Die 8 goldenen Regeln für richtiges Ausmisten
Dein Zuhause fühlt sich voller an, als dir lieb ist? Schränke quellen über, Schubladen lassen sich kaum noch schließen und irgendwie scheint ständig neues Zeug dazuzukommen? Damit bist du nicht allein. Viele Menschen wünschen sich mehr Ordnung, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen.
Das Problem ist oft nicht mangelnde Motivation, sondern die Herangehensweise. Wer versucht, an einem Wochenende die komplette Wohnung auszumisten, ist schnell überfordert. Die Folge: halbfertige Projekte, Frust und das Gefühl, gescheitert zu sein. Dabei muss Ausmisten weder kompliziert noch anstrengend sein. Du musst nicht Minimalist werden, deinen gesamten Besitz hinterfragen oder stundenlang aussortieren. Oft reichen schon kleine, bewusste Entscheidungen, um Schritt für Schritt mehr Platz, Ordnung und Ruhe in dein Zuhause zu bringen.
In diesem Artikel zeige ich dir die 8 wichtigsten Regeln für erfolgreiches Ausmisten. Sie helfen dir dabei, leichter Entscheidungen zu treffen, Überforderung zu vermeiden und dauerhaft mehr Ordnung in deinen Alltag zu bringen. Egal, ob du nur eine einzelne Schublade entrümpeln möchtest oder dein ganzes Zuhause aufräumen willst – mit diesen Regeln fällt der Einstieg deutlich leichter.

1. Fang klein an
Einer der häufigsten Fehler beim Ausmisten ist, zu groß zu denken. Viele Menschen nehmen sich vor, am Wochenende die komplette Wohnung auszuräumen, jeden Schrank zu sortieren und endlich für Ordnung zu sorgen. Das klingt motivierend, führt aber oft zu Überforderung. Wenn du vor einem Berg voller Dinge stehst, weißt du häufig gar nicht, wo du anfangen sollst. Die Motivation sinkt, Entscheidungen werden schwerer und am Ende bleibt alles halb fertig liegen.
Deutlich erfolgreicher ist es, klein anzufangen. Nimm dir eine einzige Schublade, ein Regalbrett oder eine Kategorie wie Tassen oder Kosmetik vor. Das dauert oft nur wenige Minuten und sorgt trotzdem für ein sichtbares Erfolgserlebnis. Jeder kleine Bereich, den du erfolgreich ausmistest, macht den nächsten Schritt leichter. Aus vielen kleinen Erfolgen entsteht mit der Zeit ein Zuhause, das sich deutlich ordentlicher und entspannter anfühlt.
2. Plane feste Ausmist-Zeiten
Viele Menschen warten auf den perfekten Moment zum Ausmisten. Die Realität ist jedoch: Dieser Moment kommt selten.
Statt darauf zu hoffen, dass du irgendwann einen ganzen freien Tag hast, plane lieber feste Zeitfenster in deinen Alltag ein. Schon 15 bis 30 Minuten reichen aus, um regelmäßig Fortschritte zu machen. Stelle dir einen Timer und konzentriere dich für diese Zeit auf einen einzigen Bereich. Danach darfst du aufhören – auch wenn noch nicht alles perfekt ist.
Der große Vorteil: Regelmäßigkeit schlägt jede große Aufräumaktion. Wer jede Woche mehrere kleine Ausmist-Sessions einlegt, kommt langfristig deutlich weiter als jemand, der zweimal im Jahr einen kompletten Entrümpelungsmarathon startet.
3. Entscheide nach Nutzen und Freude
Viele Gegenstände bleiben nicht deshalb bei uns, weil wir sie brauchen, sondern weil wir uns schwer von ihnen trennen können. Wenn du unsicher bist, ob etwas bleiben darf, helfen drei einfache Fragen:
- Nutze ich es?
- Mag ich es?
- Würde ich es heute noch einmal kaufen?
