Disclaimer: Dieses Rezept stammt noch aus der Zeit, in der ich mich omnivor ernährt habe. Als Teil meines Lebens und auch als Teil dieses Blogs bleibt es online, obwohl ich mich selbst mittlerweile weitestgehend vegan ernähre.


Über die Faschingszeit schwebt mir beinahe nonstop so ein ganz feiner Geruch nach Frittiertem durch die Nase. Quarkbällchen, Berliner, Mutzenmandeln – kurz vor der Fastenzeit wird kalorientechnisch nochmals richtig zugeschlagen und nahezu jeder Bäcker hat eine der fettigen Leckereien im Angebot.

Apfelkrapfen – Mein All-Time-Favorit. Deiner auch?

Meine liebsten Rezepte für die Zeit rund um den Fasching habe ich in meinem Beitrag “Monatsliebling – die besten Faschingsrezepte” auf meinem ehemaligen Foodblog Dila vs. Kitchen bereits gezeigt. Mit dabei waren auch ganz süße Mini-Apfelkrapfen vom Blog “Experimente aus meiner Küche”. Und weil Apfelkrapfen mein persönlicher All-Time-Favorit in Sachen Faschingsleckereien ist, habe ich die süßen Krapfen heute endlich mal auf den Blog geholt.

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Die kleinen Kerlchen sind außen wunderbar knusprig und innen weich und wahnsinnig fluffig. Das Ganze in Kombination mit knackig-süßen Apfelstücken und einem Hauch Zimt – da muss nicht einmal Fasching sein, um die gut zu finden.

Apfelkrapfen

Portionen 6 -8 Krapfen

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 30 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Apfel
  • 1 EL Zimt
  • Pflanzenöl zum Ausbacken
  • Zucker zum Bestreuen

Anleitungen

  • Das Mehl mit der Trockenhefe und dem Zucker gründlich vermischen. Die Eier, sowie die Butter und die Milch (lauwarm) zugeben. Alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem gleichmäßigen Hefeteig verarbeiten.
  • Den Teig zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen, dann auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und zu einem dicken Rechteck ausrollen.
  • Die Teigplatte mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreuen, den Apfel entkernen, kleinschneiden, ebenfalls auf den Teig geben und gut festdrücken.
  • Die Teigplatte von der langen Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer gleichmäßige Stücke abschneiden. Diese auf die Schnittkanten setzen und mit der Hand vorsichtig etwas flach drücken.
  • Die gerollten Krapfen zugedeckt nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit reichlich Pflanzenöl in einem Topf erhitzen. Sobald die Apfelkrapfen nochmals aufgegangen sind, diese im nicht zu heißen Öl ausbacken. Auf jeder Seite ca. 3 Minuten. Dabei darauf achten, dass die Krapfen nicht zu dunkel werden.
  • Sobald die Krapfen fertig ausgebacken sind, diese auf einem Kuchengitter abtropfen lassen und noch warm rund herum in Zucker wälzen. Danach müssen die Krapfen nur noch auskühlen.
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Der richtige Apfel machts

Apfel ist nicht gleich Apfel und zum Backen (und frittieren) eignet sich nicht jede Sorte. Wusstet du, dass man bei den Äpfel unter Tafelobst und Kochobst unterscheidet? Die Tafeläpfel schmecken roh ganz hervorragend, während das Kochobst erst gegart so richtig zum Star wird. Für die Apfelkrapfen solltest du eine Sorte wählen, die zum Garen geeignet ist, dabei aber nicht zerfällt. Schließlich sollen die Apfelstückchen in dem Krapfen ihre Form behalten. Gut geeignet sind zum Beispiel Boskoop und Jonagold.

Zur Faschingszeit bekommst du Äpfel leider nicht frisch, aber sie sind noch als Lagerware aus dem letzten Herbst erhältlich. Greif am besten auf Äpfel aus deiner Region zurück. Damit erhälst du nicht nur ein einwandfreies Produkt, sondern unterstützt auch die Produzenten aus deiner Gegend. Mehr Infos dazu findest du auch im folgenden Beitrag: “Saisonale und regionale Produkte – klimaschonend und gesünder“.

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Krapfen Rettungstip

Ab und an ist es auch mir leider schon passiert, dass das Öl im Topf zu heiß geworden ist. Die Krapfen sind dann außen schon sehr dunkel, obwohl sie innen noch nicht fertig sind. Sollte dir das auch mal passieren, keine Panik! Du musst die Krapfen nicht entsorgen und kannst sie ganz easy noch retten. Pack die fertig frittierten Krapfen einfach noch ein paar Minuten in den Backofen und backe sie dort zu Ende.


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2 Responses

  1. Also mit den Gehzeiten vom Hefeteig das hat bei mir nicht geklappt – mussten definitiv länger gehen ca. 2 Stunden und dann nochmal mind 1 Stunde. Der Rest hat super funktioniert, und die waren echt lecker.
    Danke für das Rezept. LG Gitta

    • Hi Gitta,
      die Gehzeiten sind mega unterschiedlich. Ich hatte bei ein und demselben Rezept schon völlig andere Gehzeiten. Hefe ist da einfach so eine richtige Mimose. Da kommts auf so viele Faktoren an. Die Wärme der Flüssigkeit, die Menge der Hefe (da können schon ein paar Gramm mehr oder weniger einen riesen Unterschied machen).. selbst Luftdruck und Luftfeuchtigkeit macht was aus. Also keine Sorge, wenn das Gehen mal länger (oder auch kürzer) dauert, wie im Rezept angegeben. Das ist völlig normal und passiert bei mir auch dauernd :)
      Alles Liebe
      Moni

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