Das bin ich

Hey, ich bin Moni – 44 Jahre alt, arbeite seit 16 Jahren bei einem Zeitschriftenverlag und bin dort aktuell als Media Disponentin in Vollzeit angestellt. Ursprünglich habe ich aber mal eine kaufmännische Ausbildung gemacht und später auch noch Journalismus gelernt. Wenn ich nicht arbeite, dann bin ich Ehefrau, Hundemama, ehemalige Schrebergärtnerin, Minimalismus-Enthusiastin und bekennende Langsamleberin.

Ich wohne mit meinem Mann Dirk und unserer Französischen Bulldogge Paul in einem Mehrgenerationen-Altbau von 1870 in der Nähe von Stuttgart. Das Haus gehört der Familie – was bedeutet: Schwiegermutter, Schwester und Mieter alle unter einem Dach. Laut, lebendig, manchmal anstrengend. Und irgendwie genau das richtige Gegenwicht zu dem, was ich hier auf dem Blog suche.

So hat alles angefangen

Meine Bloggerkarriere habe ich 2012 mit einem Foodblog begonnen, der sogar recht erfolgreich war. Ich habe das Schreiben, das Kochen und das Kreativsein geliebt – bis der Druck immer größer wurde und irgendwann alles aufgefressen hat. Ständig neue Rezepte, Social Media, Kooperationen, Trends. Ich war in einen klassischen kreativen Burnout gerutscht. Und ich zog die Reißleine, schloss den Blog und hielt mich erstmal eine Weile zurück.

Genau in dieser Auszeit stolperte ich über den Minimalismus. Für mich war es wie ein Aha-Moment: Ordnung im außen schafft Raum im innen. Einfach, pragmatisch, befreiend. Minime.life war geboren.

Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Ich verfiel in alte Muster, wollte wieder alles abdecken, allen gefallen, Trends folgen. 2021 folgte die zweite Auszeit. Diesmal mit einer klaren Erkenntnis: Ich muss niemandem gefallen außer mir selbst. Ich musste erst 40 Jahr alt werden um das wirklich zu verstehen – aber besser spät als nie. Die schwäbische Weisheit, dass der Mensch erst mit 40 richtig gscheit wird, stimmt wohl doch.

Wie ich heute lebe und schreibe

Ich lebe nicht minimalistisch weil es gerade hip ist. Ich lebe minimalistisch weil es mir gut tut. Weil ein aufgeräumter Kopf mit einem aufgeräumten Umfeld zusammenhängt. Weil weniger Besitz mehr Freiheit bedeutet. Und weil ich in einem vollen Alltag mit Vollzeitjob, vollem Haus, vielen Verpflichtungen und einem Hund der auf allem schläft was nicht niet- und nagelfest ist, ohne diese Haltung längst untergegangen wäre.

Hier auf minime.life schreibe ich über Minimalismus der im echten Leben funktioniert. Über bewussten Alltag, Haushalt ohne Perfektionismus, vegane Ernährung ohne Dogma und das langsame Leben das ich mir Stück für Stück erarbeite. Keine Hochglanzwelt, keine fertigen Antworten – sondern ehrliche Gedanken von jemandem der noch mittendrin ist (und sich laufend immer noch weiter entwickelt).

Wenn du das magst, bist du hier genau richtig.

Was dich hier erwartet


Du weisst nicht, wo du anfangen sollst? Starte einfach mit meinem Minimalismus-Konzept – da erkläre ich, wie ich Minimalismus verstehe und lebe.

Alles Liebe, deine Moni

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4 Kommentare

  1. Liebe Monica,

    deine Geschichte hat mich zum Schmunzeln gebracht – besonders die Stelle mit der schwäbischen Weisheit, dass man erst mit 40 „gscheit“ wird! Wie wahr… manchmal braucht es eben seine Zeit und ein paar Umwege, bis man seinen authentischen Weg findet.

    Dein ehrlicher Einblick in die Berg- und Talfahrt vom Foodblog über den ersten Burnout bis hin zum „echten“ Minimalismus ist erfrischend. Der Moment unter der Galata-Brücke in Istanbul, als dir klar wurde, dass es so nicht weitergehen kann – solche Wendepunkte kennt wohl jeder von uns.

    Besonders sympathisch finde ich dein Motto „Keep it simple & have fun“ und dass du deinen Blog jetzt einfach so gestaltest, wie es sich für DICH richtig anfühlt. Kein Influencer-Gedöns mehr, keine Nischen-Zwänge – einfach du selbst sein. Das spürt man in jedem Wort. Außerdem: Auch ich bin nicht auf sozialen Netzwerken aktiv unterwegs, das reicht mir so auch.

    Freue mich schon darauf, mehr von deinem schwäbisch-minimalistischen Lebensweg zu lesen!

    Viele Grüße
    Ron

    P.S.: Dein Hund darf bestimmt auch ein bisschen Maximalismus in dein minimalistisches Leben bringen, oder? ;-)

  2. Hallo Monica! Ich bin auf deine Seite gestoßen und bin gerade am Durchstöbern :-) Wow von mir! Ganz tolle Seite die du da hast! Finde deine Ehrlichkeit hier im „Über mich“-Beitrag bemerkenswert! Weiter so!

  3. Hallo Moni, einerseits schreibst du kluge Sachen und dann kommt so ei völlig unverständlicher Hammer, dass man das gute alte Steak essen soll anstelle von Veggieprodukten. Vllt sind Veggieprodukte industriell stark verabeitete Lebensmittel, aber für ein Steak wird die 7fache Menge pflanzlicher Erzeugnisse plus jede Menge Wasser verbraucht, vom grenzenlosen Tierleid mal ganz abgesehen. Ich danke dir für den Hinweis, dass man Blumenkohlblätter essen kann. Aber über meinen Ei wand zum Steak solltest du mal nachdenken. VG Patricia

    Und ich will keine Werbe-E-Mails erhalten!!!!!

    1. Liebe Patricia, vielen Dank für deinen Kommentar. Kannst du deinen Einwand spezifizieren? Wo habe ich denn geschrieben, dass man Steak statt Veggieprodukte essen soll? Wenn dann war das sicher in einem Beitrag von vor ein paar Jahren, als ich selbst noch Fleisch gegessen habe. Ansichten können sich aber ändern. Ich lebe seit Mitte 2019 selbst weitestgehend vegan. Meine alten Rezepte und alten Beiträge lasse ich trotzdem online, weil es mich, meinem Blog und vor allem meine persönliche Entwicklung wiederspiegelt…

      Zum Thema Werbemails: Ich verschicke grundsätzlich keine Werbemails. Meine Beiträge kann man abonnieren, so dass man per Mail informiert wird, wenn ein neuer Beitrag online kommt. Mehr aber auch nicht. Wenn du das nicht möchtest, kannst du das Abo jederzeit beenden.

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