Entrümpeln

Die 8 goldenen Regeln für richtiges Ausmisten

 

„Habe nichts in deinem Haus, von dem Du nicht glaubst, dass es nützlich oder schön ist“ – William Morris

Wir alle kommen von Zeit zu Zeit an einen Punkt, an dem wir ausmisten müssen.

Sei es, weil wir einen neuen Lebensabschnitt beginnen, weil die Schubladen mal wieder total am überquellen sind oder weil wir einfach nichts mehr wieder finden.

Als ich vor einiger Zeit damit angefangen habe, mich mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigen, glich meine Wohnung einem wahren Schlachtfeld. Nicht äußerlich, Gott bewahre, aber in den Schränken, da herrschte das reinste Chaos. Und zwar in jedem einzelnen Zimmer meiner 100-qm-Bude (Und da passt viel Krempel rein!).

Ich las dann irgendwann mal, dass man jeden einzelnen Tag genau einen einzigen Gegenstand entsorgen soll. Damit wäre man schon auf dem perfekten minimalistischen Weg und das Chaos wäre Geschichte.

Hab ich natürlich sofort ausprobiert und wisst ihr was?

Jeden Tag einen Gegenstand zu entsorgen ist so ziemlich für den Arsch.

Sind wir doch mal ehrlich, wer so richtig vollgestopfte Schränke hat, der kommt mit einem Gegenstand am Tag nicht wirklich weit. Außerdem fängt das Ausmisten irgendwann an, ganz irre viel Spaß zu machen und dann reicht ein Gegenstand am Tag sowieso nicht mehr.

Was? Ihr glaub mir nicht? Tzzzz – Dann probiert es doch einfach selber mal aus!

Wenn ihr euch dabei auch noch an meinen 8 goldene Regel für richtiges Ausmisten haltet, seid ihr schon bald der King über jedes Chaos. Versprochen!


So geht´s:

1. Niemals unter Zeitdruck ausmisten

Wenn ihr vernünftig ausmisten wollt, dann tut dies auf gar keinen Fall unter Zeitdruck. Legt das Ausmisten auf einen Tag, an dem ihr absolut keine Termine hab und an dem es völlig egal ist, ob ihr eine Stunde mehr oder weniger braucht

2. Keine Musik hören

In vielen Ratgebern heißt es, dass Hausarbeit jeglicher Art mit Musik viel leichter von der Hand geht. Ohne Musik konzentriert man sich aber besser und ich bilde mir ein, ich fühle auch leichter, welche Gegenstände weg können und welche nicht.

3. Unbedingt alleine ausmisten

Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Sache (oder ein Zimmer) zu zweit auszumisten. Auch wenn es sich erst einmal spaßig anhört – lasst es bleiben. Wenn ihr zu zweit ausmistet, steht ihr euch irgendwann gegenseitig im Weg rum, lenkt euch gegenseitig ab und im schlimmsten Fall zankt ihr euch am Schluss darüber, was weg kann und was nicht.

4. Nicht zu viel vornehmen

Auch wenn man am Anfang noch voller Tatendrang ist, denkt immer daran: richtiges Ausmisten ist anstrengend. Ihr werdet nach einiger Zeit ohne Zweifel an einen Punkt kommen, an dem ihr zu erschöpft seid, um weiter zu machen. Wäre doch super, wenn ihr dann eigentlich schon so gut wie fertig seid und nicht noch die halbe Bude vor euch habt.

5. Ähnliche Dinge ausmisten

Mistet nicht quer Beet aus, sondern macht euch im Vorfeld einen Plan, was ihr genau ausmisten wollt. Entweder ihr nehmt euch einen (!) Raum komplett vor oder ihr mistet wohnungsübergreifende Dinge aus (z.B. alle gelesenen Zeitschriften)

6. Nichts aussortieren was euch nicht gehört

Vergreift euch nicht an Dinge, die euch nicht gehören. Im Zweifelsfall packt ihr solche Dinge Beiseite und fragt den Besitzer, was damit weiter passieren soll.

