Minimalistische Gemütlichkeit fürs Wohnzimmer – Kampf dem Plunder

In der ersten Februar-Teilaufgabe meiner Mitmach-Aktion “Dein minimalistisches Jahr 2018” habe ich euch dazu aufgefordert, einmal mit offenen Augen durch euer Wohnzimmer zu gehen und nach offensichtlichem Plunder zu suchen. Also nach Dingen und/oder Gegenständen, die ihr definitiv nicht mehr braucht und die aussortiert werden können. 5-10 solcher Stücke solltet ihr auf eine Liste setzen und aussortieren.

Natürlich habe ich mich selbst von der Aufgabe nicht ausgenommen. Heute möchte ich euch deshalb mal zeigen, welchen Wohnzimmer-Plunder ich bei mir entdeckt habe. Und auch, was ich mit den aussortierten Dingen machen werde.

Yankee-Candle

2013 aus dem Urlaub mitgebracht, hatte ich an meiner Yankee Candle “Bahama Breeze” sehr lange große Freunde. Seit Ewigkeiten ist das Wachs nun aber schon aufgebraucht und das Glas mit dem Wachsresten staubt nur noch in meiner Wohnzimmerkommode ein. Weil das Glas selbst total hübsch, groß und praktisch ist, werde ich es aber nicht entsorgen. Statt dessen habe ich vor, sämtliche Wachsreste zu entfernen und das Glas gründlich zu reinigen. Als Vorratsdose für trockene Lebensmittel darf es dann weiterleben und findet neuen Platz in meiner Küche.

Happy Birthday Luftballon

Ich weiß schon gar nicht mehr, zu welchem Geburtstag ich den Ballon mal geschenkt bekommen habe, aber seit bestimmt 2 Jahren steckt das kitschige Teil in einer Deko-Vase. Zu meiner Einrichtung passt das überhaupt nicht und deshalb fliegt der Luftballon jetzt raus. Weil er allerdings nach wie vor wie neu aussieht, kommt er in meine “Geschenke-Kiste” und wird an einem der nächsten Geburtstage weiter verschenkt.

Stoff-Schmetterlinge

An einer meiner Vorhangstangen hängt ein Deko-Teil mit 3 Schmetterlingen und Perlenverzierung an einer Stoffschnur. Ich habe mir die Schmetterlinge vor Jahren mal in einem Ramschladen geholt, als ich eine mittelschwere Deko-Phase hatte. Heute ist das Ganze so gar nicht mehr nach meinem Geschmack und deshalb kommt es jetzt weg. Ich werde es in meine Flohmarkt-Kiste packen und im Sommer mal schauen, ob sich jemand anderes daran freut.

Singstar-Mikrofon

Ab und an spielen wir zu Hause gerne mal Singstar auf der Playstation. Früher brauchte man dafür extra Mikrofone. Heutzutage kann man das Spiel ganz easy mit einer App auf dem Smartphone spielen. Da die Mikrophone auch nicht mehr wirklich funktionieren, müssen sie jetzt raus. Vermutlich lassen sie sich auch gar nicht mehr verkaufen und daher tendiere ich momentan zum Elektroschrott.

Holz-Vogel

Vor Jahren habe ich den Vogel aus Holz im Rahmen einer Osterkooperation für meinen Foodblog bekommen. Seither steht er in meinem Wohnzimmer und staubt mehr oder weniger vor sich hin. Ein riesiger Vogelfan bin ich nicht und daher darf dieses Dekostück in meine Flohmarkt-Kiste.

Zeitschriften

In meinem Zeitschriftenständer haben sich in den letzten Monaten ein paar Zeitschriften angesammelt, die ich garantiert nicht nochmal lesen werde. Eine davon werde ich an meine Mama weitergeben, weil ich weiß, dass sie die gerne liest. Die anderen werden den Weg in die Altpapiertonne finden.

