Vegane Kürbis Gnocchi mit cremiger Curry Sauce und Kürbiskern-Topping
Wenn im Herbst wieder Kürbis auf dem Speiseplan steht, darf es ruhig mal etwas anderes als Kürbissuppe sein. Diese selbst gemachten Kürbis-Gnocchi werden mit Kartoffeln und Hokkaido zubereitet und anschließend mit einer cremigen Curry-Sauce serviert. Geröstete Kürbiskerne sorgen zum Schluss für etwas Biss. Das Rezept ist komplett vegan und kommt ohne Ei aus. Und auch wenn selbst gemachte Gnocchi zunächst nach etwas Arbeit klingen: Der Teig ist schnell gemacht und lässt sich wunderbar vorbereiten.
Warum du diese Kürbis-Gnocchi ausprobieren solltest
- vegan: Die Gnocchi kommen komplett ohne Ei und tierische Produkte aus.
- herbstlich: Kürbis steckt nicht nur in der Sauce, sondern direkt im Gnocchi-Teig.
- cremig und würzig: Die milde Süße des Kürbisses harmoniert wunderbar mit Curry.
- selbst gemacht: Die Gnocchi lassen sich mit wenigen Zutaten ganz einfach selbst herstellen.
- gut vorzubereiten: Die Gnocchi können vorbereitet und sogar eingefroren werden.
Kürbis Gnocchi mit Curry Sauce und Kürbiskern-Topping
Zutaten
Für die Kürbis-Gnocchi
- 1 Hokkaido-Kürbis ca. 500 g
- 4 Kartoffeln mehligkochend
- 150-200 Gramm Mehl
- 1 TL Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss
Für die Curry-Sauce
- 250 ml vegane Sahne
- 1 EL vegane Creme Fraiche
- 3-4 EL Currypulver
- Salz
- Pfeffer
Als Topping
- 1 Handvoll Kürbiskerne
Anleitungen
Kürbis-Gnocchi zubereiten
- Zuerst die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Den Hokkaido halbieren, die Kerne entfernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido dranbleiben.
- Kartoffeln und Kürbis in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Anschließend sehr gut abgießen und einige Minuten ausdampfen lassen. Das ist bei Kürbis-Gnocchi besonders wichtig, denn zu viel Flüssigkeit macht den Teig weich und sorgt dafür, dass später sehr viel Mehl benötigt wird.
- Kartoffeln und Kürbis mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
- Nun nach und nach Mehl unterarbeiten. Wie viel du tatsächlich brauchst, hängt davon ab, wie feucht dein Kürbis ist. Der Teig sollte weich sein und leicht kleben, sich mit bemehlten Händen aber zu einer Rolle formen lassen. Wichtig: Nicht mehr Mehl verwenden als unbedingt nötig. Je mehr Mehl im Teig steckt, desto fester werden die Gnocchi.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in mehrere Portionen teilen und jeweils zu einer etwa fingerdicken Rolle formen. Davon kleine Stücke abschneiden. Wer möchte, kann die Gnocchi anschließend über die Zinken einer Gabel rollen, damit sie die typische gerillte Oberfläche bekommen.
- Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, kannst du sie mit einer Schaumkelle herausnehmen.
Curry-Sauce zubereiten
- Während die Gnocchi kochen, kannst du die Sauce zubereiten. Dafür vegane Sahne und vegane Crème fraîche in eine große Pfanne geben und vorsichtig erwärmen. Currypulver unterrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn dir die Sauce zu dick ist, kannst du einfach einen kleinen Schuss Wasser oder pflanzliche Milch dazugeben.
Gericht fertigstellen
- Die gekochten Gnocchi in die Curry-Sauce geben und vorsichtig durchschwenken.
- Zum Schluss die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten und über die Gnocchi geben.
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Häufige Fragen zu den veganen Kürbis-Gnocchi
Hokkaido eignet sich besonders gut, weil er aromatisch ist und nicht geschält werden muss. Auch andere Kürbissorten funktionieren grundsätzlich, allerdings kann sich der Wassergehalt unterscheiden. Bei einem sehr feuchten Kürbis kann etwas mehr Mehl notwendig sein.
