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Böhmische Zwetschgenknödel wie von Omi…

böhmische ZwetschgenknödelEs gibt ganz bestimmte Gerichte, die katapultieren einen sofort wieder zurück in die Kindheit. Zurück in eine Zeit, in der alles noch leicht war und wir uns noch keine Sorgen über alles Mögliche gemacht haben.

Eines der Gerichte, die ich ganz besonders mit meiner Kindheit verbinde, und in die ich mich heute noch reinlegen könnte, sind Zwetschgenknödel.

Speziell die böhmische Zwetschgenknödel aus Hefeteig. Gewälzt in Bröseln und mit ganz viel Vanillesauce.

Soulfood mit absolutem Wohlfühl-Faktor

Egal wie stressig eine Woche auch war, wie viel Ärger ich mit Kunden hatten, wie viel blöde Dinge mir auch passiert sind – wenn ich Zwetschgenknödel auf dem Teller habe, ist augenblicklich alles wieder gut.

Dann bin ich wieder 5 Jahre alt, stehe in der kleinen Küche meiner Omi, staune, wie die dicken Klöße vorsichtig ins Wasser gleiten und kann es kaum erwarten, den ersten Knödel zu verputzen.

Und weil grad Zwetschgenzeit ist und die süßen Früchte im Überfluss zu bekommen sind, teile ich heute mal dieses wahnsinnig tolle Soulfood-Rezept mit euch.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

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Im Sinne einer möglichst gesunden Ernährung, habe ich den Teig für meine Zwetschgenknödel mit Vollkorn-Weizenmehl gemacht. Ihr könnt aber auch ganz normales Weizenmehl oder auch Dinkel- oder Roggenmehl nehmen. So wie es auch persönlich am liebsten ist.

Mini.Me.

Hefeknödel-Zwetschgen

5 thoughts on “Böhmische Zwetschgenknödel wie von Omi…

  1. Oh wie schön! Beim anschauen des Bildes lief mir schon das Wasser im Mund zusammen! Ich werde sie nachkochen, ich kann auch garnicht anders!
    Auch ich verbinde damit einen Geschmack aus der Kindheit, die Spannung wenn die Knödel dann im Topf gelandet sind, das Nicht-Erwarten-Können bis sie dann auf den Teller landen ……. und auch das im Baum sitzen und die Zwetschgen pflücken 🙂

  2. Ich habe es nachgekocht, weil vom Vortag noch fertiger Hegeteig im Kühlschrank war, und ich auch zufällig schöne Zwetschgen da hatte. Insofern kaum Aufwand mit dem Kochen – und beim Zucker gab es Rohrzucker.
    Die Knödel sind übrigens auch kalt ein Genuss – mit einem habe ich es so probiert 😉

  3. Erst habe ich das Rezept mit Interesse gelesen, dann ich habe noch nie solche Knödel gegessen, dann war ich schockiert von dem Stück Würfelzucker in jedem Knödel und dann musste ich herzhaft lachen wegen dem Weizenvollkornmehl und der Gesundheit. Im Zusammenhang mit dem Würfelzucker passt das irgendwie nicht 😉

    Also danke für dieses Rezept, es hat Spaß gemacht zu lesen… ob ich es nachkoche weiß ich allerdings nicht. Klingt mir nach verdammt viel Aufwand für so ein bisschen Pflaume in Hefeteig.

    1. Lol – Du musst den Zucker nicht zwingend in die Zwetschgen rein machen. Mit dem Würfelzucker ist es eben das Original-Rezept, wie iches von meiner Oma kenne. Man kann das natürlich auch weg lassen. Oder Birkenzucker statt normalem Zucker nehmen. Ganz so wie man möchte. Ich hatte auch keinen Würzelzucker und hab in jede Zwetschge einfach ein wenig Zucker so rein gemacht. Und wenn die Früchte sehr süß sind, kann man den Zucker auch guten Gewissens ganz weg lassen.
      Übrigens ist das Rezept überhaupt gar nicht auwändig. Man kann das sehr gut vorbereiten und das Kochen geht absolut neben.
      Und was den Gesundheits-Aspekt anbelangt: Die Menge macht das Gift! Wenn ich solche Sachen wie diese Knödel esse, dann pfeif ich mir eben nicht zum Mittagessen noch eine Lasagne und morgens 4 Brötchen rein 😉

      1. Dann probiere ich es vielleicht doch mal, wenn es sich gut vorbereiten lässt… mal sehen, ob es sich ergibt.

        „Die Dosis macht das Gift“ ist ja auch genau meine Meinung. Du kennst doch meinen Ernährungsblog, oder? (alexandralei.de) Da vertrete ich ja auch genau die Meinung.
        Ich wollte das Rezept auch nicht schlecht machen. Es ist Wohlfühlessen, wie du ja auch schreibst, und das darf auch ruhig mal ungesund sein. Gibt es ja nicht nur 😉 Ich fand die Konstellation von Würfelzucker im Rezept und Vollkornmehl für die Gesundheit nur sehr witzig.

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