Flohmarktarikel als Beispielbild zum Blogpost „Geduldsprobe entrümpeln“

Seit ich mich mit dem Thema Minimalismus beschäftige, bin ich immer wieder mal am Ausmisten. (seht dazu auch “Die 8 goldenen Regeln für richtiges Ausmisten“). Eigentlich sollte man ja meinen, dass man bei all dem Aussortieren irgendwann einmal an den Punkt kommt, an dem man endlich genug ausgemistet hat. Leider ist dem nicht so. In einen Moment denkt man, man hätte endlich genug aussortiert, doch dann fallen einem Tage später gefühlt zig weitere Dinge ein, die man eigentlich auch nicht mehr braucht. Zumindest geht das mir so. Dabei steht dann immer auch die Frage im Raum: Wohin mit den aussortierten Dingen?

Der erste Gedanke beim Ausmisten wandert vielleicht zum Mülleimer. Getreu dem Motto “Aus den Augen, aus dem Sinn“. Wenn wir aber mal ehrlich sind, handelt es sich bei den meisten aussortierten Dinge doch um Gegenstände, die noch völlig in Ordnung sind. Für den Mülleimer auf jeden Fall viel zu schade.

Verschenken statt Entsorgen

Anstatt alles Ausrangierte schnellstmöglich und lieblos entsorgen zu wollen, solltet ihr euch daher immer fragen, ob das, was ihr selbst nicht mehr brauchs, jemand anderem vielleicht eine große Freude machen würde. In unserer digitalisierten Welt gibt es mittlerweile zahllose Möglichkeiten, wie man aussortierte Dinge an den Mann (oder die Frau) bringen kann. Ein paar Empfehlungen habe ich ich euchhier einmal zusammengestellt:

1. Verkauf auf Ebay / Ebay-Kleinanzeigen

Ebay eignet für  besonders gut für den Verkauf von technische Gegenständen wie Smartphones, Spielekonsolen, CDs, DVDs und Ähnlichem. Möbelstücke, alte Fitnessgeräte etc. finden bei Ebay-Kleinanzeigen leicht neue Besitzer.

2. Kleiderkreisel

Wer  seine Kleidung loswerden möchte, sollte mal bei Kleiderkreisel vorbeischauen. Es handelt sich hierbei um eine Tauschbörse für Kleidung, Accessoires und Selbstgemachtes.

3. Shpock

Shpock ist eine Flohmarkt-App in der man Gebrauchtes und Schönes online stellen und Käufer in der Nähe finden kann. Es gibt auch die Möglichkeit, Dinge zum Verschenken anzubieten.

4. Facebook

Auf Facebook gibt es zahlreiche lokale Gruppen, in denen man seine aussortierten Gegenstände anbieten kann und schnell dankbare Abnehmer findet. Suche einfach mal nach “Fairteiler”, “Fairticker” oder auch “Free your Stuff”.

Viele glückliche Gesichter

Ob ihr aussortierte Dinge verkaufen oder lieber verschenken wollt, bleibt natürlich ganz euch selbst überlassen. Ich persönlich verkaufe eigentlich so gut wie nichts mehr und verschenke die meisten Dinge nur noch. Dabei kann man nämlich so viel Gutes tun und viele Menschen richtig glücklich machen.

Da war beispielsweise diese total nette Hartz-4-Empfängerin, die dankbar meinen jahrelang gesammelten Vorrat an Shampoo-Fläschchen, Duschgel, Bodylotion & Co abgeholt hat. Von dem gesparten Geld ermöglichte sie ihren Kindern einen schönen Ausflug.

Oder die Studentin, die gerade ihre erste eigene Wohnung bezogen hatte und deren Küche noch nicht wirklich gut ausgestattet war. Sie freute sich wahnsinnig über die 7 Kaffeetassen, die ich beinahe schon zum Wertstoffhof gebracht hätte.

Teller und Töpfe für den Flohmarkt

Gutes tun macht glücklich und zufrieden

Mich persönlich erfüllt es mit großer Zufriedenheit wenn ich weiß, dass ein Gegenstandt, den ich aussortiert habe, weiterhin einen Nutzen haben darf und einen glücklichen, neuen Besitzer gefunden hat (Siehe auch mein Artikel: Ausmisten vs. schlechtes Gewissen)

Wenn ihr das nächste Mal bei euch zu Hause ausmistet, dann überlegt also doch auch einfach mal, ob ihr nicht anderen noch etwas Gutes tun könnt. Verschenken ist einfach so viel schöner als entsorgen!


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