7. Die richtigen Entscheidungen treffen

Zugegeben, oft ist es ganz schön schwer, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Zum Glück gibt es ein paar ganz einfache Faustregeln an die ihr euch halten könnt, wenn es darum geht, einen Gegenstand auszusortieren oder zu behalten.

Aussortieren:

  • Wenn der Gegenstand kaputt ist (Das gilt auch für Klamotten die zu klein sind und/oder Löcher haben!)
  • Wenn ihr gar nicht mehr wusstet, dass ihr den Gegenstand habt und nicht mega happy darüber seid, ihn wieder gefunden zu haben.
  • Wenn ihr den Gegenstand doppelt habt (oft in der Küche der Fall)
  • Wenn ihr den Gegenstand doof findet und ihn nur habt, weil er ein Geschenk war.

Behalten:

  • Wenn es euch glücklich macht, den Gegenstand zu besitzen und euer Herz daran hängt
  • Wenn euch der Gegenstand gar nicht selbst gehört. In dem Fall einfach dem Besitzer zurück geben.
  • Wenn es sich um einen Gebrauchsgegenstand handelt, der regelmäßig in Benutzung ist

8. Aussortierte Dinge schnellstmöglich entsorgen

Ausmisten ist die eine Sache – die ausgemisteten Gegenstände danach aber auch wirklich zu entsorgen eine ganz Andere. Lasst die Dinge nicht zu lange irgendwo rumstehen. Was ausgemistet wurde, kommt schnellstmöglich weg.

Was kaputt ist oder definitiv nicht mehr weitergegeben werden kann, landet im Müll. Für alles andere könnt ihr versuchen, neue Besitzer zu finden. Entweder ihr verkauft die Sachen über Ebay, Second Hand Laden, Flohmarkt etc., verschenkt sie (z.B. über entsprechende Facebook-Gruppen) oder ihr spendet einfach an das Rote Kreuz, die Malteser oder an sonst eine Organisation Eurer Wahl.

 


 

Mit diesen 8 simplen Regeln ist das Ausmisten nicht mehr länger eine lästige Aufgabe. Im Gegenteil – Man freut sich fast schon darauf, wenn mal sich mal wieder eine neue Ecke, oder eine neue Schublade vornehmen kann.

Und einen positive Nebeneffekt hat die ganze Ausmisterei oben drein auch noch: Wer weniger Krempel hat, kann nicht mehr so viel Chaos anrichten und das führt wiederrum dazu, dass man am Ende jeden einzelnen Tag auch viel weniger zum aufräumen hat!

Da stehen wir doch alle drauf, oder nicht?

 

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32 thoughts on “Die 8 goldenen Regeln für richtiges Ausmisten

  1. aber klar funktioniert ein Stück pro Tag wegwerfen 😉

    ich habe die Stücke am Ende zusammengezählt und war schließlich bei über einem Monat nix mehr entsorgen müssen (ca. 35 bis 40 Stücke)

    dann geht es eben in 40 Tagen weiter mit Entsorgen

    und wenn eine gewisse Entspannung eingetreten ist (das dauert eben, es brauchte ja auch Jahre, in denen sich die Dinge angesammelt haben), kann man das tägliche Weggeben praktizieren, und sollte ein neues Teil gekauft werden, werden dafür 2 Stück entsorgt

    lg Bettina

    1. Also bei mir funktioniert das nicht. Und das aus dem einfachen Grund, weil es mir zu wenig ist, mir jeden Tag 1 Stück auszusuchen. Ich mach da lieber auf einmal Tabula Rasa.

  2. […] euch bereits die befreiende Erfahrung einer ausgiebigen Ausmist-Aktion gemacht habt (z.B. damit: Die 8 goldenen Regeln für richtiges Ausmisten), dem ist vielleicht auch schon mal in den Sinn gekommen, dass es noch viel mehr Spaß machen […]

  3. ich bin gerade über die Chaoskämpferin zu Dir gekommen. Großes Thema und schon ne Weile jetzt bei mir…

    Ich komme wieder, aber jetzt muss ich mich mal lösen von der Online-Welt für heute. Freitag gehts ab in den Urlaub und dann packe ich mein Leben in Kartons und ziehe in eine deutlich kleinere Wohnung.

