Blumenkohlblätter nicht wegwerfen: Cremige Suppe aus Blumenkohlblättern
Die Blätter eines Blumenkohls landen bei vielen Menschen automatisch im Biomüll. Dabei sind sie viel zu schade zum Wegwerfen. Wenn du Lebensmittelverschwendung reduzieren und aus deinem Gemüse möglichst viel herausholen möchtest, solltest du die grünen Blätter beim nächsten Blumenkohl unbedingt aufheben.
Kann man Blumenkohlblätter wirklich essen?
Blumenkohlblätter sind problemlos essbar. Tatsächlich werden sie oft nur aus Gewohnheit entsorgt. Die Blätter schmecken leicht nach Blumenkohl, sind etwas kräftiger im Biss und enthalten wertvolle Ballaststoffe. Besonders die jüngeren, zarten Blätter eignen sich hervorragend zum Kochen. Die größeren und dickeren Blätter können ebenfalls verwendet werden. Sie benötigen lediglich etwas mehr Garzeit.
Für mich sind Blumenkohlblätter ein perfektes Beispiel dafür, wie viele gute Lebensmittel wir häufig wegwerfen, obwohl sie problemlos verwertet werden können.
Cremige Suppe aus Blumenkohlblättern
Zutaten
- Blätter von einem ganzen Blumenkohl
- 1 Liter Wasser
- Gemüsebrühe (Pulver) nach Geschmack
- Salz
- Pfeffer
- 2 EL veganer Frischkäse oder Sahnealternative
Anleitungen
- Die Blumenkohlblätter gründlich waschen und grob zerkleinern.
- Gemeinsam mit dem Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
- Die Blätter so lange garen, bis auch die dickeren Teile weich geworden sind. Anschließend die Blätter abgießen und das Kochwasser auffangen.
- Die gekochten Blumenkohlblätter zusammen mit etwas Kochwasser fein pürieren. Nach und nach weiteres Kochwasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Die Suppe zurück in den Topf geben. Den Frischkäse oder die Kochsahne unterrühren und alles mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch einmal kurz erhitzen und heiß servieren.
Notizen
Warum ich Blumenkohlblätter gerne verwende
Früher habe ich die Blätter beim Einkaufen oft direkt entfernt und in den dafür vorgesehenen Behälter im Supermarkt geworfen. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob das eigentlich notwendig ist. Die Antwort kennst du jetzt – sie lautet: Nein. Seither versuche ich, möglichst viele Teile von Obst und Gemüse zu verwerten. Nicht aus Perfektionismus, sondern weil ich es schade finde, gute Lebensmittel wegzuwerfen.
Blumenkohlblätter gehören für mich inzwischen ganz selbstverständlich dazu. Sie kosten nichts extra, bringen zusätzliches Volumen in Gerichte und helfen dabei, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Was kann man aus Blumenkohlblättern noch machen?
Wenn du mehr als nur Suppe daraus zubereiten möchtest, gibt es viele weitere Möglichkeiten:
- Gemüsebrühe: Blumenkohlblätter eignen sich hervorragend als Bestandteil einer selbstgemachten Gemüsebrühe.
- Ofengemüse: Mit etwas Öl und Gewürzen werden die Blätter im Backofen angenehm knusprig.
- Gemüsepfanne: In Streifen geschnitten können sie ähnlich wie Wirsing oder Grünkohl verwendet werden.
- Smoothies: Wer grüne Smoothies mag, kann kleine Mengen Blumenkohlblätter problemlos mitverarbeiten.
- Resteküche: Auch in Currys, Aufläufen oder Eintöpfen lassen sich die Blätter wunderbar unterbringen.



Häufige Fragen zu Blumenkohlblättern
Nein. Nach gründlichem Waschen können die Blätter direkt verarbeitet werden.
Ja. Sie sind ebenfalls essbar und werden beim Kochen weich. Es kann nur sein, dass sie ein bisschen länger brauchen.
Ja. Am besten kurz blanchieren und anschließend portionsweise einfrieren.
Im Kühlschrank bleiben sie in der Regel zwei bis drei Tage frisch. Am besten werden sie möglichst zeitnah verarbeitet.
Klar, schau gerne mal in meinem Artikel „Aufbrauchchallenge – So nutzt du deine Vorräte clever“ rein. Dort gibt es sogar eine kostenlose Checkliste zum downloaden und ausdrucken, mit der du deine ganz persönliche Aufbrauchchallenge starten kannst. Und noch mehr Rezepte findet du in meinem Rezept-Archiv
Blumenkohlblätter gehören für mich zu den am meisten unterschätzten Gemüseteilen überhaupt. Sie sind essbar, vielseitig verwendbar und viel zu schade für die Biotonne. Wenn du Blumenkohl das nächste Mal zubereitest, probiere diese cremige Suppe unbedingt aus. Vielleicht entdeckst du dabei eine Zutat neu, die bisher völlig zu Unrecht im Müll gelandet ist.


