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Disclaimer: Dieser Artikel wurde veröffentlicht, als ich selbst noch Fleisch gegessen habe. Als Teil meines Blogs und auch als Teil meiner ganz persönlichen Entwicklung bleibt der Artikel online, obwohl ich selbst mittlerweile fast ausschließlich vegan esse. Ob du Fleisch essen möchtest oder nicht, ist ganz alleine deine persönliche Entscheidung. Lebst du selbst vegan und störst dich an diesem Beitrag? Überlies ihn bitte einfach. Danke!


Wir Deutschen lieben Fleisch. So sehr, dass wir pro Jahr durschschnittlich ganze 60 Kilogramm davon verputzen. Rechne ich das einmal herunter, sind das ca. 165 Gramm pro Tag. Jeden Tag. 365 Tage lang. Und das ist ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung höchstens die Hälfte davon empfielt.

Von den gesundheitlichen Aspekten mal abgesehen, stört mich an diesem enormen Fleischkonsum vorrangig eines: Diese Unmengen an Fleisch müssen irgendwo herkommen. Und wer da idyllische Bauernhöfe mit fröhlichen kleinen Schweinchen, glücklichen Rindern und scharrenden Hühnern vor Augen hat, der lebt in Traumwelt, die falscher nicht sein könnte.

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Fakten, die sich nicht leugnen lassen

Ein Großteil der Fleisch- und Wurstprodukte, die wir heutzutage in Supermärkten zu kaufen bekommen, stammt aus fragwürdiger Tierhaltung. Das ist einfach Fakt und lässt sich nicht leugnen. Selbst Biosiegel sind kein Garant für artgerechte Haltung. 3.000 Hühner in einem Stall finde ich persönlich zum Beispiel immer noch ziemlich viel. Auch wenn Bio drauf steht.

Vegetarisch, vegan oder ganz anders?

Ich möchte diese riesige Fleischindustrie eigentlich nicht mehr unterstützen. So weit, dass ich komplett auf Fleisch verzichten möchte, bin ich aber noch lange nicht. Dazu schmeckt es mir einfach zu gut. Ich setze daher seit einiger Zeit konsequent auf Bio- & Demeterprodukte und boykottiere Supermarkt- und Discounterfleisch komplett. Fleisch und Wurst kaufe ich einmal die Woche bei einem bestimmten Metzger, der noch alle Produkte selbst herstellt und die Tiere von Bauernhöfen aus dem Umland bezieht.

Und unter der Woche? Da verzichte ich tatsächlich immer öfter komplett auf Fleisch und koche vegetarisch oder sogar vegan. So wie bei meinem heutigen Rezept:

Hoisin Gemüse mit Curryreis

Portionen 2

Zutaten

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 1 rote Paprika
  • 2 Karotten
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Frischer Ingwer
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 120 g Basmati- oder Jasminreis
  • 3 EL Currypulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 ml Hoisin-Sauce
  • 3 EL Soja-Sauce
  • 1 TL Kokosöl alternativ: Pflanzenöl

Anleitungen

  • Den Reis mit ca. 300 ml Wasser, etwas Salz und 3 EL Currypulver in einen Topf geben, verrühren, erhitzen und einmal aufkochen lassen. Dann die Temperatur herunterschalten, einen Deckel auf den Topf setzen und den Reis bei niedriger Temperatur garziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen zerteilen. Diese ebenfalls mit Wasser in einen Topf geben und kurz blanchieren.
  • Das übrige Gemüse waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Ingwer und den Knoblauch fein reiben.
  • In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen, das geschnittene Gemüse und den blanchierten Blumenkohl zugeben und kräftig anbraten lassen. Danach Ingwer und Knoblauch zugeben und untermischen.
  • Das angebratene Gemüse mit der Soja-Sauce und der Hoisin-Sauce ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Sobald der Reis gar ist, diesen gemeinsam mit dem Hoisin-Gemüse servieren und auf Wunsch mit frischer Petersilie garnieren.
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Wie haltet ihr das denn mit dem Fleischkonsum (bzw. auch mit dem Konsum von Milchprodukten und Eiern)? Lebt ihr vegetarisch oder vegan? Wenn ja, warum? Oder esst ihr Fleisch als gäbe es kein Morgen und euch ist das völlig egal, wo es herkommt?
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