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Wandern

Disclaimer: In diesem Artikel werden teilweise Marken genannt und Produkte verlinkt. Diese wurden mir weder gestellt, noch habe ich eine Vergütung für die Markennennung erhalten. Sämtliches Equipemt wurde von mir selbst gekauft und selbst bezahlt. | Bei allen mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Amazon Affiliate Link.


Pilgern boomt. Ob aus religiösen / spirituellen Gründen, aus Abenteuerlust, um den Kopf frei zu bekommen oder einfach nur aus der Lust am Fernwandern, immer mehr Menschen zieht es auf Pilgerwege. Allen voran auf den Jakobsweg. Auch mich. Zweimal war ich inzwischen dort. 2016 bin ich den französischen Jakobsweg von Léon nach Santiago de Compostela (bzw. bis Finisterre) gegangen und 2018 den portugiesischen Jakobsweg von Porto nach Santiago. Der nächste Trip – dieses mal soll es der Camino del Norte werden – ist bereits in Planung und wenn alles klappt, könnte es 2023 so weit sein.

Das erste Mal hat mich eine Mischung aus Abenteuerlust und Neugier auf den Camino Frances gezogen. Damals hatte ich den Minimalismus gerade ganz neu für mich entdeckt und wollte erfahren, wie es ist, mehrere Wochen mit minimalem Besitz und minimalem Komfort auszukommen. Die zweite Pilgerreise habe ich unternommen, weil.. naja: Einmal Pilger, immer Pilger. Der Jakobsweg lässt einen einfach nie mehr wirklich los.

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In diesem Artikel soll es aber nicht um mich und um meine Erfahrungen auf dem Weg gehen (die gibt es hier zum Nachlesen: Pilgern auf dem Jakobsweg), sondern um die Ausrüstung, die ich auf meinen Pilgerreisen dabei hatte. Wann immer das Thema Jakobsweg aufkommt, werde ich nämlich gefragt, was man denn für eine solche Reise alles braucht. Und genau das verrate ich heute. Wobei ich aber gleich dazu sagen muss, dass ich jeweils nur drei Wochen unterwegs war. Die hier vorgestellte Ausrüstung ist also für eine dreiwöchige Pilgerreise ausgelegt. Wenn man länger gehen möchte, mus man das Ganze natürlich entsprechend anpassen.

Grundsätzliches Equipment

Die absolute Basis für eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg bildet Equipment rund um den Transport und das Schlafen. Sprich Rucksack und Schlafsack. Der Rucksack ist dabei das Allerwichtigste – quasi das Herzstück. Er muss genügend Stauraum für alles bieten, sollte aber trotzdem so klein und leicht wie möglich sein. Und er muss gut und bequem sitzen. Für die Übernachtungen ist außerdem ein Schlafsack wichtig. Zwar schläft man in Herbergen, aber in der Regel gibt es dort kein Bettzeug oder maximal dünne Decken. Ein Schlafsack ist also absolut Pflicht.

Der Rucksack

Beim Rucksack habe ich mich für den Vaude Challenger mit 30 + 10 Liter Volumen entschieden. Diese Volumenmenge kommt für eine dreiwöchige Reise ganz gut hin. Leider kann ich mein Rucksackmodell nicht verlinken, weil es das Modell nicht mehr gibt. Der Vaude Brenta 36+6 Liter* ist meinem Modell aber recht ähnlich. Grundsätzlich sollte man den Rucksack aber nicht einfach so im Internet kaufen, sondern sich in einem Fachgeschäft beraten lassen und mehrere Modelle anprobieren, bevor man sich für einen Rucksack entscheidet. Hier gilt „Der Rucksack muss passen, nicht schön sein“.

