Knusprige Herzoginkartoffeln einfach selbst gemacht

Ich war schon immer ein großer Freund davon, Dinge selbst zu machen. Ganz besonders beim Kochen und beim Backen. Warum man für die Zubereitung von Speisen unbedingt Fix-Tüten oder Backmischungen benutzen sollte, ging mir noch nie so wirklich in den Kopf. Trotzdem gab (und gibt es bis heute) einige Dinge, die ich trotzdem nicht selbst gemacht habe. Herzoginkartoffeln sind eine davon.

Lange Zeit habe ich mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, ob ich Herzoginkartoffeln selber machen kann oder nicht. Ich habe sie tiefgefroren gekauft, in den Backofen gepackt und kurze Zeit später hatte ich meine feine Kartoffelplätzchen – innen fluffig weich und außen wunderbar knusprig.

Nun ist es aber ja leider so, dass Herzoginkartoffeln zu 99 % in Plastikpackungen verkauft werden. Und wie ihr vielleicht wisst, finde ich das überhaupt nicht gut. Was also tun? Ganz einfach: Es war höchte Zeit, Herzoginkartoffeln endlich mal selber zu machen! Und das ist sogar einfacher als gedacht! Aber seht doch einfach selbst:

Knusprige Herzoginkartoffeln einfach selbst gemacht

Menge: ca. 40 Stück

Knusprige Herzoginkartoffeln einfach selbst gemacht

Zutaten

  • 1 Kg Kartoffeln
  • 4 Eigelb
  • 1 Stückchen Butter
  • etwas Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen, ausdämpfen lassen und anschließend schälen. Noch warm mit einem Kartoffelstampfer gleichmäßig verstampfen.
  2. Butter, Eigelbe und etwas Milch zu den Kartoffeln geben und alles zu einem gleichmäßigen Pürree verstampfen. Dieses großzügig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  3. Das fertige Pürree in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle geben, dann gleichmäßige Rosetten auf Backpapier spritzen und diese vorsichtig mit etwas Eigelb bestreichen.
  4. Die Herzoginkartoffeln nun nur noch im Backofen bei ca. 180°C für ungefähr 10 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
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Vorrats-Tipp:

Wer vor ein bisschen mehr Arbeit nicht zurück schreckt, für den lohnt es sich, die doppelte oder dreifache Menge dieses Rezeptes zu machen. Die Herzoginkartoffeln lassen sich nämlich ganz wunderbar auf Vorrat einfrieren. Und so geht´s:

  • Herzoginkartoffeln wie im Rezept beschrieben herstellen.
  • Die rohen Herzoginkartoffeln in die Gefriertruhe stellen und komplett durchfrieren lassen.
  • Sobald die Herzoginkartoffeln durchweg gefroren sind, diese vom Backpapier abziehen und portionsweise einfrieren (Zip-Beutel oder Tupperschüssel)
  • Zum Aufbacken einfach die benötigte Menge Herzoginkartoffeln frühzeitig aus der Gefriertruhe holen, komplett auftauen lassen und anschließend genauso backen wie den frischen Kartoffelteig.

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Hättet ihr gedacht, dass die Zubereitung von feinen Herzoginkartoffeln so einfach ist? Ich auf jeden Fall nicht. Umso begeisterter bin ich jetzt, nachdem ich es endlich mal ausprobiert hab! Speziell natürlich auch davon, wie gut man diese Kartoffelvariante vorbereiten und einfrieren kann.

Für mich sind die fertigen Convenience-Herzoginkartoffeln in Plastikverpackung mit diesem Rezept auf jeden Fall ab sofort Geschichte. Selbst gemacht schmeckt halt doch am besten. Ganz besonders, wenn das Rezept so kinderleicht ist, wie dieses hier.


Vegan-Tipp:

Die Herzoginkartoffeln lassen sich auch wunderbar in einer veganen Variante herstellen. Ich verwende dafür EyGelb von MyEy (Amazon-Affiliate-Link) – das ist ein veganer Ei-Ersatz auf planzlicher Basis. Das Pulver wird mit Wasser angerührt und dann wie normales Ei weiterverarbeitet. Nähere Infos zu MyEy findet ihr hier: http://www.myey.info/


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Mini.Me.

Schwäbischer Lifestyle-Blogger mit Leidenschaft für Minimalismus, Urban Gardening, Food, Reisen & Happy Living

2 Comments

  1. Hallo,
    ich habe gestern das erste Mal Herzoginkartoffeln ausrobiert. Optisch waren sie wunderschön, aber knusprig nicht mal annähernd.
    Wie werden die denn bei dir knusprig, da du das ja sogar in der Überschrift so angibst?

    1. Hi Elke, ich habe die Herzoginkartoffeln einfach nur, wie im Rezept beschrieben, mit Eigelb bestrichen und gebacken. Ich hab die jetzt schon mehrfach gemacht und bei mir sind sie immer wunderbar knusprig geworden. Was ich mir vorstellen könnte: Vielleicht liegt es am Backofen. Du könntest mal mit der Temperatur rumprobieren.

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