    Liebe Grüße

    Birgit

  4. Ich habe immer so „Ausmist“-Anfälle, einmal im Jahr mindestens.
    Das geht dann Ramba-Zamba bei mir. Alleine und ohne Musik 😀

    Ich fixier auch immer einen Tag dann, an dem ich das Ausgemistete dann entsorge oder verschenke. Anfang des Jahres bin ich dann eine Tour gefahren, erst zu einem Art Sozialkaufhaus, die haben sich dann aus dem Kofferraum bedient, dann ab zum Recyclinghof 🙂

    Habe nun beschlossen, meinen Bücherbestand zu minimieren und nur die Bücher zu behalten, die ich richtig klasse fand.

    1. Hi liebe Christine, Bücher minimieren ist super! Hab ich auch schon hinter mir. Bei mir durften auch nur die Bücher bleiben, die ich wirklich liebe. Ein tolles Gefühl!

  5. deine tipps sind super, und auch irgendwie entlastend. ich hab nämlich oft das gefühl, bzw. von meinem umfeld wird mir gesagt, ich solle alles aufs mal ausmisten und weg damit. das fällt mir echt schwer. aber so stückenweise gehts. nur bei gewissen dingen fällt mir das loslassen sehr schwer. und das problem ist etwas, wenn man auszieht, dann wird man mit allem konfrontiert und sollte alles aufs mal ausmisten. hast du da tipps?

  6. Oh, das kenne ich!
    Zusammen ausmisten ist wirklich blöd, die einzige Person, die ich dabei haben kann, ist meine Mutter, da sie meistens nur ihre Meinung sagt, wenn sie gefragt wurde, oder ich dabei bin irgendwas blödes zu tun.
    Ich hatte zum Beispiel mal eine Freundin dabei, die dann zu einigen Sachen noch meinte, dass sie noch schön seien und sie mir auch zeigen könnte wie sie die kombinieren könnte, also habe ich sie nicht entsorgt.
    Am Ende habe ich die Teile (wie vorher auch) nicht angezogen, beim nächsten Ausmisten kommen die definitiv weg!
    Und jetzt wo ich gerade drüber nachdenke… es wäre wirklich mal wieder an der Zeit, auszumisten!

    Liebste Grüße,
    Alexandra von growing-in-self-confidence.blogspot.de

  7. Warum hatte ich bis heute 8 Jeans? Alle in schwarz…

    Wer braucht überhaupt 8 Jeans? Seit heute habe ich noch 3 🙂

    Ich habe heute, ungelogen, 8 Kilo!! Kleidung zur Altkleidersammlung gebracht!

    Beweisbild ist heute Abend auf meinem Blog!

    1. Hihi, so ging es mir mit Klamotten, die mir gar nicht mehr gepasst haben. Ich hatte Sirts, die ich das letzte mal mit Anfang 20 getragen hab und auch Hosen, in die ich schon seit Jahre nicht mehr reingepasst hab. Alles mit dem Hintergedanken aufgehoben, dass ich irgendwann wieder dieses Gewicht haben werde und dann wieder rein passe.. Dass diese Klamotten aber gar nicht mehr mein Stil sind und ich die trotzdem nicht mehr anziehen würde, das hab ich mir irgendwie lange nicht eingestanden.

  8. Hi
    Grundsätzlich sehr gute Ideen. Haben mich inspiriert.
    Anmerken würde ich aber gerne noch dazu, dass nicht unbedingt alles direkt im Müll landen sollte. Vieles ist ja bestimmt noch brauchbar. Wer keine Lust hat diese Dinge z.B. über Ebay und Co zu verkaufen, könnte sie doch auch z.B. zu Sozialkaufhäusern bringen.