Diese Fragen bringen erstaunlich schnell Klarheit. Ein Küchengerät, das seit Jahren ungenutzt im Schrank steht, erfüllt wahrscheinlich keinen Zweck mehr. Ein Kleidungsstück, das du nie anziehst, obwohl es dir theoretisch passt, nimmt nur Platz weg. Und viele Dinge behalten wir nur aus Gewohnheit, obwohl sie längst keine Bedeutung mehr für uns haben.
Natürlich musst du nicht jeden Gegenstand hinterfragen. Aber je häufiger du bewusst entscheidest, desto leichter wird das Ausmisten. Das Ziel ist nicht, möglichst wenig zu besitzen. Das Ziel ist, Platz für die Dinge zu schaffen, die du wirklich nutzt und gerne um dich hast.

4. Räume ähnliche Dinge gemeinsam aus
Viele Menschen gehen beim Ausmisten Raum für Raum vor. Das klingt logisch, hat aber einen Nachteil: Du siehst oft gar nicht, wie viele ähnliche Dinge du tatsächlich besitzt. Deshalb ist es sinnvoll, Kategorien gemeinsam auszumisten.
Sammle zum Beispiel alle Bücher, alle Kabel, alle Tassen oder alle Kerzen an einem Ort. Erst wenn du die gesamte Menge vor dir siehst, erkennst du, was du wirklich brauchst und was längst zu viel geworden ist. Besonders bei Kleidung, Dekoartikeln oder Küchenutensilien sorgt diese Methode häufig für überraschende Erkenntnisse und oft stellt man fest, dass sich über die Jahre viele Dinge angesammelt haben, die kaum genutzt werden oder sogar doppelt vorhanden sind.
5. Respektiere fremden Besitz
Wenn du gemeinsam mit anderen Menschen wohnst, solltest du dich beim Ausmisten auf deine eigenen Dinge konzentrieren. So verlockend es manchmal sein mag: Die aussortierwürdigen Gegenstände deines Partners, deiner Kinder oder anderer Familienmitglieder sind nicht deine Entscheidung. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und eine andere Beziehung zu seinen Besitztümern. Was für dich überflüssig erscheint, kann für jemand anderen wichtig sein.
Statt Druck auszuüben, ist es oft hilfreicher, mit gutem Beispiel voranzugehen. Häufig motiviert ein aufgeräumter Bereich andere Menschen ganz von allein dazu, ebenfalls auszumisten.
6. Perfektion ist nicht das Ziel
Viele Menschen setzen sich beim Ausmisten unnötig unter Druck. Sie möchten perfekt organisierte Schränke, minimalistische Räume und ein Zuhause, das aussieht wie auf Instagram oder Pinterest. Doch genau dieser Anspruch führt oft dazu, dass man gar nicht erst anfängt.
Dein Zuhause muss nicht perfekt sein. Du musst nicht minimalistisch leben. Du musst nicht alles besitzen, was ein Ordnungscoach empfiehlt, und du musst auch nicht jeden Schrank bis ins letzte Detail organisieren. Wichtig ist nur, dass dein Zuhause für dich funktioniert. Wenn du morgens schneller findest, was du suchst, weniger aufräumen musst und dich in deinen eigenen vier Wänden wohler fühlst, hast du bereits viel erreicht.
7. Triff schnelle Entscheidungen
Je länger du über einen Gegenstand nachdenkst, desto schwieriger wird die Entscheidung oft. Deshalb ist es hilfreich, beim Ausmisten möglichst schnell zu entscheiden. Wenn du einen Gegenstand in die Hand nimmst und sofort weißt, dass du ihn behalten möchtest, darf er bleiben. Wenn du dagegen minutenlang überlegst, wann du ihn zuletzt genutzt hast oder ob du ihn vielleicht irgendwann noch gebrauchen könntest, steckt die Antwort meist schon in der Frage.