Die gefürchtete Krempel-Schublade

Ich habe eine Schublade in meiner Kommode, die sich auf wundersame Art und Weise das Jahr über mit Krempel füllt. Gefühlt alles, was schnell aus dem Blick verschwinden soll, findet den Weg in diese Schublade. Momentan ist sie prall gefüllt mit Kugelschreibern, Feuerzeugen, Weihnachtskarten, Figuren aus Überraschungseiern und sonstigem Krempel. Bis auf noch funktionierende Kugelschreiber und Feuerzeuge wird diese Schublade komplett geräumt. Die Figuren werde ich meinem Neffen schenken, die Karten kommen ins Altpapier und was dann noch übrig bleibt, wandert in den Restmüll

Weihnachts-Windlicht

Ich hasse Windlichter. Besonders mit Weihnachtsmotiven. Ich stelle sowas eigentlich gar nicht auf, bekomme sie aber immer wieder mal geschenkt. Auf meinem Fensterbrett steht noch ein silbernes Windlicht von letztem Weihnachten. Das wird seinen neuen Platz in meiner Flohmarktkiste finden.

Holz-Schmetterlinge

Seit Jahren hausen fünf Holzschmetterlinge in meinem Wohnzimmer. Drei in pink und zwei in grün. Sie haben kleine Klammern an der Rückseite und klemmen an verschiedenen Lampen und den Gurten der Rolläden. Meistens sehe ich sie schon gar nicht mehr, weil sie so klein sind. Und daher werden sie nun aussortiert. Sie kommen in meine Bastelbox und dürfen die nächsten Geschenke an meinen Lieben verzieren.

Konzert-Becher

Früher habe ich von jedem Konzert einen Getränkebecher als Souvenir mitgebracht. Einer der letzten, die ich noch besitze, ist ein Becher einer Ärzte-Tour von vor ein paar Jahren. Der Becher war mal schön, ist mittlerweile aber komplett verloddert. Lange Zeit haben wir darin unser Kleingeld gesammelt. Da wir mittlerweile aber eine schöne Spardose haben, darf der Becher jetzt in den Kunststoff-Müll.


Bye Bye Krempel

Das waren also meine 10 Dinge, die ich im Wohnzimmer aussortiert habe, um den üblichen Plunder zu reduzieren. Die Singstar Mikrofone sind mit Absicht nicht auf dem Foto, weil ich in dem Fall tatsächlich erst noch Rücksprache mit meinem Mann halten will, bevor ich sie entsorge. Playstation ist eher sein Ding. Bei den restlichen Dingen bin ich mir aber sicher, dass ich das meiste bereits in ein paar Tagen komplett vergessen habe und mir nichts davon fehlen wird. Mit manchen Dingen mache ich hoffentlich jemand anderem noch eine kleine Freude, andere Teile haben eine neue Bestimmung gefunden und manches musste einfach komplett weg. Auf jeden Fall ist mein Wohnzimmer endlich mal wieder ein großes Stück reduzierter und ich fühle mich gleich auch wieder viel leichter.

Habt ihr bei der kleinen Challenge ebenfalls mitgemacht? Wenn ja, welche 5-10 Dinge habt ihr aussortiert?

 

15 thoughts on “Minimalistische Gemütlichkeit fürs Wohnzimmer – Kampf dem Plunder”

  • Hallo Monica, weigerst Du dich, weil es so viel Arbeit ist, oder weil du nicht weißt, wo du anfangen sollst?
    Hier ein kleiner Tipp: Nimm ein gelesenes Buch in die Hand und überlege, was schlimmstenfalls passieren würde, wenn das Buch nicht mehr da wäre? Wenn nichts passieren würde, dann entsorge es. Diesen Vorgang machst du jeden Tag einmal. Mit der Zeit wirst du merken, wie dein Stolz wächst bei jedem entsorgten Buch. Wenn du dann erstmal infiziert bist, gibt es sowieso kein Halten mehr.
    Liebe Grüße “ich”

  • Das wär ja mal mein Traum, dass ich nichts unnötiges mehr finde. Ist leider nicht so einfach, wenn man einen Mann hat, der mit Minimalismus nicht ganz so viel anfangen kann^^

  • Du bist ja ganz schön fündig geworden! Mein Tipp für die Schmetterlingsdeko: hänge die an eine ganz hässliche Stelle in deiner Stadt auf. Entweder sie findet einen dankbaren Abnehmer oder du entsorgst sie nach 2 Wochen selbst. Auf jeden Fall ist das ein Hingucker und führt bei den Passanten zu mehr Aufmerksamkeit. (Das erinnert an die “Rausfrauen”, die ihre Stadt immer so nett bestricken)
    LG
    Sabienes

