Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal an die vegane Weihnachtsbäckerei gewagt. Bei Teigen jeglicher Art – und speziell bei Teigen für Weihnachtsplätzchen – hat man noch immer im Kopf, dass diese ganz klassisch nur mit Ei funktioneren. Genau wie bei meinen Pfannkuchen ist das aber überhaupt nicht der Fall. Viele Plätzchen bestehen aus Mürbteig und der lässt sich problemlos vegan zubereiten. Einen Unterschied zur herkömmlichen Variante mit Ei merkt man dabei überhaupt nicht. Das musste mittlerweile auch meine Mama zugeben.

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Als Einstieg ins vegane Plätzchenbacken habe ich mir vegane Spitzbuben rausgesucht. Die sind schon immer die Plätzchensorte Nummer Eins für mich und ich mag es total, dass man sie so unterschiedlich füllen kann. Mit Marmelade oder Gelee in jeglichen Geschmacksrichtungen. Mit Schokolade. Mit Spekulatiuscreme. Oder auch mit Salzkaramell.

Meine Spitzbuben dieses Jahr habe ich aber ganz klassisch gehalten und mit Marmelade gefüllt. Einmal mit meiner Johannisbeer-Himbeer-Marmelade, die ich im Sommer aus den leckeren Beeren aus meinem Garten gekocht habe. Und einmal mit Quittengelee. Aus Quitten frisch vom Garten meiner Schwägerin. Garantiert ohne tierleid – dafür aber maximal lecker:

Spitzbuben [vegan]

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit im Kühlschrank 30 Minuten

Zutaten

Für den Teig

  • 250 Gramm Margarine
  • 250 Gramm Mehl
  • 140 Gramm Puderzucker
  • 150 Gramm gemahlene Mandeln

Für die Füllung

  • 150 Gramm Marmelade oder Gelee

Anleitungen

  • Aus der Margarine, dem Mehl, dem Puderzucker und den gemahlenen Mandeln einen homogenen Teig kneten. Den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsplatte den Teig portionsweise ca. 3 mm dick ausrollen und mit einem Ausstecher Sterne ausstechen. Dabei bei jedem zweiten Stern mit einem kleinen runden Förmchen mittig ein Loch ausstechen.
  • Die fertig ausgestochenen Sterne bei 180°C Umfluft 6-8 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Sobald die Plätzchen ausgekühlt sind, die Marmelade oder das Gelee glatt rühren, die Plätzchen damit bestreichen und zusammensetzen. Zum Schluss das Loch in der Mitte noch mit etwas Marmelade auffüllen und die fertigen Spitzbuben mit Puderzucker bestäuben.
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Wie du die Spitzbuben am Ende füllst, bleibt dir natürlich selbst überlassen. Hier kannst du deiner Laune freien lauf lassen. Vielleicht versuche ich mich dieses Jahr auch noch an einer Variante mit Salzkaramell. Die Idee finde ich nämlich auch richtig spannend.

Zur Aufbewahrung nimmst du übrigens am Besten eine Blechdose. Besonders hübsch sind zum Beispiel diese hier: CasaJame 3er Set und Plätzchendose Happy Life [Amazon Affiliate Link]. Du kannst die Plätzchen aber natürlich auch in einer Plastikdose mit Deckel aufbewahren. Allzu lange werden sie wahrscheinlich sowieso nicht existieren.

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Nachhaltigkeitstipp

Beim Plätzchenbacken verbraucht man oft Unmengen an Backpapier. Umweltfreundlich ist das nicht und ich kann dir nur empfehlen, einmal ein bisschen Geld in ein bis zwei gute Dauerbackmatten zu investieren. Ich selbst nutze eine schwarze Dauerbackmatte [Amazon Affiliate Link], die schon jahrelang in Gebrauch ist. Sie ist hitzebeständig, es backt nichts an, du kannst sie immer wieder benutzen und sie ist sogar spülmaschinenfest. Bei all der Sauerei, die so ein Plätzchenbackmarathon verursacht, ist das gold wert.


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