Die Weihnachtsbäckerei ist jedes Jahr ein absolutes Highlight in der Vorweihnachtszeit. Der Duft von Zimt und Vanille schwebt durch die ganze Wohnung, im Radio singt Michael Bublé vom Winter Wonderland, auf dem Herd dampft ein großer Topf Glühwein (oder Punsch) und mit viel Glück rieseln draussen die ersten Schneeflocken vom Himmel. Weihnachtsstimmung pur.

Nach den ersten vier oder fünf Blechen, die man voller Elan mit ausgestochenen Sternen, Monden und Tannenbäumchen belegt hat, verliert sich die rührselige Weihnachtsstimmung aber mitunter recht schnell. Der Teig wird nicht weniger, gefühlt ist kein Ende in Sicht und die Lust auf hübsche Weihnachtsplätzchen weicht dem Wunsch, endlich fertig zu werden. Gut, wer spätestens dann eine Plätzchensorte in der Hinterhand hat, für die man nichts mehr ausstechen muss und die in Nullkommanichts auf dem Blech ist. Zum Beispiel vegane Traumstücke.

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Traumstücke an sich gibt es hier auf dem Blog schon seit 2016. Und jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ist das Rezept dafür eines der beliebtesten überhaupt. Allerdings kommen bei den Original-Traumstücken Eier in den Teig. Für Veganer also nicht geeignet. Deshalb habe ich mir das Rezept dieses Jahr nochmals vorgenommen und das Ganz nochmal in einer rein pflanzlichen Variante gebacken. Voilá: vegane Traumstücke, die geschmacklich vom Original nicht zu unterscheiden sind. Mit einem leichten Hauch Puderzucker aussen rum, komplett ohne Backstress und unverzichtbar auf jedem Plätzchenteller.

Vegane Traumstücke

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Ruhezeit im Kühlschrank 2 Stunden

Zutaten

  • 210 Gramm kalte Margarine
  • 250 Gramm Mehl
  • 70 Gramm Zucker
  • 100 Gramm gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Wälzen

Anleitungen

  • Das Mehl in eine Schüssel sieben, mit Zucker, den gemahlenen Mandeln (oder gemahlenen Haselnüssen) und dem Salz mischen, die Margarine in Flöckchen dazu geben und alles zu einem glatten Teig kneten.
  • Den Teig für ca. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Länger ist kein Problem. Kürzer sollte es aber nicht sein.
  • Sobald der Teig genug gekühlt ist, diesen portionsweise zu einer ca. zwei Daumen dicken Rolle formen. Mit einem Messer gleichmäßige Stücke abschneiden und diese auf ein gefettetes und bemehltes Backblech setzen (oder eine Dauerbackmatte verwenden). Dann bei 190° C Umfluft ca. 10-12 Minuten backen.
  • Wenn die Traumstücke fertig gebacken sind, diese ein paar Minuten auskühlen lassen. Das ist wichtig, weil sie zunächst noch etwas instabil und brüchig sind. Sobald sie nur noch lauwarm sind, den Puderzucker in eine Schüssel geben und die Traumstücke vorsichtig darin wälzen.
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Im Originalrezept kommen übrigens keine gemahlenen Mandeln oder gemahlenen Haselnüsse zum Einsatz. Auch enthält das Originalrezept neben Eiern sehr viel mehr Zucker als dieses hier. Geschmacklich sind beide Rezepte aber nahezu identisch und optisch sowieso. Von der Konsistenz ist die vegane Variante etwas mürber. Das finde ich persönlich aber sehr lecker und das passt sehr gut zu diesen Plätzchen.

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Keine Lust mehr auf Traumstücke? Mach Vanillekipferl draus:

Der Teig für die veganen Traumstücke und meine veganen Vanillekipferl ist übrigens beinahe derselbe. Wenn du in den Teig der Traumstücke noch etwas geriebene Zitronenschale einknetest, diesen dann zu Vanillekipferl formst und die fertig gebackenen Kipferl in einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker wälzt, dann hast du ganz wunderbare vegane Vanillekipferl. Perfekt, wenn dir nach der Hälfte des Teigs die Lust auf die vorherige Plätzchensorte ausgeht! Meine Follower auf Instagram sind auf jeden Fall begeistert.


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