Schon in der Bibel heißt es: „Unser täglich Brot gib uns heute„… Und auch wenn Kohlenhydrate in der heutigen Zeit gerne mal verteufelt werden und LowCarb für viele Menschen die Ernährungsform schlechthin geworden ist, ist Brot nach wie vor sehr beliebt.

Kein Wunder: In unseren Bäckereien gibt es eine riesige Auswahl an Brotsorten und es gibt schier unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. Ob klassische Stulle, nordisches Fischbrötchen oder Ciabatta mit Tomate-Mozarella – Brot ist und bleibt eine tolle Basis für Snacks aller Art.

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Wer dabei, so wie ich, darauf achtet, was im Brot drin ist und sicher gehen will, dass keine Zusatzstoffe & Co verwendet werden, der backt sein Brot natürlich am Besten selbst. Das ist kinderleicht, macht weniger Arbeit als man denkt und schmeckt trotzdem phantastisch.

Mein rustikales Overnight-Baguette kann man beispielsweise ganz entspannt am Abend vorbereiten, über Nacht in den Kühlschrank stellen, am nächsten Morgen in Form bringen, gemütlich backen und schon hat man ein wunderbar frisches und duftendes Baguette. Außen knusprig, innen wunderbar weich und garantiert frei von Aromen, Farbstoffen & Co.

Rustikales Overnight Baguette

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gehzeit Hefeteig (im Kühlschrank) 12 Stunden
Portionen 2 Baguettes

Equipment

  • Schüssel
  • Backblech
  • Ofenfeste Schale oder kleine Auflaufform

Zutaten

  • 750 g Weizenmehl
  • 3 TL Salz
  • 300 ml kaltes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe ca. 20 g

Anleitungen

  • In einer Schüssel zuerst das Mehl und das Salz mischen. Dann die Hefe in das kalte Wasser bröckeln, unter Rühren darin auflösen lassen und das Hefewasser anschließend zum Mehl geben. Mit einem Knethaken alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  • Den Hefeteig nun abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  • Am nächsten Tag den Backofen auf 220°C vorheizen. Dann den aufgegangenen Hefeteig aus der Schüssel holen und die Brote formen. Dabei darauf achten, den Teig nicht mehr zu kneten.
  • Die Teigmasse dazu mit einem scharfen Messer halbieren und dann vorsichtig in eine längliche Baguetteform drücken. Die Baguettes dann drei bis viermal in sich selbst verdrehen und auf ein Backblech legen (bemehlt oder mit Backpapier ausgelegt).
  • Die Baguettes mit Mehl bestreuen und mit etwas Wasser bestreichen, dann auf mittlere Schiene in den Backofen schieben.
  • Eine kleine ofenfeste Schale oder Auflaufform mit Wasser neben die Baguettes auf das Blech stellen und alles bei 220°C für ca. 15 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 200°C runterdrehen und für weitere 15 Minuten backen.
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Tipp:

Das Baguette schmeckt besonders gut als Beilage zu knackigen Salaten wie z.b. lauwarmer Zucchinisalat mit Pfirsich und Mozzarella, zu Suppen wie z.B. Süßkartoffel-Kokos-Suppe oder auch zu Eintöpfen und Gulaschgerichten. Aber auch für Sandwiches kann man das Baguette sehr gut verwenden (z.B. Pulled Chicken).

Wer für das Sonntagsfrühstück lieber kleine Brötchen möchte, kann mit dem Teig natürlich auch kleine Baguette-Brötchen backen. Hier muss man nur mit der Backzeit ein wenig aufpassen. Die Vorgehensweise ist ansonsten dieselbe.

Wenn ihr euch nicht wirklich zutraut, die Baguettes selbst zu formen, könnt ihr auch spezielle Baguette-Backbleche verwenden. Die gibt es beispielsweise von Birkmann -> Baguette Blech für drei Stück (Amazon Affiliate Link) und ich hab schon viel gutes darüber gehört. Selbst ausprobiert habe ich die allerdings noch nicht.

Darf es noch ein Dip sein?

Bei dem Dip auf dem Foto handelt es sich um einen ganz simplen Feta-Dip. Dazu püriert man einfach Feta und Frischkäse, gibt Joghurt dazu und püriert so lange weiter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Danach nur noch mit Pfeffer würzen und etwas Schnittlauch unterrühren. Veganern schmeckt das Baguette mit frischem Hummus oder mit Tomatencreme.


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