Der Schlafsack

Bei der Auswahl eines Schlafsacks gibt es mehrere Faktoren, die man berücksichtigen muss: Das Gewicht, die Größe und der Temperaturbereich, für den der Schlafsack geeignet ist. Ich habe mich für meine Reisen auf dem Jakobsweg für einen Schlafsack von Fritz Berger entschieden, der lediglich 400 Gramm wiegt und den man sehr klein zusammenknüllen kann. Mein Anspruch war, dass mein Rucksack (ohne Wasser und Proviant) nicht mehr als sechs Kilo wiegen sollte – entsprechend klein und leicht musste der Schlafsack sein. Auf den Temperaturbereich habe ich daher gar nicht geachtet, denn niedrige Temperaturen muss so ein Schlafsack in den Herbergen ja nicht aushalten können. Absolute Frostbeulen oder wenn man im Frühling oder im Herbst auf dem Jakobsweg unterwegs ist, wählen notfalls einen dickeren Schlafsack, der niedrigere Temperaturen aushält.

Kleidung

Die richtige Kleidung für eine Pilgerreise auszuwählen, ist nicht ganz einfach. Die Auswahl ist riesig und man tendiert meist dazu, viel zu viel einzplanen. Schließlich möchte man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Hitze, Kälte, Regen… oder es könnte irgendwas kaputt gehen. Mir selbst hat es bei der Planung meiner Kleidung sehr geholfen, mir immer wieder bewusst zu machen, dass der Jakobsweg nicht aus der Welt ist. Es gibt Läden, Supermärkte, Sportgeschäfte und überall kann man notfalls ohne Probleme etwas nachkaufen oder ersetzen. Wichtig ist vor allem, dass die Kleidung funktional, praktisch und bequem ist.

Die Schuhe

Neben Wanderrucksack und Schlafsack sind die Schuhe mit das wichtigste Equipment für eine erfolgreiche Pilgerreise. Man benötigt auf jeden Fall gute Wanderstiefel, die bequem sitzen. Dazu plant man sich für die Abende noch leichte Alltagsschuhe ein. Ein paar Schlappen oder FlipFlops zum Duschen sind auch nicht verkehrt.

Die Wanderstiefel

Bei den Wanderstiefeln verhält es sich wie beim Rucksack. Man sollte weder auf Empfehlungen aus dem Internet hören, noch nach der Optik gehen, sondern sich in einem Sportgeschäft fachkundig beraten lassen. Am Besten erzählt man dem Verkäufer was man vor hat, wie lange man unterwegs sein wird und sagt ihm auch, wie schwer der Rucksack in etwa sein wird. Falls er nicht sowieso schon von selbst danach fragt. Auf Basis dieser Angaben wird der Verkäufer die passenden Schuhe aussuchen. Diese sollte man dann auch unbedingt mit entsprechend passenden Wandersocken auf einer Teststrecke probelaufen. Gute Fachgeschäfte bieten Teststrecken für bergauf / bergab, Schotter, Asphalt etc. an und die Verkäufer können anhand diesen Teststrecken sehr gut erkennen, ob ein Schuh gut sitzt oder nicht.

Sonstige Schuhe

Ich selbst war jeweils in der warmen Jahreszeit auf dem Jakobsweg unterwegs und habe mir deshalb als zusätzliche Schuhe ein paar Treckingsandalen* und ein paar FlipFlops mitgenommen. Manche schwören auch auf klassische Sneaker, aber ich bin mit der Kombination aus Treckingsandalen und FlipFlops immer gut gefahren. Super sind z.B. auch Adiletten – die kann man auch toll unter die Dusche anziehen. Meine liebsten sind die hier: Adiletten Comfort*

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Wanderkleidung

Für die Wanderetappen selbst ist funktionale Kleidung ein absolutes Muss. Sie soll leicht sein und bei Bedarf wärmen, man sollte aber nicht darin schwitzen und sie sollte atmungsaktiv sein. Als Hose ist eine Wanderhose mit Zip* das absolute Nonplusultra. Morgens, wenn es noch kühl ist, bleibt die Hose lang. Wenn es gegen Mittag wärmer wird, macht man die Beine einfach ab und hat eine kurze Hose. Für den Oberkörper eignet sich am besten ein einfaches bequemes Tshirt oder Tank-Top und eine Fleecejacke. Für regnerische Tage ist eine Softshell-Jacke* und ein Regenponcho* perfekt. Und man sollte in jedem Fall noch in eine gute Schirmmütze* investieren. Egal ob bei Sonne oder bei Regen – die ist einfach immer Gold wert.