Richtig gut und ganz in meinem Sinne, aber oft ist am Gemüse kein Stückchen Grün mehr dran. Selbst bei unserem Bio-Gemüsebauern muss ich extra danach fragen und alle staunen, dass es nicht für Hühner oder Kaninchen gedacht ist.
Da hast du natürlich recht – ich hab auch schon lange keinen Blumenkohl mehr gesehen, an dem wirklich noch viel grün dran ist. Zumindest nicht im Supermarkt. Auf dem Wochenmarkt findet sich sowas noch, aber ist dann halt teurer. Grundsätzlich ist das aber ja ok, man kriegt ja auch mehr dafür ;)
Hallo! Auch ich bin ein Landei und hatte das große Glück mit einer Land- und Stadtomi, sowie kochfreundigen
Tanten großzuwerden. Ich pflege und feiere die alten Speisen und Backrezepte aus meiner Kindheit.
Auch bin über diese Lebensmittelverschwendung und ständige Verfügbarkeit vieler Lebensmittel(Erdbeeren oder Kirschen aus dem außereuropäischen Ausland im Januar!!!) verärgert. Früher freuten wir uns, wenn wir auf die
saisonalen Erdbeeren, Kirschen, Rhabarber, Zwetschgen oder Kürbisse, Gartengurken usw. – nach geduldigem Warten aufs Köstliche belohnt wurden. Selbstgemachte Marmelade, Kompotte, Eingelegtes waren etwas Besonders.
Mein Bruder und ich sammelten mit unserer Mutter und Tante die gefräßigen Kartoffelkäfer vom Acker. Wir wussten,
dass hinter den Lebensmittel viel wertwolle Arbeit dahinter steckte.
Ich habe die Suppe nachgekocht – Super Geschmack und das schlechte Gewissen mit den Blättern wegzuwerfen
ist passè!!!
Ich freue mich immer wieder Altbewährtes von meinen Omas und Tanten nachzukochen oder zu backen.
Zur Weihnachtszeit backe ich immer Oma Elsa´s Buttergebäck mit Makronenhaube oder Muttis Schwarz-Weiß- Gebäck. Meine mittlerweile verstorbenen Omas und eine Tante halte ich somit auch in Erinnerung.
Mache weiter so! Auch ein kleiner Tropfen höhlt den Stein.
Liebe Grüße
Bettina Heinz
Super Seite, super Rezepte, nachhaltig in jedem Sinne und lecker – danke!
Das Rezept ist super und der Gedanke alles zu nutzen und es auch schätzen zu wissen, wir sehen es genauso. Wir verschwenden auch nichts, nutzen alles bis es auseinander fällt und kaufen und verkaufen viele Dinge gebraucht-oder schaffen sie gar nicht erst an. Trinken zu Hause ausschließlich Leitungswasser, versorgen uns zum Teil selbst aus dem Garten, der Rest kommt von der Solawi vom Feld nebenan.
Aber ganz ehrlich: Bei einem Satz wie „lieber das gute alte Schnitzel, statt Veggie Schnitzel, da war ich raus. Fleisch (vor allem Schweinefleisch aus dem das „gute alte Schnitzel “ meist ist), ist so ziemlich das ungesündeste und unnachhaltigste, das man essen kann. Dann lieber Veggie, oder eben gar kein Schnitzel. Massenhafte Tierhaltung zu unwürdigen Bedingungen ist nichts, das uns die Natur gegeben hat. Das ist genau das Problem, das du selbst beschreibst: wir sind so verwöhnt, wir finden es völlig normal, das mehrmals die Woche ein Tier auf unserem Teller liegt. Die Natur würde uns höchstens gelegentlich, also vielleicht 2-3 x im Monat eine Portion Wildtier spendieren. Und auch laktosefreie Produkte etc. gibt es nicht ohne Grund. Viele Menschen vertragen Laktose einfach nicht.
Lieber anonymer Schreiber: Der Artikel ist aus 2016. wir haben mittlerweile 2025. ich bin seit 6 Jahrem vegan ;)
Sehr gut geschrieben, also die Einleitung. – Blumenkohlsuppe machen wir schon immer aus den Blättern, weil das weiße Zeug in der Mitte schmeckt ja echt nach gar nichts…. (bei mir darf es mit Fleischbrühe sein und ein Knobistückchen ist ein Muss)
Habe gestern eine Karfiol suppe aus den Blättern gemacht super Geschmack
Mfg Walter
Habe von meinem Bioblumenkohl von deinem Rezept eine leckere Suppe gekocht, danke
Herzlichen Dank für die Tips und großes Lob für die Einstellung, möglichst viel Eßbares und Gesundes aus der Natur zu verwerten und nicht zu entsorgen!