  • Sehr cool, was sich so manchmal wiederfindet :-D Ich muss sagen, dass ich grundsätzlich alle paar Wochen mal jede Schublade oder jeden Schrank auf “unnötiges” durchforste und daher kaum noch etwas da ist, was ich entsorgen würde. Und Deko ist mittlerweile sehr minimalistisch, weil ich es einfach nicht mehr so mag. Dafür ist die Anzahl der Pflanzen in der Wohnung drastisch gestiegen :-D

  • Oh was für eine schöne Idee und was für ein Glück, dass ich seit einer Woche auch dabei bin, wieder vermehrt auszusortieren… Ich habe einen ganzen Stapel Bücher auf der Fensterbank liegend er unbedingt weiterverschenkt werden will… Ich glaube, ich mach bei deiner Aktion mal was bewusster mit.

  • Danke Dir für die Aufgabe. Sie hat das Bücherregal im Wohnzimmer aufgelöst. Die Bücher stehen jetzt an 3 anderen Stellen, wie eh Bücher stehen und sie thematisch dazu passen. Außerdem habe ich quer durchs Haus dabei einiges entmüllt.

    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Ines

  • Hi Izabella,
    du weigerst dich? Das geht ja mal gar nicht oO …Spass! Es wird ja keiner gezwungen. Lass dir Zeit und leg los, wenn du loslegen willst. Und wenn nicht, dann eben nicht ;) Ganz locker.
    Viele Grüße
    Moni

  • Hi Kerstin,
    ich hätte in meinem eigenen Wohnzimmer heute auch locker mehr als 10 Teile aussortieren können. Wobei es im einzelnen gerechnet ja auch mehr als 10 waren. Ich habe aber ganz bewusst 5-10 Teile vorgegeben, weil das einfach ziemlich schnell geht. Gerade bei der Aktion “Dein minimalistisches Jahr” machen auch viele Anfänger mit, die mit dem Entrümpeln mitunter noch gar nicht so vertraut sind. Da ist es besser, langsam und in kleinen Schritten anzufangen. Wenn man sich an diese kleinen Schritte mal gewöhnt hat, kommt der Wunsch dann ziemlich schnell, noch mehr loszuwerden. Ich finde außerdem diese kleinen Aktionen zwischendrin ganz hilfreich, selbst wenn man schon Erfahrung im Ausmisten und loslassen hat. Ich entdecke bei sowas selbst immer wieder Dinge, die ich bislang immer übersehen habe. Wie zum Beispiel diese kleinen Schmetterlinge. Mir sind solche kleinen Zwischendrin-Aktionen lieber, als wenn ich einen halben oder ganzen Tag stur ausmiste. Es lässt sich einfach so unkompliziert in den Alltag integrieren. Da bleibt man eher am Ball :)
    Liebe Grüße
    Moni

  • Hallo Monica,
    immer, wenn bei mir eine Schublade oder ein Schrank zu voll wird, kriege ich den Rappel und miste aus. Ich fürchte, wenn ich heute in meinem Wohnzimmer anfangen würde, wären das derzeit mehr als 10 Teile, die den Abflug machen würden. Wenn meine Söhne irgendetwas nicht finden, heißt es “Mama, hast du das weggeworfen oder bei ebay verkauft” *lach* – so einen “schlechten” Ruf habe ich ;-)
    Liebe Grüße
    Kerstin

  • Aloha Monica! Kann ich noch mitmachen bei der Minimalismus Challenge? Habe Dir soeben eine Anfrage zum fb Gruppenbeitritt geschickt.
    Ausmisten mit Kinder ist ein MUSS, sonst wirds eng … ;O). LG

  • Liebe Monica,
    Ich lese bei der Facebook-Gruppe fleißig mit, bin aber noch nicht bereit, um mich auch wirklich zu beteiligen. Dabei hätte ich in meinem Wohnzimmer viiiiiiel Kram :-) Und so viele Bücher. Und die auszusortieren? Ich weigere mich ;-)
    Viele Grüße, Izabella

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