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Zwetschgenknödel wie von Omma (inklusive vegane Variante)

Für mich gehören Zwetschgenknödel untrennbar zum Spätsommer / Frühherbst. Als Kind waren sie das Highlight vieler Familiennachmittage bei meiner Oma. Während die Erwachsenen Kaffee tranken und sich unterhielten, stand ich am liebsten in ihrer kleinen Küche und schaute zu, wie aus Kartoffeln, Zwetschgen und Semmelbröseln diese wunderbaren Knödel entstanden.

Bis heute verbinde ich dieses Rezept mit gemütlichen Sonntagen, süßen Zwetschgen und ganz viel Kindheitserinnerung. Und genau deshalb möchte ich das Rezept heute mit dir teilen.

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Zwetschgenknödel wie von Omma

Servings 10 Knödel

Zutaten

  • 400 g Kartoffeln
  • 170 g Mehl
  • 1 Ei
  • 10 Zwetschgen
  • Brauner Zucker
  • Butter
  • Semmelbrösel

Anleitungen

  • Die Kartoffeln mit Schale gar kochen. Sobald sie weich sind, über ein Sieb abgießen, kurz ausdampfen lassen und sofort pellen.
  • Die noch heißen Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zu feinem Püree zerdrücken und nochmals etwas abkühlen lassen. Dann das Ei zugeben und alles gründlich verrühren. Nach und nach das Mehl unterkneten bis ein kompakter Teig entsteht.
  • Die Zwetschgen waschen, aufschneiden, den Kern entfernen und etwas braunen Zucker hinein streuen.
  • Den Kartoffelteig in 10 Portionen teilen. Aus den einzelnen Teigstücke flache Kreise formen, jeweils eine Zwetschge darauf geben, den Teig rund herum gut verschließen und mit befeuchteten Händen gleichmäßige Knödel formen.
  • Zum Garen der Knödel in einem weiten Topf reichlich Wasser zum kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, den Herd auf mittlere Hitze stellen und die Knödel ins Wasser geben. In leicht simmerndem Wasser die Knödel nun 10-15 Minuten gar ziehen lassen. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar. Die Knödel mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben und kurz abtropfen lassen.
  • Für die Brösel ein großes Stück Butter in der Pfanne schmelzen, die Semmelbrösel zugeben und alles kurz verrühren. Dann die noch heißen Knödel in die Pfanne geben und gründlich in den Semmelbröseln schwenken.
Dir hat das Rezept gefallen? Dann freue ich mich über eine Bewertung. Einfach hier klicken und Bewertung abgeben. Herzlichen Dank!

Warum du diese Zwetschgenknödel lieben wirst

✔ Klassisches Familienrezept ✔ Perfekt für den Herbst ✔ Mit wenigen Zutaten gemacht ✔ Auch vegan möglich ✔ Herrlich mit Vanillesoße oder Butterbröseln ✔ Schmeckt nach Kindheit

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Was macht gute Zwetschgenknödel aus?

Der Teig sollte weich, aber formbar sein. Die Zwetschgen sollten reif und aromatisch sein und die Knödel dürfen im Wasser nur ziehen, nicht sprudelnd kochen. So bleiben sie locker und fallen nicht auseinander.

Vegane Zwetschgenknödel? Ganz einfach!

Das Rezept lässt sich problemlos vegan zubereiten.

  • Ei einfach weglassen
  • etwas Grieß für die Bindung verwenden
  • Butter durch Margarine ersetzen
  • Vanillesoße mit Pflanzenmilch statt mit Kuhmilch zubereiten

Geschmacklich stehen die veganen Zwetschgenknödel dem Original in nichts nach.

Tipps für perfekte Zwetschgenknödel

  • Kartoffeln möglichst heiß verarbeiten. So verbinden sich die Zutaten besser und der Teig wird besonders geschmeidig.
  • Das Wasser nicht sprudelnd kochen lassen. Die Knödel sollten nur sanft ziehen.
  • Die Zwetschgen leicht süßen. Ein wenig brauner Zucker in der Frucht sorgt für besonders viel Aroma.
  • Frisch servieren: Am besten schmecken Zwetschgenknödel direkt nach dem Kochen.
Infografik zum Thema Mit was kann man Zwetschgenknödel servieren

Häufige Fragen

Kann ich die Knödel vorbereiten?

Ja, die geformten Knödel kannst du einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren

Kann ich die Knödel auch einfrieren?

Ja und zwar sowohl gekocht, als auch ungekocht

Welche Kartoffeln verwendest du?

Mehligkochende Kartoffeln liefern meist die besten Ergebnisse. Ich leg mich hier nie auf eine bestimmte Sorte fest

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16 Kommentare

  1. 5 Sterne
    Super vielen Dank für dein tolles Rezept und das liebevolle schreiben. meine Uroma wurde auch im 2ten Weltkrieg von dir vertrieben und das war mit unter ihre Spezialität und ich war ewig auf der Suche nach einem ähnlichen Rezept. Vielen Dank dir

  2. 5 Sterne
    Ein Hoch auf deine Oma! Und auf diese Zwetschgenknödel. Die haben es übrigens in meine Linktipps auf Dreimaldrei geschafft (das ist der Ersatz der Coolen Blogbeiträge und ein bisschen Monatsrückblick dazu)
    LG
    Sabiene

    1. Habe heute die vegane Variante gekocht mit Dinkelmehl. Da unser Sohn Allergien hat. Es hat prima geklappt! Vielen lieben Dank für das tolle Rezept. Allen hat es geschmeckt.

  3. 5 Sterne
    Vielen Dank, liebe Moni, für das wunderbare Rezept – auch bei mir kamen Kindheitserinnerungen. Wir bekamen im Spätsommer ab und an von unserer Nachbarin – sie war auch eine Umsiedlerin nach dem Krieg – leckere Zwetschgenknödel; In Butter und Semmelbröseln schwimmend…… Es war jedesmal ein Festtag für mich.
    Habe mich für die vegane Variante entschieden …. sehr lecker, das Mengenverhältnis paßt perfekt.
    Als Vorspeise habe Deine Türkische Linsensuppe gekocht. Danke auch dafür – ein Schlemmersamstag :-)
    Herzliche Grüße Marion

  4. 5 Sterne
    Klingt nach der Geschichte meiner Oma und mir ich hab die Knödel mit Trockenpflaumen gemacht, da es hier bei mir keine frischen Pflaumen gibt. Das funktioniert überraschend gut ( liebe Grüße aus der Karibik). Danke dass du das Rezept geteilt hast!!!

  5. Ich hatte auch eine Pflege Oma aus dem sudetenland und deine Worte hätten auch von mir kommen können…nicht nur ihre legendären Zwetschgenknödel sondern auch Sie war eine Bereicherung in ihrer herzlichen bescheidenen Art… Danke für dein Rezept und Erinnerungen an einen besonderen Menschen !

      1. 5 Sterne
        Hallo Moni, ich habe ganz vergessen zu schreiben, das es bei mir nur 8 Stück Zwetgenknödel wurden. Die Zwetgen waren aber auch etwas größer.
        Aber wirklich super gut!
        Und es ist auf Anhieb gelungen, ohne Panne

        Liebe Grüße
        Christine

        1. Hi Christina,

          ja mit der Menge ist das immer so ne Sache. Je nach dem, was die Zwetschgen für eine Größe haben und ob man den Teig lieber dicker oder dünner hat, kann die Menge locker zwischen 8 und 12 Stück variieren. Aber wenn es auf Anhieb gelunden ist und geschmeckt hat, dann freut mich das sehr.

          Liebe Grüße
          Moni

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