Hallo,
ich habe eine Soße für Spaghetti gemacht. Mit Muskat und etwas Chillyflocken…hmmmm, sehr, sehr lecker
Das klingt super – kann ich mir sehr gut vorstellen!
Nachhaltigkeit Danke
Die Blätter brauchten eine sehr lange Kochzeit, aber es schmeckte wunderbar und gesund. Habe noch Muskat dazu gerieben. MONIKA
Vitaminloses Verkochtes
Ja?
Das Rezept ist sehr gut! Und es kann je nach Geschmack noch abgewandelt werden, was ich auch tat, um meine Lieben auch an die Blätter heranzuführen. :)
Um den Mix-Prozess für mich zu vereinfachen, gieße ich das Kochwasser wie Kartoffeln ab, in einen anderen Topf, weil ich nur einen Mixstab habe. Dann pürriere ich mit dem Mixstab das Kraut im Topf zur geschmeidigen Konsistenz und gebe etwas Kochwasser, etwas Muskat, Schabzigerklee hinzu, etwas Schmand und einige bissfesteRöschen vom Kohlkopf hinzu. Sieht dann auch gut aus. Als abgerundete Schmackerl mittig auf dem Teller einen Klacks in Butter „gebratener“ Semmel Brösel und ein Blättchen vom Stangen Sellerie hinzu.
Sieht echt toll aus und schmeckt lecker!
Alle Unklarheiten beseitigt !!
Ich ärgerte mich immer darüber, bei Blumenkohl beispielsweise, die Blätter, schön knackig und frisch, einfach in den Müll zu werfen!
Vielen Dank für Eure Rezepte diesbezüglich – die Suppe aus den Blumenkohlblättern ist auf Anhieb gut gelungen, ich hab‘ sie noch etwas verschärft mit Metmeta, einem tollen, äthiopischen Gewürz, ähnlich Chillipfeffer (Pulver).
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt …!
Danke für die guten Anregungen auf Eurer Homepage!
Lieber Axel, danke für deinen netten Kommentar. Freut mich, dass du aus dem Beitrag was mitnehmen konntest und dir das Rezept gefällt :)
Ein tolles Rezept, bisher war das immer Abfall für die Biotonne.Mit diesem Rezept hat sich das erledigt,sehr guter Tipp. Danke für das Rezept.
Reimund!
Sehr schöne angenehme Suppe vielen lieben Dank für das Rezept.
Habe die Suppe heute probiert und war begeistert. Vielen Dank für das Rezept
Sehr gerne :) Freut mich, dass sie dir geschmeckt hat
Also ich bin erst 25 Jahre, bin auch nicht gerade arm, aber diese Lebensmittelverschwendung ist echt enorm und mir sind auch schwierige Lebensumstände nicht fremd (mir ging es nicht immer so gut). So habe ich mal einfach so aus diesen Kisten im Supermarkt das Grünzeug mitgenommen. Es kostet ja nichts und habe dann zu hause eben rausgesucht und eben auch sowas ähnliches gezaubert. Da war Möhrenkraut dabei, Kohlrabiblätter und auch die vom Blumenkohl. Ich habe alles zusammengemixt und das war wie diese Suppe hier einfach nur was Gutes und ich behalte diese Art zu kochen auch bei. Dass dies aber viele nicht mehr können, liegt aber auch an unserer Gesellschaft. Meine Ur-Grosseltern (1935 und 36 geboren) haben als Kinder diesen schrecklichen Hungerwinter 1946/47 mitmachen müssen und die haben nie was weggeworfen, meine Oma und Opa dann auch nicht, die gaben das Wissen an ihre Kinder weiter und so hart es auch klingt, aber ich finde, es täte so einigen mal gut in dieser Not leben und aufwachsen zu müssen.
Ich glaube es wäre ganz gut, wenn sowas in der Schule gelehrt werden würde. Einfach der bewusste Umgang mit den Ressourcen. Nicht nur mit Lebensmitteln, sondern mit allem. Natürlich liegt es auch in der Verantwortung der Eltern, so etwas vorzuleben. Ich hoffe, dass da noch ein Umdenken stattfinden wird.
genau so sehe ich das auch. Ich habe heute von einem schönen frischen Blumenkohl die Blätter gekocht mit Salz und Pfeffer und werde sie jetzt mixen. Das gibt eine wunderschöne grüne Suppe. Ich hatte noch Kräuterbutter ja hab ich da mit rein gemacht und natürlich wie im Saarland etwas Maggie. Ganz ganz toll und lecker!
