Fliedersirup selber machen – so einfach geht´s

Der Flieder ist einer der schönsten Frühlingsblüher überhaupt und stimmt einen mit seinem Duft schon richtig schön auf den nahenden Sommer ein. In meinem Schrebergarten (News & Impressionen gibts massenweise auf meinen Instagram-Account – Schaut doch mal vorbei: @minime.life) habe ich zwei Fliederbäume, die zur Zeit wunderschön in Schneeweiss und hellem Lila blühen.

Weil ich aber ja nicht nonstop im Garten sein kann, habe ich mir dieses Jahr den Flieder mit nach Hause genommen. Ein paar Äste für die Vase und der Rest für die Flasche. Als Sirup angesetzt, könnt ihr den Duft des Flieders nämlich ganz easy konservieren und auch noch genießen, wenn die Fliedersaison vorbei ist. Schmeckt lecker in einem prickelnden Sekt oder auch einfach nur zum aromatisieren von Wasser. Und so einfach geht’s:

Fliedersirup

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Ziehzeit 3 days
Portionen 1 Liter

Equipment

  • Schüssel (mit Deckel)
  • Kleiner Topf
  • Sieb
  • Geschirrhandtuch
  • Trichter
  • 1-2 Bügelflaschen

Zutaten

  • 5 Dolden Flieder am besten dunkle Sorten
  • 500 Gramm Zucker
  • 1 Zitrone
  • 1 Liter Wasser

Anleitungen

  • Den Flieder gut ausschütteln um etwaiges Ungeziefer zu entfernen. Anschließend die Blüten abzupfen und in einer Schüssel sammeln. Die Blüten NICHT waschen, da sonst der ganze Blütenstaub verloren geht.
  • Die Zitrone waschen, in Scheiben schneiden und gemeinsam mit dem Zucker in einen Topf geben. Alles aufkochen lassen und so lange köcheln lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
  • Das heiße Zuckerwasser mit den Zitronenscheiben über die Fliederblüten gießen und alles in einem luftdicht verschlossenen Gefäß an einem dunklen Standort drei Tage ziehen lassen. Gerne zwischendrin mal umrühren.
  • Den fertigen Fliedersirup über ein feines Sieb (am besten noch zusätzlich mit einem Geschirrhandtuch ausgelegt) abgießen. Anschließend mit einem Trichter in heiß ausgespühlte Bügelflaschen abfüllen.
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Die Farbe beeinflussen

Umso dunkler die Fliederblüten sind, die ihr benutzt, umso farbintensiver wird euer Sirup. Meiner hat nur einen leichten Rosé-Ton bekommen, da mein Flieder im Garten recht hell ist. Wenn ihr richtig schöne sattlila Blüten bekommen könnt, dann nehmt unbedingt die. Damit wird die Farbe noch schöner und intensiver. Geschmacklich tut dem Sirup eine etwas blassere Farbe aber auch keinen Abbruch.

Haltbarkeit

Der Fliedersirup wie ich ihn ansetze, ist nicht sonderlich lange haltbar. Muss er für mich aber nicht sein, weil ich mir den Sirup nicht auf Vorrat herstelle, sondern frisch genießen möchte, so lange der Flieder auch wirklich blüht. Wenn ihr den Sirup länger haltbar machen wollt, dann kocht den fertigen Sirup einfach nochmal etwas ein. Das verlängert die Haltbarkeit um einige Wochen.

Für einen Vorrat, der noch länger haltbar ist, müsst ihr den Sirup dagegen richtig einkochen (z.B. im Backofen). Das würde ich aber nicht empfehlen. Genießt ihn am besten einfach als kurzfristigen saisonalen Getränkesirup. Wenn er weg ist, ist er weg. Und ihr habt eine Sache mehr, auf die ihr euch im nächsten Frühling wieder freuen könnt.


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