Natürlich gibt es Ausnahmen bei Erinnerungsstücken oder wertvollen Gegenständen. Bei den meisten Alltagsdingen ist jedoch eine schnelle Entscheidung oft die beste Entscheidung. Vertraue deinem ersten Eindruck. Das spart Zeit, Energie und Nerven.
8. Bringe die aussortierten Dinge sofort aus dem Haus
Viele Ausmist-Projekte scheitern an diesem letzten Schritt. Die Dinge werden zwar aussortiert, landen aber anschließend im Keller, auf dem Dachboden oder in einer Ecke der Garage. Wochen oder sogar Monate später stehen die Kisten immer noch dort. Dadurch entsteht kein echtes Gefühl von Erleichterung und die Gegenstände bleiben weiterhin Teil deines Zuhauses.
Versuche deshalb, aussortierte Dinge möglichst schnell weiterzugeben. Spende sie, verschenke sie oder bringe sie direkt zum Wertstoffhof. Je schneller die Sachen dein Zuhause verlassen, desto größer ist der positive Effekt. Du schaffst Platz, reduzierst Ballast und siehst sofort, was du bereits erreicht hast.
Fazit
Erfolgreiches Ausmisten hat nichts mit Perfektion zu tun. Du musst weder deine komplette Wohnung an einem Wochenende entrümpeln noch Minimalist werden. Viel wichtiger ist es, überhaupt anzufangen. Eine einzelne Schublade, ein Regal oder eine kleine Kategorie reichen völlig aus, um den ersten Schritt zu machen.
Mit kleinen, regelmäßigen Aktionen, klaren Entscheidungen und realistischen Erwartungen wird Ausmisten deutlich einfacher. Nach und nach entsteht mehr Platz, mehr Ordnung und oft auch mehr Ruhe im Alltag. Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst wenig zu besitzen. Es geht darum, Raum für die Dinge zu schaffen, die dein Leben tatsächlich bereichern.

Vielen Dank für diesen informativen Artikel! Besonders gut gefällt mir der Hinweis, klein anzufangen und sich nicht unter Druck zu setzen. Viele unterschätzen, wie viel einfacher ein Umzug oder eine Entrümpelung wird, wenn man sich rechtzeitig von unnötigen Dingen trennt. Wer regelmäßig ausmistet, spart später nicht nur Zeit und Geld, sondern macht sich das Leben insgesamt leichter. Ein wirklich hilfreicher Beitrag mit praktischen Tipps!
Ich habe beim letzten Ausmisten mit einer einzigen Schublade angefangen und plötzlich fast den halben Nachmittag weitergemacht. Am schwierigsten war nicht das Aussortieren, sondern die Kiste danach wirklich direkt wegzubringen, sonst steht sie am Ende wieder wochenlang im Flur.
Das stimmt, ausgemistet ist schnell, aber wenn man die Sachen nicht schnellstmöglich los wird, bleiben sie oft Ewigkeiten stehen.
So ein schöner Artikel – vielen Dank dafür! Ich finde besonders die Regel „niemals unter Zeitdruck ausmisten“ total wichtig. Oft macht man sich selbst Stress und verliert dann die Freude an dem ganzen Prozess. Auch der Hinweis, dass man nur Dinge behalten soll, die wirklich Freude machen oder im Alltag gebraucht werden – das spricht mir aus der Seele.
vielen lieben Dank für diesen Beitrag. Es sind wirklich tolle Tipps dabei! Bis auf den Tipp mit Musik werde ich mich mal beim ausmisten an deine Tipps halten.
Vielen Dank für diesen Artikel zum Ausmisten. Gut zu wissen, dass man keine Musik hören sollte. Bei uns steht eine Haushaltsauflösung an, daher sind deine Tipps hilfreich.
Bei mir findet bald ein Privatumzug statt. Davor sollte ich aber unbedingt ausmisten. Gut zu lesen, dass man dies auf jeden Fall alleine machen sollte.