Ich ärgere mich auch immer, wenn die Leute im Supermarkt immer alles Grün vom Kohlrabi oder Blumenkohl abrupfen und liegen lassen. Auch Ältere gucken mich verständnislos an, wenn ich sage, dass man das essen kann. Dabei ist z.B. Kohlrabigemüse sehr viel leckerer mit einem Anteil fein geschnittener Blätter drin (sollte man aber erst extra dünsten, da es oft länger braucht und stark abfärbt). Meine Eltern hatten einen Selbstversorgergarten und den Krieg miterlebt. Da wurde so schnell nichts weggeworfen.
Ich freue mich sehr über dieses tolle Rezept und einfach mehr davon. Richtig lecker
Hallo, ich koche schon länger so. Am Anfang haben alle mit den Augen gerollt,
Heute finden sie es alle gut .
Probiert mal das Gemüse mit Wasser und Haferflocken
zu kochen. Wird sehr nahrhaft und cremig.
Kräuter und Gewürze dazu,
Alles mixen und fertig.
Gruß von der schw.Alb
Stress an der Supermarktkasse! Die Kassiererin wollte mir „netterweise“ die Blumenkohlblätter entsorgen!
Habe ihr von minime.life berichtet. Jetzt will sie das auch mal versuchen, daraus Suppe zu machen.
Bin mal gespannt, was sie mir beim nächsten Einkauf erzählt!
Alle sollten lecker essen!!!
das ist ja süß. Da bin ich auch mal gespannt
Tolle Idee. Habe es jetzt probiert, weil ich gerne ein Rezept von Jamie Oliver koche, Blumenkohlrisotto mit Crumble, wobei letzterer vor alölem aus altem Brot besteht. Insofern bitet sich Eure Idee gut an. Es schmeckt wunderbar. Also sowohl eure Suppe als auch Jamies Risotto als Hauptgang. Wer das Buch Jamie Genial itelienisch nicht hat, hier ein Tip… https://www.petitchef.de/rezepte/hauptgericht/risotto-und-blumenkohl-nach-jamie-oliver-fid-1518513
Habe dieses Jahr ein Hochbeet voller Brokkoli, hab dein Rezept mit den Blättern probiert. Megalecker! Danke für die Anregung
Wie schön – mit Brokkoli geht das auch hervorragend
Das nenne ich mal eine Verwertung par excellence. Ein absolut köstliches Superfood und das aus heimischen Gärten und ja eigentlich nur der „Abfall“. Vielen Dank für diese einfache und doch so exquisite Cremesuppe, di ich mit Sicherheit noch öfter machen werde.
Hallo Gundula, vielen Dank für deine Nachricht. Freut mich sehr, dass dir die Suppe so gut geschmeckt hat
Na prima, ruck zuck die passende Soße zum weißen Kohlkopf…
Eigentlich ein ganz einfaches Rezept.
Schade nur, dass ich die äußersten Blätter schon in die Biotonne entsorgt habe. Aber aus den restlichen Blättern lässt sich noch ein leckeres Süppchen machen.
Tolle Idee wusste ich garnicht das man die auch essen kann wieder etwas gelernt danke
Hallo alle zusammen.
Ich habe die Suppe gestern etwas abgewandelt gemacht und bin total begeistert !!!
Zu den Blumenkohlblättern habe ich noch die Blätter einer Kohlrabi und das Grün (ohne die harten Stängel) eines Bund Möhren genommen. Zum Ende hin noch ca. 100g Schmelzkäse mit eingearbeitet und es war extrem lecker. Die Farbe ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig jedoch ist der Geschmack und die Tatsache keine Lebensmittel in den Müll geworfen zu haben einfach klasse. Meinen Nachbarn hat die Suppe auch super geschmeckt und vielleicht erreiche ich so das auch diese weniger Lebensmittel unnötig wegwerfen. Ich habe 2 Portionen eingefroren und bin gespannt wie sie aufgetaut schmeckt.
Vielen Dank für das tolle Rezept und gerne weitere Rezepte dieser Art hier einstellen.
