nächste Wochenende direkt zur Hand hast.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!


gutes, einfaches Rezept.
Zur Vollständigkeit fehlt die Große der Kastenform
hallo, wleche Mehlsorte?
Hi Bernd, für dieses Brot eignet sich am besten Weizenmehl Type 550 (alternativ das normale Type 405) und Roggenmehl Type 1150 (alternativ Type 997). Danke auch für den Hinweis, ich werde das noch im Rezept ergänzen. Viel Spaß beim nachbacken!
Wir lieben dieses Brot, ich backe es jede Woche, manchmal mit Vollkornmehl oder Körnern etwas abgewandelt, es ist immer ein Genuss.
Danke für das tolle Rezept
Das freut mich sehr liebe Tina! Lasst es euch weiterhin schmecken
Das Rezept klingt fantastisch! Ich liebe die Kombination aus Roggen und Weizen und freue mich darauf, dieses knusprige Brot selbst zu backen. Danke für die tollen Tipps und die einfache Anleitung!
Dieses Rezept klingt einfach und lecker! Ich liebe die Kombination aus Roggen und Weizen. Werde es definitiv ausprobieren und bin schon gespannt auf das Ergebnis. Vielen Dank für das Teilen!
Habe es heute nachgebacken. Mit Leinsamen verfeinert. Schmeckt sehr gut. Danke
Gruß Peter
Wunderbares Rezept! Vielen Dank.
Ich habe zusätzlich einen EL Oliveröl dazugemacht.
Die Form mit Sesam/Chiasamenmischung bestäut. Wunderbar!
Komme bei Klein und Groß einfach super an!
Das Rezept hat mir sehr gut gefallen;
Das Ergebnis nicht! –
Hab´wahrscheinlich etwas falsch gemacht! Es ist auch nach 1 Stunde nicht richtig aufgegangen und war entsprechend pappig; und knusprig gebräunt sah es auch nicht aus.
Aber: Ich geb nicht auf.
Ich habe das Brot gestern nachgebacken, statt Roggenmehl habe ich Dinkelvollkornmehl verwendet und noch ein paar Saaten mit hinein gemischt. Das Ergebnis: Perfekt. Toll aufgegangen, mit schöner Kruste!
Wie schön – das freut mich sehr. Lass es dir schmecken
Tolles Brot, einfach und schnell gebacken.
Danke für das Rezepte
Sehr gerne liebe Tina! Freut mich, dass es dir schmeckt
Tolles Rezept.
Da sich diesmal meine Vorräte nicht ganz mit den angegebenen Zutaten deckten, habe ich improvisiert und meine Kreativität freien Lauf gelassen.
Das Ergebnis war toll, denn das Grundrezept ist suuuuper
Hi Katy, das ist super!!! Lass es dir schmecken :)
Super tolles Rezept.
Habe es heute das 2. Mal gebacken.
Hallöchen,
Bitte verrate uns noch den Trick, wie das Brot in 30 min aufgeht. Ich habe mich gestern genau ans Rezept gehalten und da ist überhaupt nichts passiert. Nach 3 Stunden hab ich es dann gebacken. Es ist aber sehr kompakt geworden, nix fluffig
Liebe Ramona, leider kann ich dir hierzu keinen Trick verraten. Bei mir funktioniert es in der Regel super und von den Lesern, die das Brot bisher ausprobiert haben, hab ich auch nichts Gegenteiliges gehört. Hefeteig ist aber grundsätzlich eher eine Mimose. Kein Hefeteig funktioniert gleich. Oft reicht schon eine andere Luftfeuchtigkeit, damit sich der Teig anders verhält. In dem Fall empfehle ich einfach immer, auf den gesunden Menschenverstand zu hören. Wenn der Teig deiner Meinung nach noch nicht genug aufgegangen ist, dann lass ihn einfach länger gehen.
Gutes Gelingen beim nächsten Mal
Moni
Hallo Ramona. Probiere bitte folgendes: Dein fertig geformtes Brot in den nicht vorgeheizten Ofen (zusammen mit einem Schälchen Wasser ganz unten) auf mittlere Schiene bringen. Jetzt 175°C einstellen und beginnen. Dadurch, dass erst jetzt die Temperatur langsam steigt, arbeitet Deine Hefe nochmals gewaltig und Dein Brot wird fluffig. Das Wasser ganz unten bringt Deinem Brot eine knusprige Oberfläche. Natürlich verlängert sich mit dieser Methode Deine Backzeit. Also Klopfprobe (Brot klingt hohl, wenn es fertig gebacken ist) nicht vergessen.
Hallo Ramona.
Manchmal liegt es am Mehl.
Auch wenn du immer das gleiche kaufst, kann es in der Feinheit minimal anders sein und die Hefe schafft das nicht.
Mein Tipp:
Solltest du wieder einmal Kummer damit hast, dann nimm beim nächsten backen eine halbe Tüte Hefe mehr.
Hat bei mir bisher immer geklappt.
Ich kann dir nur empfehlen deinen Teig immer im warmen Backofen gehen zu lassen am besten sind so ca 50 Grad, so funktioniert mein Hefeteig IMMER . Ich habe ein kleines Problem mit Trockenhefe daher benutze ich immer Frischhefe einfach im warmen Wasser auflösen mit unter den Teig kneten , dann im Backofen gehen lassen . Ich hoffe ich konnte dir helfen
Hy…von diesen Rezepten habe ich schon viele Varianten probiert… es wird gut aber nicht so das man sagt geil… wäre gur zu wissen ob du bei Ober- Unterhitze oder Umluft bäckst… übrigens das ganze mit kaltem Wasser und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank funktioniert hervorragend.. man mags nicht glauben aber es ist so.