„Freizeit“-Kleidung

Nach den langen Tagesetappen ist bequeme Kleidung wichtig. Hier braucht man es aber nicht zu übertreiben. Eine lange Sporthose / Legging* oder eine Joggingshose* reicht völlig aus (die kann man notfalls auch auf den Wanderungen selbst anziehen, wenn man keine Lust mehr auf seine Wanderhose hat). Ich habe mir zusätzlich auch noch ein Kleid eingepackt. Gerade an heißen Tagen ist das Abends sehr bequem. Auch hier muss es aber nichts kompliziertes sein. Ein ganz einfaches Kleid*, mit dem man bequem relaxen kann, ist genau richtig.

Unterwäsche

Natürlich braucht es auf dem Jakobsweg auch Unterwäsche. Allerdings sehr viel weniger, als man denkt. Ich habe mir für meine dreiwöchige Reise 3 Unterhosen, 2 paar Socken und 2 Sport-BHs einpackt. Tägliches Waschen der Kleidung gehört auf dem Jakobsweg mit dazu und deshalb braucht man auch nicht sonderlich viel an Unterwäsche mitnehmen. Bei den Unterhosen hat man quasi eine an, eine ist gewaschen und trocknet grad irgendwo (meist am Rucksack) und die dritte ist dann für Abends nach dem Duschen zum Wechseln.

Wichtig bei der Auswahl der Unterwäsche ist, dass man möglichst welche aus Mikrofaser kauft. Die ist atmungsaktiv, riecht nicht so schnell und hat den Vorteil, dass sie nach dem Waschen schnell trocknet. Ich habe meine fast komplett von Decathlon, bis auf die Sport-BHs – hier schwöre ich auf den Sport BH von Yvette Sports*.

Technik

In Sachen Technik war ich bei der Planung sehr zwiegespalten, was auf dem Jakobsweg nötig ist und was nicht. Klar war: Ich wollte so wenig wie möglich an Technik mit mir herum schleppen. Letztendlich sind es nur vier Teile geworden: Smartphone, Ladekabel, Powerbank und Kopfhörer.

Das Smartphone war die Basis aller Technik. Heutzutage sind die Smartphones ja so gut, dass man sie für alles Mögliche nutzen kann. Ich habe mit meinem iPhone fotografiert, Musik und Hörbücher gehört, Tagebuch geschrieben, Übernachtungen gebucht und natürlich auch Kontakt nach Zuhause gehalten. Der Rest war dann nur noch nötiges Zubehör. Bei der Powerbank habe ich auf die Kombination aus Leistungsstärke und niedriges Gewicht geachtet. Da die Powerbank mittlerweile aber kaputt ist und ich nicht mehr weiß, von welcher Marke sie war, kann ich die leider nicht verlinken. Als Kopfhörer nutze ich inzwischen Apple AirPods – die würde ich allerdings nicht unbedingt auf den Jakobsweg mitnehmen, sondern auf günstigere Kopfhörer setzen. Die Gefahr, die Kopfhörer zu verlieren, ist doch ziemlich groß.

Hygieneartikel & Co

Hygiene ist auf dem Jakobsweg wichtig. Den Tag über schwitzt man viel und wenn man in den Herbergen mit vielen fremden Menschen auf engstem Raum zusammen übernachtet, sollte man die Hygiene auf gar keinen Fall vernachlässigen. Mir war dabei sehr wichtig, dass alles möglichst klein und leicht war und dass möglichst nichts auslaufen konnte.