    Liebe Grüße
    Petra

    1. Liebe Petra,
      du hast natürlich völlig recht damit, dass man nicht einfach wahllos alles wegwerfen sollte. Eigentlich meinte ich das mit dem Begriff „entsorgen“ auch gar nicht. Die Wortwahl war aber in der Tat etwas unglücklich und die Möglichkeiten, aussortierte Gegenstände weiterzugeben kam in dem Beitrag nicht gut genug rüber. Ich habe deine Anregung zum Anlass genommen und den Text nochmals überarbeitet. Ich denke, jetzt ist die Sache verständlicher.
      Vielen Dank für deine Kritik 🙂
      Liebe Grüße
      Mini.Me.

  9. Deine Tipp sind super, jedoch tue ich mich bei einem Thema ganz schwer, vielleicht gibt es dazu noch einen Tipp. Und zwar geht es um Musik-CDs, da weiß ich nicht wie ich die ausmisten soll. Alle weg in die Tüte da ich eigentlich eh nur Radio höre und nur sehr selten eine CD oder lässt man sie weiter in der Kiste? Ist ja doch auch schon eine Menge Geld mal gewesen.

    1. Hi Nela, ich kenn das Gefühl zu gut. Gerade Dinge, die in der Summe doch mal einiges an Geld gekostet haben, gibt man nicht gerne Weg. Mir ging es mit meinen Büchern so und ich habe sehr lange gezögert, mein Bücherregal auszusortieren. Die Frage, die auch in diesem Fall hilft, ist folgende: „Macht mich der Besitz dieser CDs glücklich“.. Wenn du diese Frage ohne jeden Zweifel mit Ja beantworten kannst, behalte sie. Wenn nicht, dann weg damit. Du musst ja auch nicht alle CDs auf einmal aussortieren. Ich hab beispielsweise bei meinen Büchern erstmal die aussortiert, die ich schon gelesen habe, aber ziemlich sicher nicht nochmal lesen werde. Mittlerweile besitze ich nur noch die Bücher, die mir wirklich wichtig sind und die ich einfach immer wieder lesen mag. Über den Geldwert der Gegenstände solltest du dir gar keine Gedanken machen. Daran muss man sich zwar erst gewöhnen, aber es hilft. Nur weil etwas einem hohen Geldwert hat, macht es nicht automatisch glücklich!
      Viel Spaß beim weiteren Ausmisten
      Mini.Me.

  10. Ich liebe ausmisten – auch wenn das komisch klingt ich mache das total gerne, denn es ist unglaublich befreiend. Und deine Tipps hast du sehr schön zusammengestellt. Ich nehme mir immer Stücke vor – einen Schrank, ein Regal … Wir versuchen auch häufig ausgemistete Dinge (die noch in Ordnung sind) noch auf ebay kleinanzeigen zu verkaufen oder sogar zu verschenken. Wenn es noch jemand gebrauchen kann, finde ich das besser als einfach wegzuschmeißen.

    Liebe Grüße
    Stefanie

    1. Richtig – befreiend ist genau das richtig Wort 🙂
      Ich versuch auch hin und wieder, ein paar Sachen auf Ebay, Shpock oder Facebook zu verkaufen. Oft verschenke ich aber auch etwas. Ist immer wieder schön, wenn sich jemand anderes noch darüber freut.

  11. Unbewusst habe ich auch gestern alles richtig gemacht. Hab mich an die Koch-& Kreativbücher gemacht. Brav aussortiert und eine riesen Kiste für Momox fertig gemacht. Wieder Platz unterm Wohnzimmertisch und im Küchenregal und noch ein paar Euros dafür bekommen.
    Herzliche Grüße
    Sandra

    1. Super! Ist doch immer wieder schön, wenn man „Ballast“ losgeworden ist und am Ende sogar noch was dafür bekommt 🙂 Funktioniert Momox denn gut? Ich hab kürzlich nämlich selber auch mein Bücherregal ausgemistet und noch einen riesen Stapel unverkaufter Schätze zu Hause rumliegen 🙂