Danke für die tollen Tipps. Aus eigener Ausmist-Erfahrung kann ich sagen: Ist der Anfang erst gemacht geht es wie von selbst.
Liebe Grüße
Claudia
Ich kann nur sagen das beim Umzug man auch gut Ausmisten kann , vor allem man entdeckt beim Packen solche Sachen die man nicht brauchen tut, wenn man auch in einer kleinere Wohnung einziehen muss, dann muss man sich einfach von den Sachen trennen.
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Danke für diesen wunderbaren Artikel. Sie haben alles sehr gut erklärt.
Sehr gerne. Freu mit, dass der Artikel gefallen hat :)
Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Besonders vor einem Umzug sollte man einmal gründlich ausmisten. So nimmt man deutlich weniger Dinge mit ins neue Heim, die man eigentlich gar nicht mehr benötigt.
Mit besten Grüßen,
Jens
Vielen Dank für diese wertvollen Tipps,
ich stehe gerade vor der Überlegung, meine Habseligkeiten soweit zu reduzieren, dass ich komfortabel reisen kann. Zur Zeit bin ich viel unterwegs und die Wohnung dient eigentlich nur der Aufbewahrung meines ganzen Krempels.
Auf Reisen merke ich, was ich wirklich brauche. Wenn ich zurück komme, wird ausgemistet. :-)
Beste Grüße
Tobias
Danke für die tollen Tipps. Wir planen schon lange, unsere Wohnung mal auszumisten. Es ist echt unglaublich, wieviel unnützer Kram sich in den letzten Jahren angesammelt hat. Vor allem vor dem Ausmisten des Kleiderschranks graust es mir. Aber dieser Beitrag mit den nützlichen Tipps, hat mich definitiv dazu motiviert, die Sache bald anzugehen. Alles Liebe :)
Gute Beitrag und sehr hilfreiche Tipps
Sehr gute Beiträge allgemein, weiter so!
Liebe Sarah,
ganz lieben Dank für die netten Worte <3
Viele Grüße
Moni
aber klar funktioniert ein Stück pro Tag wegwerfen ;-)
ich habe die Stücke am Ende zusammengezählt und war schließlich bei über einem Monat nix mehr entsorgen müssen (ca. 35 bis 40 Stücke)
dann geht es eben in 40 Tagen weiter mit Entsorgen
und wenn eine gewisse Entspannung eingetreten ist (das dauert eben, es brauchte ja auch Jahre, in denen sich die Dinge angesammelt haben), kann man das tägliche Weggeben praktizieren, und sollte ein neues Teil gekauft werden, werden dafür 2 Stück entsorgt
lg Bettina
Also bei mir funktioniert das nicht. Und das aus dem einfachen Grund, weil es mir zu wenig ist, mir jeden Tag 1 Stück auszusuchen. Ich mach da lieber auf einmal Tabula Rasa.
Ich danke Ihnen für die wertvollen Tipps zum Ausmisten. Besonders vor einem Umzug ist das sehr wichtig, sonst schleppt man unnötig viel Zeug mit sich mit.
ich bin gerade über die Chaoskämpferin zu Dir gekommen. Großes Thema und schon ne Weile jetzt bei mir…
Ich komme wieder, aber jetzt muss ich mich mal lösen von der Online-Welt für heute. Freitag gehts ab in den Urlaub und dann packe ich mein Leben in Kartons und ziehe in eine deutlich kleinere Wohnung.
Liebe Grüße
Birgit
Omg, das sind wirklich tolle Tipps, die ich unbedingt beherzigen sollte. Vielen lieben Dank für diesen tollen Beitrag! :-)
xx Vie von http://viejola.de
Ich habe immer so „Ausmist“-Anfälle, einmal im Jahr mindestens.
