Reis und Gemüse in einer Schale auf Bambusmatte mit Essstäbchen

DIY-Reiskocher: Perfekt gedämpfter Reis in 6 einfachen Schritten

Hast du dich auch schon einmal gefragt, wie es die Köche in Asia-Restaurants immer schaffen, den Reis so wunderbar klebrig hinzubekommen, dass man ihn ohne Probleme mit Stäbchen essen kann? Die Antwort ist einfach: Sie benutzen Klebreis und garen diesen nicht in Wasser, sondern im Dampf.

Jetzt könnte man sich dafür natürlich für teuer Geld einen Reiskocher anschaffen, seinen Reis in Bambus-Einsätzen dämpfen oder auch den Dampfeinsatz von Schnellkochtöpfen verwenden. Braucht man aber gar nicht, denn Reis dämpfen ist überhaupt nicht schwer und klappt auch ganz hervorragend ohne aufwändiges Equipment. Ich habe mir meinen “Dämpfer” ganz einfach selbst gebastelt. Dazu benötigt man lediglich einen Topf mit Deckel, ein Sieb und ein Küchenhandtuch.

Mit den folgenden 6 Tipps gelingt dir perfekt gedämpfter Reis ganz einfach:

  1. Klebreis mindestens 3 Stunden, besser noch über Nacht, in kaltem Wasser einweichen.
  2. Wasser in einen Topf geben (Ungefähr 5 cm hoch)
  3. Topf auf den Herd stellen und den Herd auf höchste Stufe stellen
  4. Sieb in den Topf stellen (Achtung: der Boden des Siebs darf das Wasser nicht berühren)
  5. Küchenhandtuch ins Sieb legen und den Reis hinein geben
  6. Deckel oben drauf packen und Reis im Wasserdampf garen

Der Klebreis braucht (je nachdem wie lange er eingeweicht wurde) ca. 30 Minuten und ist fertig, wenn er weich, aber gleichzeitig trocken ist und die Körner aneinander kleben.

Gedämpfter Reis passt perfekt zu allen asiatischen Gerichten und lässt sich ganz wunderbar mit Stäbchen essen. Ich mag ihn am liebsten mit einer süß-scharfen Sweet-Chili-Sauce oder mit einer cremigen Erdnuss-Sauce. Klebreis gibt es im gut sortierten Asia-Laden – meist in Packungsgrößen von ca. 2-5 Kilo Inhalt. Auch einige Unverpackt-Läden haben Klebreis mittlerweile im Sortiment.

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Monica Albrecht

Food- & Lifestyleblogger mit Leidenschaft für Minimalismus, Achtsamkeit und Umweltschutz.

7 Comments

  1. Ich benutze immer Jasminreis und das benutzen eig. die meisten Vietnamesen. Kochen tun wir ihn eigentlich immer in einem Reiskocher :)
    Das finde ich am praktischten und einfachsten und die Geräte sind auch nicht so teuer. Aber wenn man nicht oft Reis isst lohnt es sich echt nicht :D Deine Methode habe ich noch nie probiert, aber kann ich mal versuchen und schauen, ob sich ein Unterschied bemerkbar macht :)

    LootieLoos Plastic world

    1. Hi Thao, ich liebe Jasminsreis – ich mag den viel lieber als Basmati, denn der ist so viel aromatischer. Ein Reiskocher würd sich bei mir gar nicht lohnen, aber mit der Methode, die ich hier vorgestellt hab, klappt das dämpfen sehr gut :)

  2. Danke für den Tipp. So bereiten wir auch Couscous zu. Der Topf besteht aus zwei Teilen. Im unteren kommt Wasser und oben drauf kommt eine Art Siebeinsatz, den ich nun auch perfekt für die Zubereitung von klebrigen Reis verwenden kann :)

    Liebe Grüße
    Mimi

  3. Rein theoretisch müsste das ja auch mit Jasminreis funktionieren. Zumindest ist der auch immer total verklebt, wenn man ihn beim Thailänder serviert bekommt. Ich mag den klebrigen Reis übrigens auch viel lieber als den, der den Gabeltest bestht ;-)
    LG
    Salvia von Liebstöckelschuh

    1. Ja mit Jasminreis oder Basmati sollte das schon auch funktionieren. Ich werds auf jeden Fall auch mal testen demnächst :)

  4. Hei Dila,

    so habe ich ihn ja noch nie gemacht….hm ich liebe ja auch den Duft von Reis ;-) Muss ich mal probieren, danke
    LG Tanja

    1. Hi Tanja,

      ich find die Art und Weise mega-praktisch weil halt echt nix passieren kann. Es kann nix überkochen und auch nix anbrennen und der Reis wird absolut super. Habs allerdings bisher nur mit dem speziellen Klebreis probiert. Müsste mal testen, ob das mit anderem Reis auch so gut klappt ;)

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