      1. Danke erstmal für Deine tollen Tipps – puuh, für mich ist es ziemlich schwer, meine Sachen „loszulassen“. Bin deshalb gerade bisschen dabei, nach Inspirationen zum Ausmisten zu suchen und bei Dir fündig geworden…
        Zu Thema Momox: Hab ich bereits ausprobiert und funktioniert echt gut. Mittlerweile gibt es aber echt viele Ankäufer wie z.B. rebuy, buchmaxe oder so… Und da ist mir mal aufgefallen, dass die wirklich total verschiedene Preise bei manchen Sachen anbieten! Ein Preisvergleich hat sich da bei mir also bewährt, kann ich nur empfehlen…
        Probier es mal hier: https://www.bonavendi.de/verkaufen/gebraucht.html – geht echt easy, z.B. auch über die App: Einfach Sachen einscannen, und schon wird einem der Ankäufer mit höchstem Preis angezeigt, und die Weiterleitung dort hin geht unkompliziert und schnell Kostet nicht wirklich mehr Zeit und man verdient mehr dabei, als wenn man nur bei einem Anbieter ist.
        Hoffe, der Tipp hilft Dir weiter 🙂
        Liebe Grüße,
        Sabi

  12. Dann habe ich es gestern ja genau richtig gemacht 😀 Ich habe mir meine Hälfte des Schranks vorgenommen, hatte 2 Mülltüten hier, keine Musik und kleine Kinderhände zum Helfen. Die Kleine durfte die aussortierten Sachen in die Müllbeutel packen, während ich fleißig alles weggeworfen habe, was älter als 5 Jahre ist. Mein Schrank ist nun sauber, aber immer noch zu voll. Mal sehen, wie ich das noch verkleinern kann o.O Hast du da ne Idee? Denn im Grunde sind nur noch Sachen übrig, die ich eigentlich mag und auch trage, es sind nur einfach zu viele…. Das ist gar nicht so einfach mit dem Ausmisten :/

    1. Hihi, du bist ja schon richtig infiziert 🙂
      Also ich hab meinen Kleiderschrank auch kürzlich ausgemistet und so grob um die Hälfte reduziert. Da waren teilweise Sachen drin, die ich das letzte Mal an hatte, als ich Anfang 20 war. Mittlerweile ist mein Schrank recht übersichtlich und trotzdem hab ich, genau wie du, schon wieder das Gefühl, dass es immer noch zu viel ist. Ich finde, wenn man schon so viel geschafft hat, sollte man sich erst einmal nicht zwingen, noch weiter weg zu werfen. Lass paar Tage ins Land ziehen und schau dir deinen Schrank dann nochmal an. Bestimmt findest du dann noch das ein oder andere Kleidungsstück, bei dem du dir auf einmal nicht mehr so sicher bist.
      Ich hab z.B. bei meiner Ausmist-Aktion eine braune Hotpants verschont, die ich abgöttisch geliebt hab. Mittlerweile bin ich zu fett dafür geworden – habe sie aber trotzdem im Schrank gelassen weil ich dachte, wenn ich endlich abgenommen hab, dann kann ich die ja wieder anziehen. Mittlerweile, rund 2 Wochen später, denk ich mir: Die Hose ist so alt, hat so viele tolle Sommer erlebt – eigentlich hat sie es verdient, in „Rente“ zu gehen. Ich werde sie vermutlich nie wieder anziehen. Und somit werde ich diese Hose heute abend in die Altkleidersammlung geben…
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich dein Schrank in den kommenden Wochen von ganz alleine weiter reduzieren wird 😉

    1. Früher dachte ich auch immer, mit Musik fällt das Ausmisten viel leichter. Ich hab dann aber irgendwann mal gemerkt, dass ich mich so aufs Ausmisten konzentriere, dass ich hinterher nicht einmal mehr sagen könnte, welche Musik während dem Ausmisten gelaufen ist. Das find ich ziemlich schade, denn Musik ist so was Schönes und eigentlich möchte ich das genießen und nicht nebenher einfach vor sich hin dudeln lassen. Aus dem Grund bleibt sie bei mir mittlerweile aus.

      Aber wenn du dir mit Musik leichter tust, dann nur zu 🙂

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