Schwedischer Johannisbeerkuchen

Neulich habe ich auf meiner Facebook-Seite mal wieder das Rezept für meinen Rhabarberkuchen mit Mandeln gepostet. Es war der absolute Renner. Einfache Rezepte sind scheinbar total euer Ding. Und das kann ich euch auch gar nicht verübeln, denn mir selbst sind die einfachen Gerichte ja auch die liebsten. Ganz besonders beim Backen.

In meinem Schrebergarten waren die Tage die Johannisbeeren reif und weil ich von meinen beiden kleinen Büschen beinah zwei Kilo Früchte ernten konnte, habe ich mal wieder einen meiner liebsten Kuchen gebacken: einen schwedischen Johannisbeerkuchen.

Das Rezept habe ich schon vor einer ganzen Weile bei Ricarda von 23qm Stil entdeckt und ein klitzekleines bisschen abgewandelt. Ricarda verwendet für den Kuchen Vanillezucker und 200 g Johannisbeeren. Ich habe den Vanillezucker durch Vanillextrakt ersetzt. So bekommt der Kuchen noch ein bisschen mehr Vanillearoma. Außerdem habe ich insgesamt 300 g Johannisbeeren genommen. Dadurch wird er noch fruchtiger und richtig schön saftig.

Schwedischer Johannisbeerkuchen

Menge: 12 Stück

Schwedischer Johannisbeerkuchen

Zutaten

  • 150 g Mehl
  • 220 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g Butter
  • 300 g Johannisbeeren

Zubereitung

  1. Die Eier gemeinsam mit dem Zucker aufschlagen bis eine dicke, schaumige Masse entstanden ist und sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
  3. Die Butter in einem Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen und gemeinsam mit dem Vanilleextrakt ebenfalls unter den Teig rühren.
  4. Kurz vor dem Backen die Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und unter den Teig mischen. Den Teig dann in eine gefettete Springform füllen und den Kuchen bei 175°C Umluft 35-40 Minuten backen.
  5. Falls der Kuchen nach einigen Minuten Backzeit bereits zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Der Kuchen ist fertig, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt.
  6. Vor dem Servieren den Kuchen großzügig mit Puderzucker bestäuben.
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Tipp:

Der Kuchen schmeckt kalt hervorragend, aber meiner Meinung nach ist er am besten, wenn man ihn noch leicht lauwarm genießt. Als Topping gebe ich gerne noch frische Johannisbeeren über den Kuchen, die ich vorher in etwas Zucker gewälzt hab. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch richtig lecker.

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6 Comments

  1. Liebe Moni vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich habe den Kuchen in einer 26er Form gebacken. 3 Freundinnen kommen heute Nachmittag zum Kaffee . Mal sehen was sie sagen…. der Kuchen sieht toll aus .. wird auch sicherlich gut schmecken liebe Grüsse Renée

  2. Hi Renée,

    den Kuchen habe ich einer ganz normalen Standard-Springform gebacken. Hier ist es eigentlich egal ob 26 und 28 cm Durchmesser. Je nachdem wird der Kuchen halt ein bisschen Höher. Es kann auch sein, dass sich die Backzeit etwas verändert. Da man die Garstufe grundsätzlich aber sowieso mit der Stäbchenprobe kontrollieren sollte, kann bei den unterschiedlichen Durchmessern eigentlich auch nichts schief gehen. Bei mir hat der Kuchen mit ein und derselben Backform auch schon unterschiedliche Backzeiten gehabt. Einmal war er nach 35 Minuten fertig und einmal erst nach über 40 Minuten. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, ob man den Ofen gut vorgheizt hat oder nicht. Auch die Luftfeuchtigkeut spielt nicht selten eine Rolle. Nimm also einfach eine normale Springform (egal ob 26 oder 28 cm Durchmesser) und kontrollier zwischendrin einfach immer mal wieder die Garstufe. Wenn am Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig ;)

    Ich wünsch dir gutes Gelingen. Sag doch mal Bescheid, wie der Kuchen letztendlich geworden ist.

    Liebe Grüße
    Moni

  3. Ich möchte den Kuchen backen aber wie groß soll die Backform sein? Danke für die Antwort liebe Grüsse Renée

  4. Yeah – Viel Spaß dabei <3

  5. Wird gleich direkt nachgebacken, sobald ich meine Beeren bei meinen Eltern abgeholt habe! :)

    Liebst, ina

  6. Super Rezept! Ich gehe mir gleich meine Portion Johannisbeeren bei meinen Eltern abholen und weiß jetzt auch, was ich mit ihnen machen werde… ;)

    Liebst, ina

    Schau doch mal auf alltagsmoi vorbei <3

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