Körperhygiene

Für die Körperhygiene reicht ein Stück Seife und ein festes Shampoo. Ich mag dafür die Produkte von Klar Seifen sehr gerne – allen voran das feste Shampoo Teebaumöl & Lavendel*. Fürs Zähneputzen sind feste Zahnputztabletten* sehr praktisch. Die sind trocken und man muss sie nur mit etwas Wasser zerkauen, schon hat man Zahnpasta. Bei der Zahnbürste kauft man einfach, was man am liebsten mag. Zahnbürsten sind ja nicht groß und schwer.

Was man auf dem Jakobsweg in jeden Fall reichlich braucht, ist Deodorant. Ich habe mir hier einfach ein ganz normales im Supermarkt gekauft. Achtung: Für den Flug besser auf eine kleine Reisegröße zurückgreifen und auf dem Jakobsweg nachkaufen.

Periode auf dem Jakobsweg

Wenn man als Frau mehrere Wochen auf dem Jakobsweg unterwegs ist, lässt es sich meist nicht vermeiden, dass man irgendwann zwischendrin seine Periode bekommt. Es sei denn, man nimmt die Pille und verschiebt die Periode oder lässt sie ganz ausfallen (was ich nicht empfehle – also die Pille generell nicht!). Die Periode während einer Pilgerreise zu bekommen ist aber gar kein Problem. Egal welches Hygieneprodukt man benutzt, es gibt meist genügend Toiletten, so dass nichts schief gehen sollte.

Ich habe auf meinen beiden Pilgerreisen auf meine Menstruationstasse* gesetzt. Das fand ich besonders bequem. Ich habe die Tasse morgens geleert, bevor ich losgegangen bin und dann Abends wieder, wenn ich an der neuen Unterkunft angekommen war. Dazwischen habe ich meist komplett vergessen, dass ich meine Periode überhaupt hatte. Wenn du noch keine Erfahrung mit Menstruationstassen hast, dich das Thema aber interessiert, schau doch mal hier vorbei: Mit der Menstruationstasse ganz entspannt durch die Periode und/oder Mysterium Menstruationstasse: Eure Fragen – Meine Antworten

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Sonstige Hygieneprodukte

Was man sonst noch an für die persönliche Hygiene mitnehmen möchte bleibt jedem selbst überlassen. Manche Pilger schleppen Handcreme, Bodylotion, Gesichtscreme & Co mit. Manche – wie ich – brauchen sowas gar nicht. Was ich allerdings noch mitgenommen habe, waren ein paar Einwegrasierer. Ich hab sie allerdings selten genutzt.

Papierkram, Geld & Co

Auch eine Pilgerreise kommt nicht ganz ohne Papierkram aus. Neben Ausweis oder Reisepass, Flugtickets, Bargeld, Bankkarte / Kreditkarte und Krankenkassekarte benötigt man auf jeden Fall einen Pilgerausweis. Nur mit dem ist man berechtigt, in den Pilgerunterkünften zu übernachten und man braucht ihn auch, wenn man am Ende der Reise die Compostela haben möchte. Also die Urkunde, auf der steht, dass man den Jakobsweg auch gelaufen ist. Den Pilgerausweis kann man sich entweder in einem Pilgerbüro vor Ort besorgen oder – und das ist der eindeutig bessere Weg – man holt ihn sich schon vorab zuhause. Man kann den Pilgerausweis gegen eine geringe Gebühr bei der Deutschen Jakobus Gesellschaft online beantragen und bekommt ihn dann direkt nach Hause geschickt -> https://deutsche-jakobus-gesellschaft.de/pilgerausweis.html

Sonstiges

Neben dem Grundequipment, der Kleidung, der Technik, den Hygieneprodukten und dem Papierkram gibt es noch eine ganze Reihe mehr oder weniger wichtiger Dinge, die man für eine Reise auf dem Jakobsweg einplanen sollte:

Alles voran eine vernünftige Trinkflasche mit mindestens 0,75 Liter – besser 1 Liter Inhalt, die sich gut am Rucksack befestigen lässt. Manche schwören hier auf Edelstahl-Trinkflaschen wie die Bambaw Trinkflasche*, andere holen sich eine leichte Plastikflasche. Ich selbst bin nicht der große Fan von Plastik, habe mir aber aus Gewichtsgründen auch eine leichte Plastikflasche bei Decathlon geholt.