Liebe Grüße aus Köln
Olaf
Hi lieber Olaf, freut mich sehr, dass dir die Suppe geschmeckt hat. Deine Abwandlung klingt superlecker. Das Grün von Kohlrabi verwende ich schon immer gerne mit. Auch wenn ich einen Kohlrabiauflauf mache, kommt das Grün kleingeschnitten da immer mit rein. Ich mag das sehr gerne. Aus Karottengrün kann man tolles Pesto machen. Vielleicht kommt da demnächst mal ein Rezept dazu ;)
Hallo,
danke für das tolle Rezept. Dieses Jahr ist der Blumenkohl im Garten leider nichts geworden und mir war es zu schade nach der ganze arbeit die Pflanzen einfach weg zu schmeißen. Ich wusste das man die meisten Kohlblätter essen kann (habs bis vor kurzem aber auch nicht umgesetzt)und bin daher auf der Suche nach einem Rezept auf deine Seite gestoßen. Super Seite mit vielen tollen Anregungen für die Zukunft um Verschwenung zu verringern. Beide Daumen hoch ;)
Hi Anni, vielen Dank – freut mich, dass dir das Rezept gefällt. Bin mal gespannt ob der Blumenkohl bei mir im Garten dieses Jahr funktioniert. Bis jetzt siehts ganz gut aus
danke von einem alleinstehenden alten mann aus kempten. ich wollte die blätter nicht weg schmeißen
Wie schön, freut mich, dass es dir geschmeckt hat :)
Hallo miteinander, ich habe heute extra ein Blumenkohl mit vielen Blättern gekauft . Ja , nur um die Suppe zu kochen. War ein Genuss. Das war nicht das letzte mal. Ich habe es mit einem Kräuter Frischkäse gemacht .
War ein guter Tipp, und ja ich bin ein supenkasper.
Mfg
Schnuller
Hallo Michael,
ach das ist ja toll. Ich kaufe mittlerweile auch gerne Blumenkohl mit möglichst vielen Blättern dran :)
Hallo Michael.
Genau wie du habe auch ich extra das Gemüse mit vielen Blättern dran gekauft um die Suppe zu versuchen und es war ein voller Erfolg.
Ab sofort werde ich darauf achten noch weniger zu entsorgen und es so sinnvoll zu nutzen und vor allem zu genießen.
LG
Olaf
Liebe Mini.Me.
Nicht nur das Rezept…sondern der ganze Beitrag über Lebensmittel VERSCHWENDUNG hat mir gefallen. Ich versuche soviel wie möglich von unserer Bio Gemüsekiste zu verwerten und erkundige mich auch im Internett….wie alles verwertet werden kann. Ich wünschte mir….es gäb viele Menschen die so denken und handeln wie du. Aus Erfahrung habe ich gelernt, wie spannend es ist….Essen herzustellen mit Sachen…die andere wegwerfen und die Nase rümpfen. Aus purer Faulheit ( etwas waschen und zerkleinern) oder Unkenntnis. MACHEN WIR ES BESSER UND GEBEN ES AN ANDERE WEITER !! In diesem Sinn Liebe Grüße
Liebe Sigrid,
vielen Dank für deine lieben Worte :) Es freut mich, dass es immer mehr Menschen gibt, denen die Umwelt nicht egal ist und die mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung gehen, verantwortungsbewusst umgehen. Weiter so!
Viele Grüße
Moni
Die Suppe wird gleich heute ausprobiert.
Neuerdings bin ich auch Besitzerin eines unsichtbaren Kaninchens und nehme immer das Möhren- und Kohlrabigrün aus dem „Müll“ der Gemüseabteilung der Supermärkte für umsonst mit. Das Möhrengrünpesto ist der absolute Hit in meiner Familie!!!
Superlecker ! Mit über 50 Jahren zum ersten Mal ausprobiert und begeistert !
Liebe Lydia, ach das freu mich. Und hey, über 50 ist doch noch kein Alter ;)
Das war eine richtig schöne Suppe, hat meiner Familie sehr gut geschmeckt!
Liebe Helga,
vielen Dank für dein Feedback. Das freut mich sehr.
Alles Liebe
Moni
Ich habe es ausprobiert. Resultat: wunderbar!
Da ich gerne eine „gröbere“ Suppe mag, habe ich das wenige Holzige der Blätter entfernt und nur kurz püriert.
Viele Grüße, Matthias
Lieber Matthias, freut mich voll, dass es dir geschmeckt hat. Ich mag Suppen gröber auch ganz gerne :)
Liebe Grüße Moni
Super lecker! Ich war erst etwas skeptisch, ob nur die Blätter im Salzwasser genug Geschmack für eine Suppe hergeben. Mit Brühe und in unserem Fall etwas Sahne verfeinert hat sie sowohl dem Papa als auch dem kleinsten Sohnemann geschmeckt :) vielen Dank für das tolle Rezept.
Ach wie schön, freut mich, dass es euch geschmeckt hat :)
Super Farbe und genial im Geschmack.
Wir werfen auch sehr ungern Nahrung weg.
Wir haben Schmand verwendet, weil er gerade offen war.
Einfach lecker….
Ach das ist ja toll. Freut mich, dass es euch geschmeckt hat
Eine Freude, zu wissen, dass man keinen Abfall hat sondern aus dem zunächst nicht gebrauchetn eine feine Suppe bekommt, vielen Dank für dieses kleine Rezept mit großem Nutzen!
Super einfach und echt lecker. Anstatt Frischkäse habe ich Rahm verwendet.
