Selbstgemachte Kokos-Granola

Dass gekauftes Müsli oftmals alles andere als gesund ist, ist mittlerweile ja allgemein bekannt. Fertige Müsli-Sorten enthalten meist viel zu viel Zucker, Zusatzstoffe und Aromen und gehen daher höchstens noch als Süßigkeit durch. Für ein ausgewogenes Frühstück meiner Meinung nach völlig ungeeignet. Außerdem sind die Müslis meist in Plastik verpackt und das geht mir auch ziemlich gegen den Strich.

Die Alternativen für einen guten Start in den Tag – Porridge und Overnight-Oats – sind jetzt allerdings auch nicht jedermanns Sache und viele Menschen wollen auf ein crunchy Knuspermüsli am Morgen auch nicht wirklich gern verzichten. Gut, dass man so eine Granola (so nennt man das Knuspermüsli in den USA) auch ganz einfach mit wenigen Zutaten selber herstellen kann. Ich persönlich steh zur Zeit ja extrem auf die Kombination aus Honig, Kokos und Leinsamen. Und wer das mal selber ausprobieren möchte, so geht´s:

Selbstgemachtes Kokos-Granola

Menge: 1 Glas

Selbstgemachtes Kokos-Granola

Zutaten

  • 2 Tassen Haferflocken
  • 1 EL Kokosöl
  • 2-3 EL Honig
  • 3 EL Kokosraspeln
  • 1 EL Leinsamen

Zubereitung

  1. Die Haferflocken mit den Kokosraspeln und den Leinsamen mischen und alles in eine Auflaufform geben.
  2. Den Honig gemeinsam mit dem Kokosöl in einem Topf schmelzen lassen. Dann zu den Haferflocken geben und gut verrühren. Es sollten alle Haferflockenstücke mit Honig ummantelt sein.
  3. Das Granola bei 180°C Umfluft für rund 20 Minuten rösten und trocknen lassen. Dann vollständig abkühlen lassen.
  4. Sobald das Granola kalt ist, kann man es zerkrümeln und in ein Glas abfüllen.
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Tipp:

Das Granola schmeckt hervorragend über Joghurt oder Quark, macht sich aber auch fabelhaft als knuspriges Topping auf einem Obstsalat oder auch einfach als klassisches Müsli mit Milch. In ein Glas abgefüllt, hält sich das Granola ungekühlt mehrere Wochen und ist daher auch als Geschenk bestens geeignet. Veganer verwenden statt dem Honig einfach Agavendicksaft oder Ahornsirup.

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5 comments

  • Die Haferflocken sollen nicht schwimmen, sondern nur jeweils ein bisschen Honig abbekommen. Natürlich kannst du auch mehr nehmen, aber der einzige Effekt ist, dass das Ganze süßer und kalorienreicher wird.

  • Wie bitte schön sollen 3 Esslöffel “Flüssigkeit” für 2 Tassen haferflocken reichen? Ich habe die fünffache Menge gebraucht!

  • Dankeschön für das tolle Rezept! Werde ich zeitnah testen. Ich finds übrigens schön, daß du gleich die Alternative für Veganer aufführst. Scheint gerade ein leichter Trend zu werden :)

  • Das hört sich wahnsinnig lecker an! Ich habe Müsli noch nicht selbst gemacht, aber ich glaube, mit Deinem Rezept kann ich mich mal ran wagen ? Danke dafür und herzliche Grüße,
    Dani

  • Ach wie schön, mal ein puristisches Granola ohne haufenweise Zutaten – was ja an sich nicht schlimm ist, aber ich finde ja, so Basics darf es ruhig häufiger geben. :)

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