Hi Peter, ich backe grundsätzlich immer mit Umluft.
… wobei ich das Brot noch um einiges länger „gehen“ hab lassen und nach der Backzeit noch ohne Form im Backofen noch etwas nachgebacken habe …
Das Rezept klingt ganz gut. Ich werde es aber nur mit einem halben Päckchen Trockenhefe backen und den fertig gekneteten Teig dafür 4 Stunden gehen lassen. Habe vor etlichen Jahren mal bei einer Bäckerin einen Brotbackkurs mit Hefe mitgemacht und ich kann mich noch erinnern, daß sie uns geraten hat, die Hefe-Brotteige immer mind. 3-4 Stunden stehen zu lassen und dann dafür weniger Hefe zu verwenden.
Das macht den Teig „gefälliger“ und das Brot ist auch besser verträglich…
L.G. Kath
Liebe Kath,
klar, längere Gehzeit macht das Brot noch besser. Wenn man die Zeit hat, spricht überhaupt nichts dagegen, weniger Hefe zu nehmen und den Teig länger gehen zu lassen. Berichte gerne mal, wie das Ergebnis war.
Viele Grüße
Moni
Hi,
ich habe das Brot jetzt bereits in kurzer Zeit zum dritten Mal gebacken – super einfach und auch variabel mit dem Roggenanteil. Vielen Dank dafür!
Und du nennst du deinen Blog so, wie ich eine Freundin von mir: Minime :)
Besten Gruß!
Hi Maxine,
ach wie schön, dass dir das Brot so gut gefällt. Ich back es selber auch oft, weils einfach so supereinfach ist und immer schmeckt. Und das mit deiner Freundin ist ja lustig :)
LG
Moni
Schnell und einfach vorzubereiten. Einfach lecker.
Vielen Dank für deine Bewertung. Freut mich, dass dir das Rezept gefällt :)
Hab das Rezept aufgrund von Roggenmehl Knappheit mit Dinkelmehl gebacken. Hat hervorragend geschmeckt! Superlecker!
Das freut mich sehr <3 Danke
Wer einen Combidampfgarer besitzt erstellt sich folgendes Programm: 10 Minuten auf 200 vorheizen, Brot einschieben ,mittlere Schiene, 10 Minuten 175° 100% Feuchtigkeit. Ausbacken 45Minuten, 175° 50% Feuchtigkeit. Im 4. Garschritt 2 Minuten 175° 100% Feuchtigkeit.
Brot auf einer Roste auskühlen lassen, guten Appetit.
Vielen Dank für dieses einfache und leckere Rezept
Hi Clarissa, vielen Dank für deinen Kommentar. Das hört sich auch richtig gut an mit dem Kombidampfgarer. Fast schade, dass ich keinen hab. Naja vielleicht mit dem nächsten Backofen.
Heute zum 1.sten Mal gebacken und ich bin total begeistert!
Ohne großer Aufwand und trotz meine Back Unerfahrung,total geglückt..Schmeckt lecker…Danke für dieses Rezept❤
Sehr gerne, freut mich, dass es so gut funktioniert hat
Hallo,
mit was könnte ich den Zucker ersezten?
Lg Susie
Hi Susie,
in dem Fall solltest du den Zucker nicht ersetzen. Generell empfehle ich ja Birkenzucker als Ersatz, aber das Brot wird mit Hefe gemacht und das funktioniert mit Birkenzucker nicht. Ist aber ja auch nur ein Teelöffel drin.
Liebe Grüße
Moni
Ich verwende generell Honig.
Hi! Ich backe gerade das Rezept und frage mich, ob du Umluftherd meinst oder Ober/Unterhitze?
LG
Hi Nadine,
ich backe eigentlich immer mit Umluft. Nur wenn ich Pizza mache, nutze ich Ober-/Unterhitze.
viele Grüße
Moni
Hey,
dein Brotrezept liest sich super. Und das Ergebnis scheint klasse zu sein. Muss ich unbedingt mal probieren :)
Was ich allerdings noch sagen wollte: Das Backen mit sauerteig bringt deutliche Vorteile mit sich. Und ich finde, in der Regel lohnt es sich, die viele Zeit zu investieren. Denn die Vorteile von sauerteig liegen nicht nur darin, dass er ohne Industriehefe auskommt und ein schönes Aroma erzeugt. Sowohl beim ansetzen des sauerteigs als auch beim späteren (zugegeben ewig langen) gehen lassen des Teiges, kommt es zu Zersetzungsprozessen der glutene. Das ist durchaus wichtig für Mensch und seine Ernährung, denn auf diese Weise behandeltes Mehl kann deutlich besser vom Körper verstoffwechselt werden.
Ich will dieses Rezept nicht schlecht machen. Selber backen ist immer besser als die Supermarktvariante ;)
Bin nur der Meinung, dass man auf Dauer nicht an sauerteig vorbei kommt :) sprich als das tägliche Brot würde ich dieses wohl nicht nehmen
Liebe Grüße
Hi Jan,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Mit dem Sauerteig hast du natürlich recht. Wenn ich viel Zeit habe, backe ich tatsächlich auch sehr gerne Brot mit Sauerteig (wobei mir einfällt, dass ich schon ewig mal wieder eigenen ansetzen wollte).
Die Sache mit dem „täglich Brot“ gibt es bei mir persönlich aber zum Beispiel schon gar nicht. Ich ess total wenig Brot. Und wenn ich Abends doch mal Lust drauf hab, dann ist ein Rezept wie dieses natürlich ideal :)
Viele Grüße
Moni