Hallo,
zusammen mit meiner Frau „bewirtschaften“ wir einen Kleingarten am äußersten Stadtrand von Berlin.
In den vergangenen Jahren haben wir fast alle Gemüsebeete zu Hochbeeten gemacht.
Es erleichtert vieles und verringert den Schneckenbefall.
Allerdings gießen wir etwas mehr als früher.
Wir verkompostieren sämtliche Garten“abfälle“, die frei von Schädlingsbefall sind. Damit dann gedüngt.
Also alles ohne Chemie…
Heute, also Ende Oktober habe ich einen unserer Brokkoli geerntet, samt der wirklich kräftigen, großen Blätter. Schon vor dem Lesen Deines Beitrages waren mir die Blätter zu schade für den Kompost. Ich googelte also im Netz auf der Suche nach Zubereitungsvarianten.
So fand ich Deinen Beitrag über die Verwendung von Blumenkohlblättern.
Da ich jetzt wirklich viele Blätter vom Strunk abgeschnitten und in eine mit Wasser gefüllte Vase auf den kühlen Dachboden gestellt habe, und auch noch ein ganzes Gemüse-Hochbeet mit Blumenkohl und Brokkoli aud die Ernte wartet, werde ich in der nächsten Zeit mit den Blättern experimentieren.
Mein erster Versuch morgen wird ein Kartoffel-Brokkoli(Blätter)-Champignon-Walnuss-Parmesan-Auflauf. Ich werde mich selbst und meine Frau damit überraschen. Den eigentlichen Brokkoli-Kopf gibt es dann am Sonntag als Beilage zu einem Kasslerbraten.
Viele Grüße aus der Küche, Petra & Lutz
Perfekt. Habe vor kurzem einen Bericht im TV gesehen, in dem 2 Jungköche auch alles essbare verwerten und habe dann gleich nach einem Rezept gesucht. Super Idee auch die wertvollen Reste zu verwerten. Schmeckt lecker!
Hi Marina,
ach das ist ja schön, dass du bei deiner Suche mein Rezept gefunden hast. Mir ist das immer sehr wichtig, möglichst alles zu verwerten. Besonders, seit ich meinen eigenen Schrebergarten habe. Wenn man eine Pflanze vom klitzekleinen Samen bis zur Erntereife hegt und pflegt und dadurch mitbekommt, was für ein Aufwand und wieviel Zeit da drin steckt, dann will man so wenig wie möglich wegwerfen. Ich koche mir beispielsweise auch oft aus Abschnitten und Schalen noch eine Gemüsebrühe. Oder gebe alles auf den Kompost, um wieder nährstoffreiche Erde für die nächsten Pflanzen zu bekommen. So bleibt alles im Kreislauf <3
Werde ich nachkochen!!!! Liebe Grüsse, Tanja
Hey liebe Tanja,
freut mich, dass dir das Rezept gefällt. Wirklich superlecker. Viel Spaß beim nachmachen :)
Alles Liebe
Moni
Gefällt mir sehr gut.
…doch was ist mit den Blumenkohlröschen? Im Foto Deines Rezepts sind diese sehr schön zu sehen. Nur im Rezept finde ich keine Zubereitungshinweise… .
Die Röschen sind eigentlich nur Deko fürs Bild. Aber wenn du noch Blumenkohl übrig hast, kannst du die Röschen einfach ganz normal kochen und als Topping über die Suppe geben..
Die Suppe schmeckt so gut, das sogar Nachts der Rest aus dem Suppentopf verschwindet.(keine Kinder)
Hahahahahaha wie gut^^ Freut mich, dass sie dir so gut schmeckt <3
Gesunde Ernährung kann super schmecken. Mir fällt es manchmal nicht leicht, die effektive Balance zwischen den Wünschen der Kinder und der Ernährung zu
finden. Ein klasse Blog!
Ich habe das auch gleich ausprobiert, habe aber Kräuter-Frischkäse genommen. Super lecker, danke für das Rezept.
Ich schneide mir die Blätter vom Kohlrabi in die Suppe / das Gemüse und koche sie einfach mit. Sieht besser aus und schmeckt.
Gut das (durch das Internet) immer Menschen auf den Trichter kommen.
Hier ein kleiner/großer Tipp zur Vereinfachung.
Als erstes einen Mixer mit dem man auch kochen kann anschaffen (es muss ja nicht gleich das berühmte 1000,- Euro Modell sein). Damit lassen sich Zeit-, Arbeit- und Platzsparend viele leckere Suppen, Pürees und noch einiges mehr zubereiten.
Alle benötigten Zutaten rein kippen – auf das entsprechende Programm einstellen – und in aller Regel sind nach einer halben Stunde die Speisen servierfertig heiß Zubereitet und brauchen nur noch in entsprechende Teller und Gläser gegossen werden.