Das geht dann Ramba-Zamba bei mir. Alleine und ohne Musik :D
Ich fixier auch immer einen Tag dann, an dem ich das Ausgemistete dann entsorge oder verschenke. Anfang des Jahres bin ich dann eine Tour gefahren, erst zu einem Art Sozialkaufhaus, die haben sich dann aus dem Kofferraum bedient, dann ab zum Recyclinghof :)
Habe nun beschlossen, meinen Bücherbestand zu minimieren und nur die Bücher zu behalten, die ich richtig klasse fand.
Hi liebe Christine, Bücher minimieren ist super! Hab ich auch schon hinter mir. Bei mir durften auch nur die Bücher bleiben, die ich wirklich liebe. Ein tolles Gefühl!
deine tipps sind super, und auch irgendwie entlastend. ich hab nämlich oft das gefühl, bzw. von meinem umfeld wird mir gesagt, ich solle alles aufs mal ausmisten und weg damit. das fällt mir echt schwer. aber so stückenweise gehts. nur bei gewissen dingen fällt mir das loslassen sehr schwer. und das problem ist etwas, wenn man auszieht, dann wird man mit allem konfrontiert und sollte alles aufs mal ausmisten. hast du da tipps?
Oh, das kenne ich!
Zusammen ausmisten ist wirklich blöd, die einzige Person, die ich dabei haben kann, ist meine Mutter, da sie meistens nur ihre Meinung sagt, wenn sie gefragt wurde, oder ich dabei bin irgendwas blödes zu tun.
Ich hatte zum Beispiel mal eine Freundin dabei, die dann zu einigen Sachen noch meinte, dass sie noch schön seien und sie mir auch zeigen könnte wie sie die kombinieren könnte, also habe ich sie nicht entsorgt.
Am Ende habe ich die Teile (wie vorher auch) nicht angezogen, beim nächsten Ausmisten kommen die definitiv weg!
Und jetzt wo ich gerade drüber nachdenke… es wäre wirklich mal wieder an der Zeit, auszumisten!
Liebste Grüße,
Alexandra von growing-in-self-confidence.blogspot.de
Warum hatte ich bis heute 8 Jeans? Alle in schwarz…
Wer braucht überhaupt 8 Jeans? Seit heute habe ich noch 3 :)
Ich habe heute, ungelogen, 8 Kilo!! Kleidung zur Altkleidersammlung gebracht!
Beweisbild ist heute Abend auf meinem Blog!
Hihi, so ging es mir mit Klamotten, die mir gar nicht mehr gepasst haben. Ich hatte Sirts, die ich das letzte mal mit Anfang 20 getragen hab und auch Hosen, in die ich schon seit Jahre nicht mehr reingepasst hab. Alles mit dem Hintergedanken aufgehoben, dass ich irgendwann wieder dieses Gewicht haben werde und dann wieder rein passe.. Dass diese Klamotten aber gar nicht mehr mein Stil sind und ich die trotzdem nicht mehr anziehen würde, das hab ich mir irgendwie lange nicht eingestanden.
Hi
Grundsätzlich sehr gute Ideen. Haben mich inspiriert.
Anmerken würde ich aber gerne noch dazu, dass nicht unbedingt alles direkt im Müll landen sollte. Vieles ist ja bestimmt noch brauchbar. Wer keine Lust hat diese Dinge z.B. über Ebay und Co zu verkaufen, könnte sie doch auch z.B. zu Sozialkaufhäusern bringen.
Liebe Grüße
Petra
Liebe Petra,
du hast natürlich völlig recht damit, dass man nicht einfach wahllos alles wegwerfen sollte. Eigentlich meinte ich das mit dem Begriff „entsorgen“ auch gar nicht. Die Wortwahl war aber in der Tat etwas unglücklich und die Möglichkeiten, aussortierte Gegenstände weiterzugeben kam in dem Beitrag nicht gut genug rüber. Ich habe deine Anregung zum Anlass genommen und den Text nochmals überarbeitet. Ich denke, jetzt ist die Sache verständlicher.
