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Veganer Himbeerkuchen mit Puddingcreme

Wenn die Himbeersaison beginnt, gibt es für mich kaum etwas Besseres als frisch gepflückte Beeren direkt vom Strauch. Noch besser wird es eigentlich nur, wenn daraus ein saftiger Kuchen entsteht.

Dieser vegane Himbeerkuchen besteht aus einem lockeren Zitronen-Rührteig, einer cremigen Vanille-Puddingschicht und einem fruchtigen Himbeerspiegel. Die Kombination aus süß, fruchtig und leicht säuerlich macht ihn zum perfekten Sommerkuchen für Gartenfeste, Geburtstage oder den Nachmittagskaffee auf dem Balkon.

Das Beste: Der Kuchen kommt komplett ohne Ei und Milch aus und gelingt trotzdem wunderbar saftig.

Veganer Himbeerkuchen

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Servings 12 Stück

Zutaten

Für den Rührteig

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille oder Mandel
  • 250 ml Pflanzenmilch Hafer, Soja oder Mandel
  • 90 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 Zitrone Abrieb der Schale
  • 150 g Himbeeren

Für die Puddingschicht

  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille oder Mandel
  • 2 EL Zucker
  • 300 ml Pflanzenmilch Hafer, Soja oder Mandel

Für den Himbeerspiegel

  • 250 g Himbeeren
  • etwas Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Tortenguss klar

Anleitungen

Für den Rührteig

  • Das Weizenmehl mit dem Zucker, dem Backpulver, dem Abrieb einer Zitrone und dem Puddingpulver mischen. Öl und Pflanzenmilch zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig in eine gefettete, bemehlte Springform gießen und glatt streichen. Dann die Himbeeren auf dem Teig vereteilen und leicht eindrücken. Den Kuchen anschließend im Backofen bei 180°C Ober-/ Unterhitze für 35-40 Minuten backen. Er ist fertig, wenn bei der Stäbchenprobe (Schaschlikspieß aus Holz in den Kuchen stecken) kein Teig mehr hängen bleibt.

Für die Puddingcreme

  • Das Puddingpulver mit dem Zucker in einem Topf mischen, die Pflanzenmilch zugeben und alles so lange verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  • Den Pudding anschließend auf dem Herd einmal aufkochen lassen und für ca. 1 Minute bei niedrigster Stufe weiterköcheln lassen. Dabei immer gut umrühren, damit nichts anbrennt.
  • Den fertigen Pudding mit Folie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Anschließend abkühlen lassen.

Für den Himbeerspiegel

  • Die Himbeeren mit dem Zucker und etwas Wasser in einen Topf geben. Einen Spritzer der Zitrone (die ja noch vom Zitronenabrieb für den Teig übrig ist) mit dazu geben und die Beeren so lange köcheln lassen, bis ein Kompott entstanden ist. Die Flüssigkeit sollte gut verkocht sein.
  • Die Beeren gut abkühlen lassen und in der Zwischenzeit den Tortenguß nach Packungsanleitung kochen.

Den Kuchen fertigstellen

  • Um den Kuchen fertigzustellen, den Kuchen am Besten in der Springform lassen. Dann den abgekühlten Pudding gleichmässig auf dem Rührteigboden verteilen. Darüber das Beerenkompott geben und ebenfalls verstreichen. Zum Schluß den Tortenguß gleichmässig über dem Beerenspiegel verteilen und den Kuchen vollständig abkühlen lassen.
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Häufige Fragen zum veganen Himbeerkuchen

Kann ich für den Kuchen auch TK-Himbeeren verwenden?

Ja, das funktioniert problemlos. Die Himbeeren müssen vorher nicht aufgetaut werden. Gib sie einfach direkt aus dem Gefrierfach auf den Teig. Die Backzeit kann sich eventuell um wenige Minuten verlängern.

Wie lange hält sich der Himbeerkuchen?

Durch die Puddingschicht sollte der Kuchen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält er sich etwa 2 bis 3 Tage frisch.

Kann ich den Kuchen einen Tag vorher vorbereiten?

Ja. Tatsächlich schmeckt der Kuchen oft sogar noch besser, wenn er einige Stunden oder über Nacht durchziehen konnte. So verbinden sich die Aromen von Pudding und Himbeeren besonders gut.

Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten?

Für dieses Rezept funktionieren Hafer-, Soja- oder Mandelmilch sehr gut. Eine ungesüßte Variante sorgt für das beste Ergebnis.

Kann ich andere Beeren verwenden?

Ja. Der Kuchen gelingt auch mit Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder einer gemischten Beerenmischung. Je nach Obstsorte verändert sich die Süße leicht.

Ist Tortenguss vegan?

Klarer Tortenguss ist häufig vegan, da er in der Regel keine Gelatine enthält. Trotzdem lohnt sich ein kurzer Blick auf die Zutatenliste, da sich die Rezepturen je nach Hersteller unterscheiden können. Es gibt inzwischen auch klar vegan deklarierte Sorten.

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4 Kommentare

    1. Liebe Angelika, du brauchst für dieses Rezept insgesamt 400 g Himbeeren. 150 g kommen mit in den Boden und werden mitgebacken und die restlichen 250 g Himbeeren sind für den Himbeerspiegel. Steht aber auch so im Rezept in der Zutatenliste der einzelnen Komponenten ;)

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