Mit Vietnam habe ich in meinem Leben bisher noch keine wirklichen Berührungspunkte gehabt. Ausser einer Kollegin, die mal eine Backpacking-Tour durch Vietnam gemacht hat und einer Mieterin unserer Studenten-WG, die gebürtig aus Vietnam stammte. Soll aber ein superschönes Land sein. Und aus Vietnam kommt eines der leckeresten Sommergerichte überhaupt: Sommerrollen.

Zum ersten Mal hab ich Sommerrollen während einer Geschäftsreise in Düsseldorf bei Quintoo gegessen. Die Spezialität dieses vietnamesischen Restaurant sind „Mon Khai vi“. Das bedeutet so viel wie „Kleine Portion“ oder „Vorspeise“. Sommerrollen dürfen da natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Gefüllt waren sie damals mit Garnelen, Minze, Thai-Basilikum, Sojasprossen und Reisnudeln. Und sie waren zum sterben lecker.

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Eine vegane Variante der Sommerrollen stand schon lange auf meiner To-Cook-Liste, aber ich hab das Ganze ewig vor mir hergeschoben, weil ich dachte, die Rollen wären voll schwer herzustellen. Sind sie aber gar nicht. Und jetzt habe ich das heiße Wetter der letzten Wochen endlich mal dafür genutzt, den Punkt “Sommerrollen” auf der To-Cook-Liste abzuhaken. Ein absoluter Game Changer, der die Bezeichnung “schnelle Feierabendküche” nochmal ganz neu definiert:

Vegane Sommerrollen mit Erdnuss Dip

Ein phantastisches Rezept für heiße Sommertage und laue Sommernächte. Achtung: weckt Fernweh!
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Portionen 8 Rollen

Zutaten

Für die Sommerrollen

  • 8 Blätter Reispapier
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 Avocado
  • 1 kleine Landgurke
  • 1 Hand voll Minze

Für den Erdnuss Dip

  • 2 EL Erdnussbutter
  • etwas Wasser
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Sojasauce
  • 2 TL Ketchup
  • 2 TL Limettensaft
  • Salz

Außerdem

  • 1 Limette

Anleitungen

Erdnuss Dip

  • Für den Erdnuss Dip die Erdnussbutter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit etwas Wasser glattrühren
  • Den Knoblauch schälen, fein schneiden oder durch die Knoblauchpresse drücken und gemeinsam mit der Sojasauce, dem Ketchup und dem Limettensaft mit in den Topf geben.
  • Den Dip glatt rühren und mit Salz abschmecken. Dann bei kleiner Hitze warm halten.

Sommerrollen

  • Die Karotte waschen, schälen und in feine Streifen schneiden. Ebenso die Gurke. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Dann mit etwas Limettensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun anläuft. Die Minze waschen, trocken tupfen und die Blätter abzupfen.
  • Das Reispapier einzeln (wichtig – sonst klebt das zusammen) in warmes Wasser einweichen um die Blätter geschmeidig zu machen. Dann auf der Arbeitsplatte auslegen und zuerst die Minze auf dem Reisblatt verteilen. Anschließend die Gemüsestifte in der Mitte des Reisblattes anordnen und das Blatt dann direkt zu einer Rolle formen. Dazu zuerst unten und oben einschlagen und dann von link nachs rechts aufrollen. Dabei gut festdrücken.

Servieren

  • Die fertig gerollten Sommerrollen mit ein paar Limettenspalten auf einem großen Teller anrichten und den Erdnuss Dip lauwarm dazu reichen
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Varianten für die Füllung

Das wunderbare an den Sommerrollen ist, dass man sie ganz nach Lust und Laune füllen kann. Für alle, nicht vegan leben und Fleisch oder Fisch essen, kann man prima gebratenes Hackfleisch oder Garnelen mit rein geben. Auch Glasnudeln sind super in der Füllung (die sind traditionell sowieso drin – hatte ich aber nicht da). Toll sind die Sommerrollen auch als Gemeinschaftsfood, wenn Freunde zu Besuch sind. Alle Zutaten lassen sich wunderbar vorbereiten und dann kann jeder seine Rollen füllen wie er gerade lustig ist.

Extra-Tipp

Der Erdnuss Dip schmeckt übrigens auch ganz wunderbar zu gebratenem Asia-Gemüse und Reis. Ich nehme dazu am liebsten Karotten, Paprika, Zwiebeln, Zuckerschoten und frische Lauchzwiebeln. Das Gemüse brate ich an. Dann dämpfe ich mir Basmati- oder Jasminsreis (siehe auch “Perfekt gedämpfter Reis in 6 einfachen Schritten“) und serviere diesen gemeinsam mit dem Gemüse und der Erdnuss Sauce. Prima Resteverwertung übrigens, wenn vom Sommerrollen-Dip was übrig bleibt :) Und so sieht das Ganze dann aus (zumindest für Instagram :P)


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