Vielen Dank für deine Kritik :)
Liebe Grüße
Mini.Me.
so sinnlos deine themen….
So sinnlos, wenn man Kommentiert was man sinnlos findet ;)
Dann ließ sie doch einfach nicht!
Deine Tipp sind super, jedoch tue ich mich bei einem Thema ganz schwer, vielleicht gibt es dazu noch einen Tipp. Und zwar geht es um Musik-CDs, da weiß ich nicht wie ich die ausmisten soll. Alle weg in die Tüte da ich eigentlich eh nur Radio höre und nur sehr selten eine CD oder lässt man sie weiter in der Kiste? Ist ja doch auch schon eine Menge Geld mal gewesen.
Hi Nela, ich kenn das Gefühl zu gut. Gerade Dinge, die in der Summe doch mal einiges an Geld gekostet haben, gibt man nicht gerne Weg. Mir ging es mit meinen Büchern so und ich habe sehr lange gezögert, mein Bücherregal auszusortieren. Die Frage, die auch in diesem Fall hilft, ist folgende: „Macht mich der Besitz dieser CDs glücklich“.. Wenn du diese Frage ohne jeden Zweifel mit Ja beantworten kannst, behalte sie. Wenn nicht, dann weg damit. Du musst ja auch nicht alle CDs auf einmal aussortieren. Ich hab beispielsweise bei meinen Büchern erstmal die aussortiert, die ich schon gelesen habe, aber ziemlich sicher nicht nochmal lesen werde. Mittlerweile besitze ich nur noch die Bücher, die mir wirklich wichtig sind und die ich einfach immer wieder lesen mag. Über den Geldwert der Gegenstände solltest du dir gar keine Gedanken machen. Daran muss man sich zwar erst gewöhnen, aber es hilft. Nur weil etwas einem hohen Geldwert hat, macht es nicht automatisch glücklich!
Viel Spaß beim weiteren Ausmisten
Mini.Me.
Ich liebe ausmisten – auch wenn das komisch klingt ich mache das total gerne, denn es ist unglaublich befreiend. Und deine Tipps hast du sehr schön zusammengestellt. Ich nehme mir immer Stücke vor – einen Schrank, ein Regal … Wir versuchen auch häufig ausgemistete Dinge (die noch in Ordnung sind) noch auf ebay kleinanzeigen zu verkaufen oder sogar zu verschenken. Wenn es noch jemand gebrauchen kann, finde ich das besser als einfach wegzuschmeißen.
Liebe Grüße
Stefanie
Richtig – befreiend ist genau das richtig Wort :)
Ich versuch auch hin und wieder, ein paar Sachen auf Ebay, Shpock oder Facebook zu verkaufen. Oft verschenke ich aber auch etwas. Ist immer wieder schön, wenn sich jemand anderes noch darüber freut.
Unbewusst habe ich auch gestern alles richtig gemacht. Hab mich an die Koch-& Kreativbücher gemacht. Brav aussortiert und eine riesen Kiste für Momox fertig gemacht. Wieder Platz unterm Wohnzimmertisch und im Küchenregal und noch ein paar Euros dafür bekommen.
Herzliche Grüße
Sandra
Super! Ist doch immer wieder schön, wenn man „Ballast“ losgeworden ist und am Ende sogar noch was dafür bekommt :) Funktioniert Momox denn gut? Ich hab kürzlich nämlich selber auch mein Bücherregal ausgemistet und noch einen riesen Stapel unverkaufter Schätze zu Hause rumliegen :)
Danke erstmal für Deine tollen Tipps – puuh, für mich ist es ziemlich schwer, meine Sachen „loszulassen“. Bin deshalb gerade bisschen dabei, nach Inspirationen zum Ausmisten zu suchen und bei Dir fündig geworden…
Zu Thema Momox: Hab ich bereits ausprobiert und funktioniert echt gut. Mittlerweile gibt es aber echt viele Ankäufer wie z.B. rebuy, buchmaxe oder so… Und da ist mir mal aufgefallen, dass die wirklich total verschiedene Preise bei manchen Sachen anbieten! Ein Preisvergleich hat sich da bei mir also bewährt, kann ich nur empfehlen…
Probier es mal hier: https://www.bonavendi.de/verkaufen/gebraucht.html – geht echt easy, z.B. auch über die App: Einfach Sachen einscannen, und schon wird einem der Ankäufer mit höchstem Preis angezeigt, und die Weiterleitung dort hin geht unkompliziert und schnell Kostet nicht wirklich mehr Zeit und man verdient mehr dabei, als wenn man nur bei einem Anbieter ist.
