Ein altes Fahrrad auf der Straße

In Minimalismus- und Entrümpelungs-Ratgebern (z.B. Magic Cleaning von Marie Kondo) erhält man wertvolle Tipps, für vernünftiges Entrümpeln. Mit was fängt man am besten an? In welcher Reihenfolge geht man vor? Wie entscheidet man, was bleiben darf und was nicht? Manchmal wird einem sogar erklärt, was man mit den ausgemisteten Gegenständen machen kann und wo man diese loswerden kann (siehe auch: Verschenken statt wegwerfen | 4 Tipps, wie du neue Besitzer für aussortierte Dinge findest). Was einem dabei aber meistens nicht erzählt wird: Das Entrümpeln ist nur der Anfang der Geschichte. Ausgemistete Gegenstände umweltverträglich und möglichst nachhaltig loszuwerden, braucht enorm viel Zeit. Und noch mehr Geduld.

Ein Abstellraum voll Schätze…

In meiner Wohnung habe ich einen Abstellraum. Darin stehen zwei Regale und ein Schrank. Abgesehen von ein paar Dekorationsartikeln für Weihnachten besteht der Inhalt durchgehend nur aus Dingen, die beim Entrümpeln aussortiert wurden: Bücher, Haushaltsgegenstände, Dekoration, Videospiele, DVDs und vieles mehr. Außerdem schlummern in meinem Abstellraum noch ein alter, aber funktionierender Kühlschrank und zwei Fernsehunterschränke.

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Regelmäßig biete ich meine aussortierten Dinge auf verschiedenen Plattformen an. Entweder für einen Appel und ein Ei oder sogar komplett zu verschenken. Das ist sehr zeitaufwändig und trotzdem ist die Reaktion darauf meistens gleich Null. Fast niemand möchte heutzutage mehr aussortierte Sachen habe. Oft nicht einmal geschenkt. Schließlich bekommt man überall Neuware zum ultragünstigen Preis hinterher geworfen. Auf dem Flohmarkt lässt sich das ein oder andere zwar noch verkaufen, aber gefühlt finden trotzdem regelmässig mehr Dinge den Weg in meinen Abstellraum, als daraus hinaus.

… die niemand haben möchte

Die Versuchung, alles in einen großen Müllsack zu packen und zur nächsten Mülldeponie zu bringen, ist angesichts dieser Geduldsprobe natürlich riesig. Zumindest bei mir. Nachhaltig ist das aber ja auch wieder nicht und kommt deshalb überhaupt nicht in Frage. Und so stapeln sich in meinem Abstellraum weiter die Bücher, Schränkchen, DVDs und der Kühlschrank. Zeugen unserer Konsumgesellschaft. Mit einem dicken “Nutzlos”-Stempel ihrer Funktion beraubt.

Wie machst du das denn mit aussortierten Dingen? Gibst du irgendwann genervt auf und wirfst sie weg oder behältst du sie konsequent so lange, bis du einen neuen Besitzer gefunden hast? Hast du vielleicht ein Zeitlimit, wie lange du Gegenstände behältst, bevor du sie dann doch schweren Herzen zur Mülldeponie bringst? Vielleicht hast du ja auch eine zündende Idee, wie man entrümpelte Gegenstände zu neuem Glanz verhelfen kann. Lass uns mal darüber reden!

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Übrigens: Hier auf dem Blog gibt es auch eine tolle Upcycling-Rubrik. Schau doch mal rein. Dort zeige ich unter anderem, wie man aus alten Büchern tolle Beistelltische basteln kann.


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