Was man auf jeden Fall auch benötigt, ist ein Handtuch. Ich habe mir ein großes Mikrofaser Handtuch bei Decathlon gekauft. Das kann man sowohl zum Abtrocknen nach dem Duschen als auch als Picknickdecke benutzen. Und notfalls auch als zusätzliche Decke, wenn es nachts im Schlafsack doch mal kühl werden sollte.

Zum Waschen seiner Wäsche sollte man sich unbedingt auch noch ein Stück Kernseife oder Rei in der Tube einpacken. Im Notfall kann man seine Sachen aber auch mal mit Duschgel oder Shampoo waschen.

Weitere Dinge, auf die man nicht verzichten sollte sind Sonnenbrille, Sonnencreme, eine Haarbürste, Haargummis, eine Taschenlampe und/oder eine Stirnlampe (bei Etappen am frühen Morgen oder spät abends absolut Gold wert!), ein kleines Erste Hilfe Set mit Pflaster, ein paar Sicherheitsnadeln (damit kann man Wäsche super am Rucksack befestigen) und ein paar Schmerztabletten für den Fall der Fälle. Ausserdem immer gut: ein Kugelschreiber. Und damit das nicht vergessen wird: Wanderstöcke! Hier sollte man sich wie bei den Schuhe und dem Rucksack im Fachgeschäft beraten lassen. Gute Wanderstöcke machen den Weg um ein Vielfaches einfacher.

Kann mit, muss aber nicht

Ein paar Dinge, die man mitnehmen kann, aber nicht unbedingt mitnehmen muss, möchte ich abschließend nicht vorenthalten. Da wären zum einen Ohrstöpsel. Viele nehmen die aus Angst vor schnarchenden Mitpilgern mit. Auf meinem ersten Jakobswegreise hatte ich welche dabei. Auf der zweiten nicht und ich habe sie auch nicht vermisst. Punkt zwei wäre MakeUp. Wer sich unbedingt schminken möchte, kann sich MakeUp mitnehmen – erfahrungsgemäß schminken sich die meisten Pilgerinnen spätestens nach dem zweiten oder dritten Tag aber sowieso nicht mehr. Ich hatte bei meiner ersten Pilgerreise MakeUp, Kajal, Wimperntusche und Wimpernzange dabei. Die Wimpernzange habe ich verschenkt, das MakeUp und die Wimperntusche weggeworfen und nur noch den Kajal bis zum Schluss behalten. Auf die zweite Reise kam schließlich nur noch der Kajal mit.

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Mit dem gesamten Gepäck inklusive Proviant und Wasservorrat hat mein Rucksack am Ende ein Gewicht von siebeneinhalb / acht Kilo gehabt. Das war perfekt und für die Tagesetappen bequem zu tragen. An Equipment habe ich rein gar nichts vermisst. Zwischendurch haben wir uns mal zu Dritt eine Flasche Bodylotion gekauft, die aber in einer der nächsten Herbergen wieder zurück gelassen. Auch dass keine Badesachen dabei waren, hat nicht gestört. In Unterwäsche lässt es sich auch gut in Pools, Seen, Bächen oder im Meer plantschen.