Hoffe, der Tipp hilft Dir weiter :)
Liebe Grüße,
Sabi
Dann habe ich es gestern ja genau richtig gemacht :D Ich habe mir meine Hälfte des Schranks vorgenommen, hatte 2 Mülltüten hier, keine Musik und kleine Kinderhände zum Helfen. Die Kleine durfte die aussortierten Sachen in die Müllbeutel packen, während ich fleißig alles weggeworfen habe, was älter als 5 Jahre ist. Mein Schrank ist nun sauber, aber immer noch zu voll. Mal sehen, wie ich das noch verkleinern kann o.O Hast du da ne Idee? Denn im Grunde sind nur noch Sachen übrig, die ich eigentlich mag und auch trage, es sind nur einfach zu viele…. Das ist gar nicht so einfach mit dem Ausmisten :/
Hihi, du bist ja schon richtig infiziert :)
Also ich hab meinen Kleiderschrank auch kürzlich ausgemistet und so grob um die Hälfte reduziert. Da waren teilweise Sachen drin, die ich das letzte Mal an hatte, als ich Anfang 20 war. Mittlerweile ist mein Schrank recht übersichtlich und trotzdem hab ich, genau wie du, schon wieder das Gefühl, dass es immer noch zu viel ist. Ich finde, wenn man schon so viel geschafft hat, sollte man sich erst einmal nicht zwingen, noch weiter weg zu werfen. Lass paar Tage ins Land ziehen und schau dir deinen Schrank dann nochmal an. Bestimmt findest du dann noch das ein oder andere Kleidungsstück, bei dem du dir auf einmal nicht mehr so sicher bist.
Ich hab z.B. bei meiner Ausmist-Aktion eine braune Hotpants verschont, die ich abgöttisch geliebt hab. Mittlerweile bin ich zu fett dafür geworden – habe sie aber trotzdem im Schrank gelassen weil ich dachte, wenn ich endlich abgenommen hab, dann kann ich die ja wieder anziehen. Mittlerweile, rund 2 Wochen später, denk ich mir: Die Hose ist so alt, hat so viele tolle Sommer erlebt – eigentlich hat sie es verdient, in „Rente“ zu gehen. Ich werde sie vermutlich nie wieder anziehen. Und somit werde ich diese Hose heute abend in die Altkleidersammlung geben…
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich dein Schrank in den kommenden Wochen von ganz alleine weiter reduzieren wird ;)
Ich bin gerade am Ausmisten und habe mich bisher an alles gehalten, bis auf das mit der Musik. Mir fällt’s mit auf jeden Fall leichter. ;)
Früher dachte ich auch immer, mit Musik fällt das Ausmisten viel leichter. Ich hab dann aber irgendwann mal gemerkt, dass ich mich so aufs Ausmisten konzentriere, dass ich hinterher nicht einmal mehr sagen könnte, welche Musik während dem Ausmisten gelaufen ist. Das find ich ziemlich schade, denn Musik ist so was Schönes und eigentlich möchte ich das genießen und nicht nebenher einfach vor sich hin dudeln lassen. Aus dem Grund bleibt sie bei mir mittlerweile aus.
Aber wenn du dir mit Musik leichter tust, dann nur zu :)