Rezepte,  Vegan Lifestyle

Vorrat aus dem Gemüsegarten: Geröstete Ofenzucchini in Olivenöl

Lesedauer: 4 Minuten

Neulich habe ich mein Rezept für Zucchini-Antipasti veröffentlicht und gefühlt halb Instagram ist ausgeflippt. Kaum ein anderer Beitrag von mir hat mehr Likes und Kommentare bekommen, als dieser. Und viele meiner Follower (du gehörst noch nicht dazu? Dann hol das doch jetzt gleich nach -> @minime.life <-) haben sich daraufhin mehr Rezepte mit Gemüse aus dem Garten gewünscht. Ganz besonders zum Thema Vorratshaltung.

Vorräte anlegen ist aber auch ein spannendes Thema. Und gerade wenn man einen eigenen Garten hat und viele Gemüsesorten auf einmal in Massen reif werden, kommt man gar nicht mehr drum herum, sich damit zu beschäftigen. Klar, man kann fast alles an Obst und Gemüse auch einfach einfrieren, aber ich persönlich finde das ein bisschen witzlos. Es ist doch viel schöner, wenn man sieht, wie der eigene Vorrat Glas um Glas wächst. So hat man immer vor Augen, was noch alles da ist. Ausserdem macht so ein Vorrat schon auch ein kleines bisschen Stolz. Und im Herbst / Winter ist ein Ausflug zum eigenen Vorratsschrank wie ein kleiner Besuch im hauseigenen Supermarkt. Nur eben garantiert in Bio und mit ganz viel Liebe im Glas.

Heute will ich dir mal ein ganz einfaches Rezept zeigen, wie du der Zucchini-Schwemme Herr werden kannst und dabei jede Menge deiner Zucchini in den Herbst und Winter rüber retten kannst: Geröstete Ofenzucchini in Olivenöl. Das Rezept basiert dabei auf meiner Zucchini-Antipasti. Der einzige Unterschied ist, dass es haltbar gemacht wird. Und so geht´s:

Geröstete Ofenzucchini in Olivenöl

Ein Rezept für den Vorratsschrank. Damit du auch im Herbst und Winter noch was von deinen liebevoll gezüchteten Zucchini hast.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 1 Glas (ca. 500 ml Inhalt)

Zutaten

  • 500 Gramm Zucchini
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Hand voll frischen Rosmarin & Thymian
  • Olivenöl

Anleitungen

  • Die Zuchini waschen, den Strunk entfernen und die Zucchini in 1,5 – 2 cm dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und jede Zehe vierteln. Die Kräuter waschen und trocken tupfen (aber am Stängel dran lassen).
  • In einer Auflaufform die Zucchinischeiben mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl mischen. Dann in den Backofen geben und bei 180° Umfluft für ca. 30 Minuten garen lassen. Dabei immer mal wieder mit einem Löffel umrühren. Die Zucchini dürfen dabei ruhig etwas anbacken und Röstaromen bekommen.
  • Während die Zucchini backen, das Vorratsglas vorbereiten. Dafür das Glas zunächst gründlich spülen, auch den Deckel. Danach nochmal in kochendem Wasser einige Minuten auskochen.
  • Wenn die Zucchini gar sind, diese noch heiss gemeinsam mit dem Knoblauch und den Kräutern in das Vorratsglas umfüllen. Dabei darauf achten, dass nichts an den Rand des Glases kommt und das Glas aber trotzdem so voll wie möglich machen.
  • Ist das Glas gefüllt, die Zucchini mit Olivenöl aufgießen. Das Öl sollte bis zum Rand des Glases gehen und die Zucchini in jedem Fall komplett bedecken. Dann den Deckel drauf machen und schon sind die eingelegten Zucchini fertig.
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Haltbarkeit

Wenn du sauber gearbeitet hast und die Zucchini komplett mit Öl bedeckt sind, sind sie im verschlossenen Glas mindestens 6 Monate haltbar. Wichtig ist hier, dass die eingelegten Zucchini kühl und dunkel gelagert werden. Sobald das Glas geöffnet ist, solltest du die Zucchini zeitnah verbrauchen.

Welche Vorratsgläser?

Ich verwende am liebsten Schraubdeckelgläser [Amazon Affiliate Link]. Die sind meiner Meinung nach am einfachsten in der Handhabung. Man kann sie gut spülen und an den Deckeln erkennt man direkt, ob im Glas ein schönes Vakuum entstanden ist. Wenn der Deckel beim drauf drücken fest ist, sich nicht nach unten drücken lässt und nicht klickt, hat es mit dem Vakuum geklappt.

Für die eingelegten Zucchini habe ich aber ein Weckglas mit Gummidichtung und Bügelverschluss [Amazon Affiliate Link] verwendet. Hier ist das Vakuum nicht so wichtig, weil das Gemüse durch das Öl sowieso schon luftdicht abgedeckt ist.

Nachhaltigkeits-Tipp:

Gläser zum Einmachen musst du übrigens nicht kaufen. Ich selber benutze selten gekaufte Einmachgläser, sondern nehme leere Gläser von Marmelade, Gewürzgurken, passierten Tomaten oder ähnlichem. Wenn du davon nicht oft welche Zuhause hast, frag doch mal innerhalb deiner Familie oder bei deinen Freunden rum. Sicherlich hat dir jemand ein paar Gläser und gibt sie dir gerne ab, bevor sie in den Altglascontainer wandern.

Freebie gefällig?

Damit du deine Gläser schön beschriften kannst, hab ich dir ausserdem noch ein Freebie gebastelt. Du kannst dir das Etikett für die ofengerösteten Zucchini einfach downloaden, ausdrucken, ausschneiden und entweder aufs Glas kleben oder du lochst es, ziehst einen Faden durch und bindest das Etikett ans Glas:


Wenn du jetzt auch Lust bekommen hast, dir einen eigenen Vorrat an Gemüse anzulegen, dann freu dich schon einmal auf die kommenden Beiträge. Ich hab da nämlich noch so einiges im Petto. Zum Beispiel süß-sauer eingelegte Zucchini. Außerdem eingelegte Kirschtomaten, eingemachte Stangenbohnen, sowie Gewürzgurken. Ist auch gar nicht schlimm, wenn du keinen eigenen Gemüsegarten hast. Kauf dir das Gemüse einfach saisonal direkt bei dir um die Ecke auf dem Wochemarkt. Das taugt genauso gut.

Welches Rezept davon soll ich zuerst veröffentlichen? Schreibs mir doch mal in die Kommentare und bewerte dabei sehr gerne auch direkt dieses Rezept. Vielen Dank


3 Kommentare

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