Verwenden kann man grundsätzlich fast alle die Blätter, Strünke, das Grüne und auch viele der Schalen die man normalerweise wegwirft. Sei es von Blumenkohl, Weiß/Rotkohl, Kohlrabi, Brokkoli, Möhren, Radieschen, Rettichen, Spargel, Frühlingskartoffeln usw. etc. etc. und noch so einiges mehr.
Nach dem Einkauf sofort gründlich säubern, schlechte Stellen wegschneiden und einfach in aller-kleinste Stückchen zerhacken (kocht alles viel schneller und gründlicher und das Problem mit den oftmals vielen Fasern wird umgangen).
Dann entweder sofort verwenden, oder eben Einfrieren bis dann bei dem/den nächsten Eink/a/ä/ufen genug zum verwerten zusammenkommt.
Und dann hat man weiter die Wahl daraus entweder Sorten-reine oder Gemischte Suppen, Pürees, Soßen, aber auch würzige Pestos und feincremige Brotaufstriche herzustellen sowie in Burger-Bratlinge u.ä. einzuarbeiten.
Man sollte sich immer vor Augen führen das man für das Zeug bezahlt hat. Rechnet mal nach was da zusammenkommt (einfach den Kilo-preis der Ware verwenden. Bei uns kommen da gleich schnell mal 20-30 Euro zusammen bei einem einzigen Einkauf für 4-6 Personen).
Da das meiste davon Essbar ist sollte man das auch tun (auch die trockenen und welken Blätter – oder glaubt wirklich jemand er würde es Pürriert noch merken?).
Und, Pssssst , ein kleines Geheimnis am Rande:
Was glaubt ihr was alles in Fertig- und Dosenfutter (also z.B. in irgendwelchen Füllungen in Ravioli, Lasagnen, etc. und vor allem auch in z.B. Tütensuppen und dergleichen mehr) finden würdet und ihr alles an sogenannten „Abfällen“ esst?
Denkt ihr wirklich die Firmen packen da (wie es immer so schön auf den Packungen steht) „Premium“ Lebensmittel rein, also das Beste vom Besten vom Besten??? ;-) (Wenn ja, dann träumt schön weiter). Bei anderem kann ich es nicht so einfach behaupten, aber bei z.B. Tüten-Spargelsuppe und Broccolicremesuppe habe ich es live gesehen das dass allermeiste was hineinkam (von den üblichen 3-5% Einwaage pro Tüte) hauptsächlich Spargelschalen und Wurzelabschnitte waren die von den Spargeln übriggeblieben sind, welche in den Konservendosen und Gläsern landeten. Der Rest war die durch dei Verarbeitung anfallende Bruchware. Bei der Broccolicremesuppe waren es ausschließlich die Strünke (samt dicker Haut).
Der Witz ist ja eigentlich das in den Schalen, Strünken und oft auch in den Beiblättern die meisten Vitamine und andere Nährstoffe stecken. Warum also nicht essen?
Ich kann mit der Autorin dieses Artikels nur übereinstimmen. Die Menschen werden von Politik, Agrarkonzernen und vielen Medien seit Jahrzehnten regelrecht verdummt und verblödet was Nahrungsmittel angeht.
Was glaubt ihr denn was das immer weiter kürzer ausfallende (MHD) Mindesthaltbarkeitsdatum ist?
Es wurde nicht erfunden um die Menschen vor schlechten Lebensmitteln zu schützen, nein es wurde eingeführt um die Menschen zu veranlassen noch wertvollste Lebensmittel vorzeitig weg-zuwerfen damit sie, in immer kürzeren Abständen, fleißig Nachkaufen und wieder wegwerfen, usw.!
Die meisten Landeier wussten das, nur den Städtern ist in dieser Hinsicht die Perspektive immer weiter eingeschränkt worden (heute mittlerweile auch vielen Landeiern). Was ja auch ganz verständlich ist, kennen die meisten ja gar keine selber gezogenen Lebensmittel mehr (ich kannte/kenne sie noch durch meine Großmutter und Mutter die in meinen Kinder- und frühen Jugendtagen noch selber Obst und Gemüse gezogen haben bis es gewisse Umstände nicht mehr erlaubten. Nur hielt die „Supermarktrietis“ nur ein paar wenige Jahre an und dann kamen eh schon die ersten Biogeschäfte auf).
Und oh großes Wunder, wie so manchen die Augen aufgehen, wenn sie dann durch Zufall doch einmal erfahren wie lange viele Lebensmittel (richtige Lagerung und Verarbeitung vorausgesetzt) haltbar sind. Ganz ohne chemische Mittel.
