Garten,  Nachhaltigkeit

Upcycling: Alte Flaschen mit Aloe Vera neu bepflanzen

Lesedauer: 3 Minuten

Auf meinem Instagram Account habe ich vor ein paar Tagen gezeigt, wie ich alten Flaschen neues Leben einhauche. Und „neues Leben“ trifft es bei diesem kleinen Upcycling-Projekt ganz gut, denn die Flaschen werden in diesem Fall bepflanzt. Mit Ablegern von Aloe Vera.

Falls du mir auf Instagram (noch) nicht folgen, möchte ich dir das Ganze hier auf dem Blog auch nochmals zeigen. Das Ergebnis der fertigen Bepflanzung ist einfach sooo hübsch und ich kann mich kaum daran satt sehen.

Das braucht du: Ableger von einer Aloe Vera Pflanze, leere Flaschen, Pflanzerde.

Wenn du niemanden kennst, der eine Aloe Vera Pflanze hat, dann kauf einfach im Baumarkt deines Vertrauens eine eigene Aloe. Die sind nicht teuer, total pflegeleicht und du kannst regelmässig Ableger davon abnehmen. Ausserdem filtern Aloe Vera Pflanzen Schadstoffe aus der Luft und tragen zu einem guten Raumklima bei. Der Saft der Pflanzen hilft zusätzlich prima bei Sonnenbrand. Ein echter Allrounder also.

Aloe Vera Ableger & Pflanzgefässe

Aloe Vera mit Ablegern zu vermehren ist gar nicht schwer. Die Pflanzen bilden im Laufe der Zeit Seitensprosse mit eigenen Wurzeln, die man prima entnehmen und als Ableger anderweitig einpflanzen kann. Man muss sie nur vorsichtig aus der Erde ziehen und aufpassen, dass man die Wurzeln nicht beschädigt.

Für mein Pflanz-Upcycling habe ich einige Ableger von meiner Schreibtisch-Aloe im Büro mitgenommen und in leere Smoothie-Flaschen von True Fruits gepflanzt. Die Flaschen habe ich immer daheim, weil ich sie zur Aufbewahrung von Gewürzen (kleine Flaschen) und Pasta oder Reis (große Flaschen) verwende. Du kannst aber jede beliebige Flasche zum Bepflanzen nehmen. Hauptsache sie sieht hübsch aus.

Welche Erde & Wie wird gepflanzt?

Als Erde habe ich die Anzucht- und Kräutererde von Compo Sana (Amazon Affiliate Link) genommen. Die hatte ich wegen der Anzucht meiner Gemüsepflanzen für den Schrebergarten sowieso zuhause. Es geht aber auch jede andere Erde. Aloe Vera ist nicht sonderlich anspruchsvoll und braucht auch nicht sehr viele Nährstoffe in der Erde.

Das Bepflanzen ist ganz simpel: Du musst lediglich die Flaschen locker mit der Erde befüllen und die Aloe Vera Ableger hinein stecken. Dann stellst du die frisch eingepflanzten Ableger an einen hellen Ort und freust dich daran.

So gießt du deine Aloe Vera richtig

Aloe Vera ist eine Pflanze, die mit Trockenheit besser zurecht kommt, als mit zu viel Feuchtigkeit. Du solltest die Pflanzen deshalb nicht öfter als zweimal die Woche gießen und dabei auch darauf achten, dass die Erde nur feucht ist. Sie darf niemals komplett nass sein. Wichtig ist auch, dass du nicht direkt von oben gießt. Die Blätter der Aloe Vera sollten möglichst nicht nass werden.

Nimm zum gießen am besten eine Flasche und gieß unterhalb den Blättern direkt in die Erde. Wenn du darauf achtest, dass die Erde nur leicht feucht ist, hast du übrigens auch kein Problem damit, dass dir die Pflanzen verschimmeln. Auf Instagram wurde bemängelt, dass das leicht passieren könnte, weil die Glasflaschen keinen Ablauf haben. Bei der Aloe Vera solltest du damit aber überhaupt kein Problem haben.


Wenn du deine eigenen Aloe Ableger pflanzt, zeig mir doch gerne ein Foto davon aus Instagram. Verlink mit einfach unter @minime.life und ich zeige deine Pflänzchen gerne in meiner Instastory. Noch mehr Pflanztipps findest du übrigens auch hier in meiner Kategorie Garten.


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3 Kommentare

  • Sabiene

    Bei dem Beflanzen von Flaschen sehe ich das Problem, dass überschüssiges Wasser nicht nach unten abfließen kann. Ich würde dann vielleicht auf Seramis zurückgreifen.
    LG
    Sabiene

    • Monica Albrecht

      Hi Sabiene,
      das stimmt, bei Flaschen kann nichts abfliessen. Aber bei der Aloe Vera ist es ja – wie im Beitrag beschrieben – so, dass die mit Trockenheit eher zurecht kommen, als mit zu viel Feuchtigkeit. Man darf die gar nicht so sehr giessen. Es reicht völlig, wenn die Erde leicht feucht ist. Deshalb geht diese pflanzenarzt auch in Flaschen ganz gut. Hier muss gar nicht so viel Wasser rein, dass etwas abfliessen muss.
      LG
      Moni

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