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creative vases placed on dining table in modern apartment

Am 8. April 2022 ist mein erster Beitrag zur FlyLady Methode online gegangen. Im Laufe der letzten sieben Monate folgten zahlreiche ergänzende Beiträge mit Erklärungen zu den einzelnen Bausteinen, ein Q & A Artikel, eine mehrwöchige Beitragsreihe zum Mitmachen mit vielen Tipps & Hacks und ein Freebie der gesammelten Pläne zum kostenlosen Download. Allerhöchste Zeit also, ein erstes Fazit zu ziehen. Und um einen Einblick zu geben, wie die FlyLady Methode bei mir selber läuft.

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In diesem Beitrag erfährst du, wie ich mit der FlyLady Methode zurecht komme. Und auch, was sich bei mir alles verändert hat, seit ich meinen Haushalt nach dem FlyLady System führe. Wenn du also noch überlegst, ob FlyLady was für dich ist oder nicht, dann gibt dir dieser Artikel hoffentlich die richtigen Antworten. Hier also mein FlyLady Fazit:

women cleaning the bedroom
Photo by Monstera on Pexels.com

Perfekte Übersicht aller Aufgaben für alle Haushaltsmitglieder

Seit ich meinen Haushalt nach der FlyLady Methode führe, hängen grundsätzlich zwei Listen an meinem Kühlschrank. Zum einen mein FlyLady-Haushaltsplan und zum anderen ein Essens-, To-Do- & Terminplan. Beide Listen / Pläne sorgen dafür, dass die Aufgaben im Haushalt (und alles, was drum rum noch so anfällt) für alle sichtbar und greifbar sind. So kann niemand mehr sagen, dass er nicht wusste, was ansteht. Es ist außerdem eine tolle Erinnerung, damit unregelmäßige Aufgaben nicht vergessen werden.

Mehr Struktur im Alltag

Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit 40 Stunden die Woche. Unter der Woche ist die Zeit für Haushaltsaufgaben entsprechend knapp, denn nach Feierabend möchte keiner viel Zeit mit putzen und aufräumen verbringen. Durch ihre feste Struktur helfen uns die Wochenpläne dabei, Haushaltsarbeiten besser aufzuteilen und effizient durchzuführen. Jeder von uns weiß zu jeder Zeit, was am jeweiligen Tag ansteht. Durch das abhaken der Listen weiss zusätzlich auch jeder, was am jeweiligen Tag bereits erledigt wurde und was noch offen ist. Wir teilen uns die Aufgaben mittlerweile meist so auf, dass mein Mann den Großteil der täglichen Routinen übernimmt, ich selbst koche und mache die 15 Minuten Zonenreinigung. Die Tagesfokusaufgaben teilen wir auf oder arbeiten sie gemeinsam ab.

Weniger allgemeine Arbeit durch die täglichen Routinen

Durch das konsequente Durchführen der täglichen Routinen kommt es kaum noch vor, dass es bei uns in der Wohnung mal richtig schlimm aussieht. Auch die einzelnen Aufgaben sind mittlerweile sehr viel entspannter. Wir können spontan Gäste empfangen, ohne zwischendurch kurz panisch aufräumen oder die Toilette putzen zu müssen und die einzelnen Aufgaben dauern auch nicht mehr so lang. Zudem ist unsere Zeit Zuhause allgemein sehr viel entspannter. In eine aufgeräumte Küche zu kommen, ist absolut Gold wert. Und Abends mit einer aufgeräumten Küche einzuschlafen, bringt Ruhe in die Nacht.

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Keine großen Putzaktion mehr (z.B. Frühjahrsputz)

Durch die Zonenreinigung werden bei uns mittlerweile regelmässig auch all die Bereiche gereinigt, die wir sonst auf den Frühjahrsputz geschoben haben. Zum Beispiel Fenster, Küchengeräte oder auch Dinge wie Sockelleisten & Co. Wir misten auch viel häufiger aus. Das hat zur Folge, dass wir permanent eine Grundsauberkeit haben, mit der ein Großputz nicht mehr nötig ist. Lange Wochenenden voll Putzen und Ausmisten gehören der Vergangenheit an und die Wochenenden gehören ganz alleine den Dingen, die wir gerne tun.

Ein freier Kopf ohne Gedankenchaos

Dadurch, dass unsere Listen am Kühlschrank hängen und jeder Einsicht hat, müssen wir kaum mehr Dinge im Kopf behalten. Es kann schlichtweg nichts mehr vergessen werden und somit muss auch niemand die alleinige Verantwortung tragen, an alles zu denken. Das hilft uns im stressigen Alltag sehr, einen freien Kopf zu haben und Gedankenchaos zu vermeiden.

Disziplin ist nötig

Nach all den Vorteilen muss ich abschließend auf einen Punkt zu sprechen kommen, der nicht ganz optimal ist. Es braucht eine große Portion Disziplin, um dran zu bleiben und die Pläne wirklich konsequent abzuarbeiten. Gerade dadurch, dass die Wohnung gar nicht mehr so dreckig wird, kommt man leicht in Versuchung, mal ein bisschen zu schummeln oder einen Punkt komplett weg zu lassen. Wie man damit umgeht, bleibt einem selbst überlassen. Entweder man akzeptiert es (bei FlyLady muss ja ausdrücklich nichts perfekt sein) oder man arbeitet an sich und behebt das. Mein Mann und ich akzeptieren es mittlerweile einfach, wenn wir mal irgendwas nicht machen und holen es dann beim nächsten Durchlauf einfach nach.


Noch immer nicht ganz von der FlyLady Methode überzeugt? Dann schau mal hier, was diese drei Leserinnen zu dem System sagen:

  • Verena: Ich arbeite selbst jetzt schon länger mit den Routinen und Zonen und möchte es nicht mehr missen. Es ist eine so große Hilfe!
  • Natalie: Es sind jetzt zwar erst 2 Tage, aber es ist alles anders!!
  • Melanie: Ich bin völlig begeistert. Seit den Daily to dos , Fokus Aufgaben und Zonen Reinigung ist es zum ersten mal seit langem jeden Tag ordentlich. Es kann jederzeit jemand vorbei kommen….

Möchtest du auch ein wenig von deinen Erfahrungen mit der FlyLady erzählen? Schreibs unten in die Kommentare! Ich freu mich.

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