Ich sage ja nicht das alles Industrielle schlecht ist, nur das was so extrem oft daraus gemacht wird ist es schon. Leider. Denn es ginge ja auch anders. Nur muss man dann das absolut reine alles zersetzende und zerstörende streben nach Profit soweit hinten-anstellen als das Raum gemacht würde für eine echte Nachhaltige Agrarkultur.
Aber für was rege ich mich überhaupt noch auf in Zeiten in denen ganze Konzerne und ihre Gehilfen in Regierungen und Medien am liebsten noch heute als morgen den dritten Weltkrieg vom Zaun brechen wollen?
Habe noch Linsen und einen Staudensellerie-Rest mit reingetan und Cashewmus statt Frischkäse als vegane Variante. Ist super geworden. :) Vielen Dank für die Inspiration!
LG, Johanna
http://bowlsandbalance.de
Hallo,
perfekt! Genau so sehe ich das auch.
Gruß
Thomas Johann
Hallo!
Danke auch für diesen tollen tipp!
Hast du bei den blättern alles verwertet? Also den Strunk hab‘ ich weggeschnitten. Hab dafür noch 2 EL Frischkäse reingemacht.. mmh lecker. Gibt es jetzt hier öfters ;)
Gruß
Hi,
ja bei den Blättern habe ich alles verwendet. Den Strunk vom Blumenkohl selbst hab ich aber weggeschnitten. Wenn bei den Blättern die unteren Stücke wirklich sehr fest sind, kann man hier auch noch etwas abschneiden. Aber mit einem guten Mixer bekommt man das eigentlich ganz gut zerschreddert.
Hej, ich habe auch gerade Blumenkohlblättersuppe gemacht, einfach improvisiert, d.h. die Blätter mitgekocht und nachdem der Blumenkohl aufgegessen war (in dicke Scheiben geschnitten und angebraten), die gekochten Blätter mit dem Kochwasser im Mixer püriert. Das war mir aber erst zu dünn und zu faserig. Deswegen habe ich zwei Kartoffeln in Würfel geschnitten und mitgekocht. Pfeffer, Salz et voilá.
Ich wusste auch nicht, ob man die Blätter essen kann, aber ich habs einfach gemacht und dann erst nachgeschaut… ist ja auch logisch, warum sollten die giftig sein – und wenn es so wäre, wäre es sicher längst bekannt. Ich schmeisse auch keine Lebensmittel weg und habe so aus einem Blumenkohl drei leichte Mahlzeiten gemacht.
Hi Verena,
tolle Idee, die Blumenkohlblätter mit Kartoffeln zu kombinieren. Wenn man die Blätter alleine zu wenig püriert (oder einen zu schwachen Mixer hat), kann es tatsächlich vorkommen, dass das Ganze etwas faserig ist. Deine Variante mit den Kartoffeln werde ich aber auf jeden Fall auch mal probieren. Das klingt sehr lecker!
Danke für eure Tips und Rezepte. Habe wieder etwas dazugelernt und werde es gerne ausprobieren.
Herzliche Grüsse,
Wolfgang.
Tolles Rezept, vielen Dank dafür! Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich, jedoch nicht am Rezept selbst sondern an der Überschrift: Eigentlich müsste es heißen „Cremige Suppe aus Blumenkohlblättern“ und nicht „… aus Blumenkohlblätter“.
Hey Steffi, vielen Dank für den Hinweis. Gerade geändert :)
Liebe Monica,
vielen lieben Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, diese Tipps aufzubearbeiten und hier zu veröffentlichen! Das finde ich super!
VG Heike
Sag hallo zu blümenkohlblatter!
Die suppe gehe ich bestimt probieren, tip; dass grün der radieschen geschnitten kurz aufkochen in hünerbruhe mit essloffel cremefraiche im blender macht auch ein leckere suppe.
Die stiele der blätter auf eine feine reibe hobeln und auf niedrige temperatuur im ofen trocknen gibt leckere streusel auf suppen und salate, streusel verfeinern durch backen in pfanne mit etwas olivenöll (salz knobie) genau wie altbrottstreusel) macht es noch besser.
Liebe Rianne,
der Tip mit den Blättern der Radieschen ist super. Vielen Dank. Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
Viele Grüße
Moni
Hallo Ihr Lieben,
Da ich nicht genug Blätter für eine Suppe hatte, habe ich die Strünke mit kleingeschnitten und mit gekocht . Den Blumenkohl selbst habe ich einzeln im Ganzem gekocht. Das Wasser davon habe ich zu den Strünken und Blättern gegeben. Das Ganze habe ich püriert und mit Vegeta und Frischkäse sämig abgeschmeckt. Es war wirklich sehr lecker!
Warum kochen die Meisten von euch den Strunk nicht mit? Bin gespannt auf eure Antwort!