Ja, die Kürbis-Gnocchi lassen sich problemlos ohne Ei zubereiten. Kartoffeln und Mehl sorgen dafür, dass der Teig zusammenhält. Wichtig ist vor allem, nicht zu viel Flüssigkeit im Kürbis-Kartoffel-Püree zu haben.
Das lässt sich leider nicht auf das Gramm genau sagen, weil der Wassergehalt des Kürbisses unterschiedlich sein kann. Gib das Mehl deshalb nach und nach dazu. Der Teig sollte weich sein, sich aber mit bemehlten Händen zu einer Rolle formen lassen. Zu viel Mehl macht die Gnocchi später fest.
Kürbis enthält relativ viel Wasser. Wenn das Püree nach dem Kochen nicht ausreichend ausdampfen kann, wird der Teig schnell weich und klebrig. Lass Kartoffeln und Kürbis deshalb nach dem Abgießen einige Minuten ausdampfen. Anschließend kannst du bei Bedarf etwas mehr Mehl einarbeiten.
Wenn die Gnocchi im Wasser auseinanderfallen, ist der Teig meist noch zu weich und braucht etwas mehr Mehl. Du kannst vorab einen einzelnen Gnocchi als Probe kochen. So kannst du die Konsistenz überprüfen, bevor du alle Gnocchi ins Wasser gibst.
Ja. Die ungekochten Gnocchi kannst du zunächst einzeln auf einem bemehlten Brett oder Backblech vorfrieren und anschließend gemeinsam in einem Gefrierbeutel oder einer Dose aufbewahren. Zum Kochen kommen sie direkt gefroren ins kochende Salzwasser.
Ja. Wenn du eine leicht knusprige Oberfläche möchtest, kannst du die gekochten Gnocchi anschließend noch einige Minuten in einer Pfanne anbraten. Besonders lecker sind sie mit etwas veganer Butter oder Öl und frischem Salbei.
Ja. Die ungekochten Gnocchi können einige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lege sie dafür mit etwas Abstand auf eine bemehlte Fläche, damit sie nicht zusammenkleben.
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Für mich sind Gerichte wie diese Kürbis Gnocchi genau das, was ich an der Kürbissaison so mag: Aus ein paar einfachen Zutaten entsteht etwas, das nach richtig viel Aufwand aussieht, aber eigentlich gar nicht kompliziert ist. Und wenn dann noch eine cremige Curry-Sauce und geröstete Kürbiskerne dazukommen, darf der Herbst von mir aus gerne ein bisschen länger bleiben.
Also: Wenn bei dir gerade ein Kürbis auf seinen Einsatz wartet, probier die Gnocchi unbedingt mal aus. Und keine Sorge, wenn nicht jedes Stück perfekt aussieht – selbst gemacht darf schließlich auch ein bisschen unperfekt sein.


Das sieht lecker aus. Muss ich unbedingt probieren.
Kann man die Gnocchis auch auf Vorrat machen und einfrieren?
Ja klar, das geht ohne Probleme. Kannst sie dann sogar gefroren ins kochende Wasser werfen
Ich habe es jetzt versucht. Ich weiss nicht, was ich falsch gemacht habe. Obwohl ich Kürbis und Kartoffel habe lange abtropfen lassen, war das Püree ziemlich flüssig, so dass ich sehr viel Mehl gebraucht habe (ca 700 g!) bis es eine Konsistenz hatte, dass ich das verarbeiten kann. Jetzt habe ich auch Haufen Gnocchis. Sicherlich genug für den ganzen Winter!
Die Gnocchis sind sehr schnell nach oben geschwommen aber war nicht wirklich gar. Sie haben auch sehr mehlig geschmeckt und nicht mehr nach Kürbis.
Eine Idee, wie ich das besser machen kann? Wieviel Mehl brauchst Du ungefähr?
Hmmm das ist seltsam. Ich mach das meisten frei Schnauze – irgendwann hat man die richtige Konsistenz im Gefühl. Du kannst mal versuchen, die Kartoffeln in der Mikrowelle zu garen. Dann sind sie nicht nass