Hier meine gesamte Packliste nochmal im Überblick:

  • Rucksack (35+10 Liter)
  • Schlafsack (leicht, 400 g Gesamtgewicht)
  • Wanderhose mit abnehmbaren Beinen
  • Kurze Hose
  • Lange Sporthose als Freizeithose
  • T-Shirt
  • Tank-Top
  • Bequemes Kleid
  • Fleece-Pulli
  • Softshell-Jacke
  • 3 Unterhosen
  • 2 Paar Socken
  • 2 Sport-BHs
  • Wanderstiefel
  • Treckingsandalen
  • Flip Flops / Badelatschen
  • Schirmmütze
  • Regencape
  • Smartphone
  • Ladekabel
  • Powerbank
  • Kopfhörer
  • Ein Stück Seife
  • Kleines Fläschchen Shampoo
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Deodorant
  • Menstruationstasse
  • Nassrassierer
  • Trinkflasche (mind. 0,75 Liter)
  • 1 Mikrofaser-Handtuch
  • Ohrstöpsel (optional)
  • Pilgerpass
  • Ausweis
  • Geld + EC Karte / Kreditkarte
  • Krankenkassen-Karte
  • Erste Hilfe Set mit Pflastern / Blasenpflaster
  • Schmerztabletten
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Rei in der Tube / Kernseife
  • Kugelschreiber
  • Sicherheitsnadeln
  • Kajalstift
  • Haarbürste
  • Haargummis
  • Taschenlampe / Stirnlampe
  • Zwei Wanderstöcke

Das war jetzt also meine persönliche Packliste für 3 Wochen auf dem Jakobsweg. Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, eine Pilgerreise zu unternehmen und dir bei dem ein oder anderen noch nicht sicher bist, darfst du mich jederzeit gerne anschreiben und ich gebe mein Bestes, dir zu helfen. Das gilt natürlich auch für alle anderen Fragen rund um den Jakobsweg an sich, zu Unterkünften, Flügen, wanderbedingte Gesundheitsprobleme und was man sonst alles noch wissen wollen könnte. Über das folgende Kontaktformular kannst du mich mich jederzeit ganz easy erreichen:


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9 Gedanken zu „Jakobsweg Packliste – Was braucht man für eine Reise auf dem Camino?“
  1. Hört sich gut an. Was du überdenken könntest wäre die Powerbank. Strom gibt es überall und tendenziell nutzt man sein Smartphone eher weniger als zuhause. Zudem wiegt so ein Akku auch relativ viel.

    1. Hi Chris,
      vielen Dank für die Anregung. Wir werden auf dem Jakobsweg insgesamt zu dritt unterwegs sein und in den Pilgerunterkünften ist das mit dem Strom teilweise nicht ganz so easy. Die Powerpank kommt daher definitiv mit ;) Kann ja abwechselnd getragen werden^^

  2. huhu :)

    sehr interessant zu lesen. gerade auch weil du einen kajal einpackst. wenn es bei mir in 5 wochen losgeht, hatte ich make up bisher so gar nicht auf den plan… ich bin gespannt ob und wie oft ich meine liste noch verändern werde *gnhihi*

    ich wünsche dir auf jeden fall einen tolle zeit und bin schon auf deinen bericht danach gespannt :D

  3. Darf ich fragen welche Wasser-/trinkflasche du da mitnimmst? Und wirst du danach noch einen Beitrag dazu machen ob du alles gebraucht hast bzw was gefehlt hat?

    Viele Grüße Vanessa

    1. Liebe Vanessa, ich habe eine ganz einfache Plastik-Trinkflasche mit Henkel von Decathlon. Die hat rund 2.- Euro gekostet. Wichtig war mir, dass die Flasche leicht ist, gleichzeitig aber trotzdem robust und dass sie einen Henkel hat, an dem ich eine Schnur befestigen kann. Ich werde die Flasche dann einfach an den Rucksack hängen. Mit Sicherheit werde ich nach der Reise noch diverse Blogposts dazu veröffentlichen :)

  4. Liebe Monica,
    was für eine tolle Sache! !!!
    Seit einer Weile beschäftige ich mich auch mit der Idee, den Camino zu gehen. Dummerweise müsste ich mich, als Lehrer, auf die Ferien begrenzen. Was zeitliche Einschränkungen bedeuten würde. Aber das ist ja mal zweitrangig. ..
    Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg, Spaß und vor allem Ausdauer und Kraft für deine anstehende Pilgerreise! !!

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