Nudeln selbermachen: Offene Lasagne Bolognese

Lasagne-Rezepte, bzw. Rezepte für Bolognese haben in Foodie-Kreisen schon die herrlichsten Bitchfights ausgelöst. Da wird sich munter darüber gestritten, wie die einzig wahre Original-Bolognese gemacht wird und jeder ist der Meinung, dass sein Rezept das Allerbeste ist. Mir persönlich ist das alles ja herrlich egal. Bolognese bedeutet für mich einfach nur “Hackfleischsauce”. Und die muss schmecken. Scheiss egal, ob es sich jetzt um das Originalrezept handelt oder ob es irgendeine der Millionen Variationen davon ist.

Für meine Bolognese würde mich jeder waschechte Italiener vermutlich steinigen. Ganz besonders, weil ich so gerne eine Prise Zimt mit reinmache. Auch verwende ich statt Rinderhack und Pancetta einfach nur normales gemischtes Hack. Sellerie kommt bei mir übrigens auch nicht rein, denn das mag ich einfach nicht. Und Milch oder Sahne hat in meiner Hackfleischsauce auch nix zu suchen. Das kommt dann erst später über die Bechamél-Sauce dazu.

Wofür mich die Italiener aber hoffentlich lieben würden, sind meine selbstgemachten Lasagneblätter. Selbstgemacht ist halt einfach immer besser, als fertig gekauft. Und auch wenn ich keine italienische Nonna bin, glaube ich, dass meine selbstgemachten Nudeln ganz schön was können. In der offenen Lasagne sind sie auf jeden Fall ein Traum. Und wenn ihr jetzt Lust auf Lasagne habt, dann schnappt euch das Nudelholz und legt los. So geht´s:

Offene Lasagne Bolognese

Menge: 3

Offene Lasagne Bolognese

Zutaten

  • 120 g Mehl
  • 120 g Hartweizengrieß
  • 120 ml kaltes Wasser
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Weizenmehl
  • 250 ml Milch
  • 100 ml Rotwein
  • 1 TL Olivenöl
  • 200 g geriebenen Mozzarella
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Italienische Kräuter
  • Zimt

Zubereitung

  1. Das Mehl gemeinsam mit dem Hartweizengrieß und dem Wasser in eine Schüssel geben und mit der Küchemaschine oder dem Handrührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie packen und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebeln, die Karotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln.Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln, sowie die Karotten darin anbraten. Dann das Hackfleisch zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und so lange braten lassen, bis sich am Pfannenboden ein schöner Bratensatz gebildet hat.
  4. Das Hackfleisch dann mit dem Rotwein ablöschen und so lange köcheln lassen, bis sich der Bratensatz gelöst hat. Danach die passierten Tomaten zugeben und die Bolognese bei mittlerer Hitze für mindestens 30 Minuten einköcheln lassen. Wer Zeit hat, gerne auch länger.
  5. Für die Bechamél-Sauce die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl zugeben. Dann unter ständigem Rühren nach und nach die Milch zugeben. Die fertige Bechamél großzügig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und bei Seite stellen.
  6. Wenn der Nudelteig lange genug durchgezogen hat, diesen auf einem bemehlten Arbeitsplatte geben und dünn ausrollen. Den Teig dann mit einem Messer in 10 x 10 cm große Rechtecke schneiden und die Nudelplatten in einem breiten Topf in reichlich kochendem Salzwasser für ca. 3-4 Minuten garen.
  7. Sobald die Nudeln gar sind, die Bolognese nochmals final mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und einer Prise Zimt abschmecken und die Bechamél nochmals erhitzen.
  8. Zum Zusammenbauen werden die Nudelplatten auf einem Backblech zu drei offenen Lasagnen geschichtet. Jeweils mit einer Lage Nudeln beginnen, dann Bolognese, etwas Bechamél und ein bisschen Mozzarella darauf verteilen und dann wieder eine Nudelplatte auflegen.
  9. Die Türmchen so lange schichten, bis alle Nudelplatten und die gesamte Sauce verbraucht ist. Dann noch etwas Käse oben drüber geben und die offene Lasagne bei 180°C Umluft für ca. 5-10 Minuten überbacken.
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Tipp:

Wenn ihr keine Lust auf kleine Lasagnetürmchen habt, könnt ihr die Lasagneplatten natürlich auch größer schneiden und ganz herkömmlich in einer Auflaufform schichten. Und wer die Nudeln gar nicht selbermachen möchte, kann selbstverständlich auch auf die gekaufte Variante zurückgreifen. Ist dann aber halt nicht mein Originalrezept *höhö*

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