Veganes Knoblauch-Naan – fluffiges indisches Fladenbrot wie beim Inder
Kaum etwas duftet so verführerisch wie frisch gebackenes Naan Brot mit Knoblauch. Außen leicht knusprig, innen wunderbar weich und fluffig – genau so kennt man das beliebte indische Fladenbrot aus dem Restaurant.
Die gute Nachricht: Veganes Naan Brot lässt sich ganz unkompliziert zuhause zubereiten. Für dieses Rezept brauchst du nur wenige Zutaten und keine besonderen Vorkenntnisse. Der Teig ist schnell zusammengerührt, darf kurz gehen und wird anschließend direkt in der Pfanne ausgebacken.
Besonders gerne serviere ich das Knoblauch-Naan zu Currys, Dal oder würzigen Gemüsegerichten. Es eignet sich aber auch hervorragend zum Dippen von Hummus oder anderen orientalischen Aufstrichen.
Knoblauch Naan Brot
Zutaten
- 100 ml pflanzliche Milch deiner Wahl
- 1 TL Trockenhefe
- 1/2 TL Zucker
- 100 Gramm pflanzlicher Joghurt deiner Wahl
- 250 Gramm Mehl
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Backpulver
- etwas Pflanzenöl zum Bestreichen
- 1 Knoblauchzehe
Anleitungen
- Die Pflanzenmilch in einem Topf leicht erwärmen. Hefe und Zucker einrühren und einige Minuten stehen lassen.
- Das Mehl mit dem Joghurt, dem Salz und dem Backpulver in eine Schüssel geben, die Milch-Hefe-Mischung dazu gießen und zu einem gleichmässigen Teig kneten. Entweder mit der Küchenmaschine oder einfach von Hand. Den Teig anschließend 30-60 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich in dieser Zeit etwa verdoppeln.
- Den fertig gegangenen Teig in sechs gleich große Stücke zerteilen und mit der Hand (oder einem Nudelholz) zu flachen, länglichen Fladen formen.
- Die Fladen in einer heißen beschichteten Pfanne ohne Fett ca. 2-3 Minuten von jeder Seite ausbacken. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe pressen und mit etwas Pflanzenöl vermischen. Die fertig ausgebackenen Naan Brote mit dem Knoblauchöl bestreichen und heiss servieren.
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- noch mehr Rezepte findet du in meinem Rezept-Archiv



Häufige Fragen zum Naan Brot:
Lass den Teig mindestens 30 Minuten gehen. Achte beim ausbacken darauf, dass die Pfanne sehr gut vorgeheizt ist. Bestreiche das Brot direkt nach dem Backen noch möglichst heiß mit dem Knoblauchöl und serviere es auf jeden Fall warm.
Am besten passen Gerichte mit viel Sauce wie z.B., Auberginen-Kartoffel-Curry, Chana Masala, Linsendal, Kichererbsencurry oder einfach nur Hummus oder andere Dips.
Ja. Die Fladen lassen sich problemlos 1–2 Tage aufbewahren und kurz in der Pfanne oder im Backofen aufwärmen.
Am besten gelingt Naan mit Weizenmehl Type 550 oder Type 405. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden. Vollkornmehl funktioniert ebenfalls, macht die Fladen aber etwas kompakter.
Ja. Die ausgebackenen Fladen lassen sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen einfach kurz bei Zimmertemperatur liegen lassen und anschließend in der Pfanne oder im Backofen erwärmen.
Häufig liegt es an der Hefe oder an einer zu heißen beziehungsweise zu kalten Flüssigkeit. Die Pflanzenmilch sollte nur lauwarm sein. Außerdem sollte die Hefe noch haltbar sein.
Ja. Frischer Knoblauch sorgt zwar für das intensivste Aroma, aber auch Knoblauchpulver eignet sich gut für das Knoblauchöl.
Ob zum nächsten Curry, als Beilage zum Grillen oder einfach zum Wegdippen mit Hummus – dieses vegane Knoblauch-Naan gehört für mich inzwischen zu den Rezepten, die immer wieder auf den Tisch kommen. Es ist unkompliziert, gelingt auch Kochanfängern und schmeckt einfach herrlich frisch aus der Pfanne. Wenn du das Rezept ausprobierst, freue ich mich natürlich über einen Kommentar oder eine Bewertung. Viel Spaß beim Nachbacken!

