Über mich

Hey! Schön, dass du hier bist. Mein Name ist Monica Albrecht. Ich bin Journalistin und Autorin, lebe mit meinem Mann und meinem Hund in der Nähe von Stuttgart und bin begeisterte Minimalistin. Das war allerdings nicht immer so. Über die Hälfte meines Lebens war ich ziemlich materialistisch eingestellt bis ich – ganz zufällig – zum Minimalismus gekommen bin. Zeitlich aber durchaus passend.

Von Erfolgsdruck, kreativem Burnout und nötigen Auszeiten

Es war im Sommer 2015. Ich betrieb damals schon seit ein paar Jahren einen recht erfolgreichen Foodblog, fühlte mich damit aber zunehmend nicht mehr richtig wohl. Der ständige Druck, immer präsent zu sein, regelmäßig neue Rezepte zu entwickeln, täglich alle Social Media Accounts zu bespielen und Werbekooperationen abzuwickeln, nagte schwer an mir. So schwer, dass ich die Leidenschaft am Kochen, Backen und Schreiben verlor und letztendlich in einen ausgewachsenen kreativen Burnout stürzte. Während eines Sommerurlaubs in Istanbul, bei einem kühlen Drink unter der Galat-Brücke beim Sonnenuntergang, wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste die Reißleine ziehen. Und die einzige Konsequenz, die mir logisch erschien, bestand darin, meinen Foodblog zu schließen und mich aus der Öffentlichkeit und den sozialen Medien zurückzuziehen.

Die Chance, das innere Chaos zu bekämpfen & ein herber Rückschlag

Mitten in meiner Auszeit, stolperte ich zum ersten Mal über einen Artikel, der den Minimalismus beschrieb. Für mich war es wie eine Offenbarung. Die Chance, das Chaos in meinem Inneren zu bekämpfen. Und alles was ich dafür tun musste, war das Chaos um mich herum in Ordnung zu bringen. Easy!

Ganz so einfach war es dann aber doch nicht. Ich starte MiniMe.Life und verzettelte mich wieder. Während ich der Welt begeistert von meinem neu entdeckten Lebensstil erzählte, begann sich die Abwärtsspirale erneut zu drehen. Der Blog wuchs, ich war wieder erfolgreich und verdiente wieder Geld. Um noch mehr Themen abzudecken und um noch mehr potentielle Kooperationspartner zu gewinnen, begann ich zusätzlich über Nachhaltigkeit zu schreiben. Dann über Gartenthemen, Yoga, Achtsamkeit und schließlich veröffentlichte ich auch wieder Rezepte. Der Themenmix machte mir Spaß – bis ich anfing Business-Podcasts zu hören. Dort wurde mir gesagt, dass ich nur erfolgreich sein kann, wenn ich mich auf eine Nische konzentriere. Und da war er wieder: Der Druck, der Stress und schließlich der nächste kreative Burnout. Im Dezember 2021 zog ich zum zweiten Mal die Reißleine. Kein Blog mehr, kein Social Media, nur noch das pure Leben und ich.

Mit 40 wird man „gscheit“ – Ein Neuanfang mit System

Komplett zurückgezogen habe ich mich dieses Mal aber nicht (sonst könntest du diesen Text ja nicht lesen), aber ich habe einige Dinge geändert. Allem voran mich selbst. Ich bin inzwischen 40 Jahre alt und glaubt man einer alten schwäbischen Weisheit, dann wird der Schwabe erst mit 40 wirklich „gescheit“. Mir scheint da durchaus etwas wahres dran zu sein. Während meiner letzten Auszeit sind mir vier Dinge bewusst geworden: Ich muss niemanden gefallen, ausser mir selbst. Ich muss mich nicht für andere Leute verbiegen. Ich muss keinen Trends hinterherlaufen. Und vor allem muss ich kein „Influencer“ sein.

Mittlerweile führe ich Minime.Life wieder mit Leideschaft. Aber ausschließlich den Blog. Ich nutze weder Facebook, noch Twitter, Instagram oder TikTok. Und ich veröffentliche auch keine Podcasts und Youtube-Videos mehr. Statt dessen fülle ich diese Seiten mit exakt den Themen und Artikeln, die ich für richtig halte und die sich für mich gut anfühlen. Heraus kommt dabei ein ganz persönlicher Mix, getreu meinem Motto „Keep it simple & have fun“. Eine Homage an die vielfältige Art und Weise, mit der man ein einfaches und erfülltes Leben ohne unnötigen Ballast leben kann. Und eine stete Erinnerung daran, dass jedes Leben individuell ist.

Keep it simple & have fun

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und möchte dir zeitgleich einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg geben: Nimm dir aus meinen Artikeln gerne mit, was für dich passt, ignoriere aber unbedingt, was für dich nicht stimmig ist. Nur weil ich bestimmte Dinge auf bestimmte Art und Weise mache, heisst es nicht, dass du sie exakt genauso machen sollst. Ich zeige hier einen Weg, wie man den Minimalismus und alles was dazu gehört ins eigene Leben integrieren kann. Geh du auf deine eigene Entdeckungsreise. Finde deinen eigenen Weg. Und vor allem: Keep it simple & have fun.

Liebe Grüße – Deine Moni


2 Comments

  1. Patricia says:

    Hallo Moni, einerseits schreibst du kluge Sachen und dann kommt so ei völlig unverständlicher Hammer, dass man das gute alte Steak essen soll anstelle von Veggieprodukten. Vllt sind Veggieprodukte industriell stark verabeitete Lebensmittel, aber für ein Steak wird die 7fache Menge pflanzlicher Erzeugnisse plus jede Menge Wasser verbraucht, vom grenzenlosen Tierleid mal ganz abgesehen. Ich danke dir für den Hinweis, dass man Blumenkohlblätter essen kann. Aber über meinen Ei wand zum Steak solltest du mal nachdenken. VG Patricia

    Und ich will keine Werbe-E-Mails erhalten!!!!!

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    1. Monica Albrecht says:

      Liebe Patricia, vielen Dank für deinen Kommentar. Kannst du deinen Einwand spezifizieren? Wo habe ich denn geschrieben, dass man Steak statt Veggieprodukte essen soll? Wenn dann war das sicher in einem Beitrag von vor ein paar Jahren, als ich selbst noch Fleisch gegessen habe. Ansichten können sich aber ändern. Ich lebe seit Mitte 2019 selbst weitestgehend vegan. Meine alten Rezepte und alten Beiträge lasse ich trotzdem online, weil es mich, meinem Blog und vor allem meine persönliche Entwicklung wiederspiegelt…

      Zum Thema Werbemails: Ich verschicke grundsätzlich keine Werbemails. Meine Beiträge kann man abonnieren, so dass man per Mail informiert wird, wenn ein neuer Beitrag online kommt. Mehr aber auch nicht. Wenn du das nicht möchtest, kannst du das Abo jederzeit beenden.

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