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Rustikales Overnight-Baguette – morgens frisch gebacken

Es gibt kaum etwas Schöneres als den Duft von frisch gebackenem Brot am Morgen. Dieses rustikale Overnight-Baguette wird bereits am Vorabend vorbereitet und darf über Nacht ganz entspannt im Kühlschrank gehen. Am nächsten Morgen musst du den Teig nur noch formen und backen. Das Ergebnis: außen wunderbar knusprig, innen luftig und aromatisch – mit erstaunlich wenig Aufwand.

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Rustikales Overnight Baguette

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gehzeit Hefeteig (im Kühlschrank) 12 Stunden
Servings 2 Baguettes

Kochutensilien

  • Schüssel
  • Backblech
  • Ofenfeste Schale oder kleine Auflaufform

Zutaten

  • 750 g Weizenmehl
  • 3 TL Salz
  • 400-500 ml kaltes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe ca. 20 g

Anleitungen

  • In einer Schüssel zuerst das Mehl und das Salz mischen. Dann die Hefe in das kalte Wasser bröckeln, unter Rühren darin auflösen lassen und das Hefewasser anschließend zum Mehl geben. Mit einem Knethaken alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  • Den Hefeteig nun abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  • Am nächsten Tag den Backofen auf 220°C vorheizen. Dann den aufgegangenen Hefeteig aus der Schüssel holen und die Brote formen. Dabei darauf achten, den Teig nicht mehr zu kneten.
  • Die Teigmasse dazu mit einem scharfen Messer halbieren und dann vorsichtig in eine längliche Baguetteform drücken. Die Baguettes dann drei bis viermal in sich selbst verdrehen und auf ein Backblech legen (bemehlt oder mit Backpapier ausgelegt).
  • Die Baguettes mit Mehl bestreuen und mit etwas Wasser bestreichen, dann auf mittlere Schiene in den Backofen schieben.
  • Eine kleine ofenfeste Schale oder Auflaufform mit Wasser neben die Baguettes auf das Blech stellen und alles bei 220°C für ca. 15 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 200°C runterdrehen und für weitere 15 Minuten backen.
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Was macht Overnight-Teig so besonders?

Durch die lange Gehzeit im Kühlschrank entwickelt der Teig besonders viel Aroma. Außerdem wird das Baguette luftiger und erhält eine schönere Kruste als viele Schnellrezepte.

Tipps für perfekte Baguettes

  1. Den Teig nicht erneut kneten: Dadurch bleiben die Luftblasen erhalten.
  2. Dampf sorgt für die Kruste: Die Schale mit Wasser im Ofen macht einen großen Unterschied.
  3. Gut bemehlen: So entsteht die typisch rustikale Optik.

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Häufige Fragen

Kann ich den Teig auch länger im Kühlschrank lassen

Ja, auch 18-24 Stunden funktionieren problemlos

Kann ich Vollkornmehl verwenden?

Teilweise ja. Für besonders luftige Baguettes würde ich jedoch einen Großteil Weizenmehl beibehalten.

Kann ich auch Brötchen statt Baguette draus machen?

Ja. Aber dann bitte auf die Backzeit achten – die verkürzt sich dann etwas.

Kann ich das Baguette einfrieren?

Ja, das geht problemlos.

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  • Baguette-Backblech: Wenn du Schwierigkeiten hast, die Baguettes selbst zu formen, helfen Baguette-Backbleche sehr gut. Auch prima, wenn der Teig ein bisschen flüssiger ist.
  • Gärkörbchen: Für Brote kennt man oft nur Gärkörbchen in rund oder oval. Es gibt aber auch spezielle Baguette Gärkörbchen.
  • Brotbeutel aus Leinen: Wenn du deine Baguettes in Brotbeutel aus Leinen aufbewahrst, bleiben sie schön lange frisch. Und du kannst sie super mitnehmen.

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23 Kommentare

  1. 5 Sterne
    Das Brot ist super, vor allem dann, als ich es wiederum einen Zag später nochmal aufgebacken habe, zuvor mit etwas Wasser bestrichen und über Nacht in einer Plastiktüte.
    Gerade probiere ich es mit Rosmarin und getrockneten Tomaten. Bin gespannt. Vielen Dank für das tolle und easy Rezept.

    Eine Frage vielleicht noch, wie lange lässt du den Teig kneten? Ich hab es immer nur kurz mit der KM kneten lassen. Heute mal etwas länger, mal gucken.

  2. 5 Sterne
    Super tolles Rezept. Auch wenn die Baguettes wieder aufgebacken werden bleiben sie außen knusprig und innen weich. Vielen Dank für das tolle Rezept.

  3. 5 Sterne
    Super lecker hatte nur eine zu kleine Box ist gegangen der Teig ist übergelaufen. Eins habe in der Mitte mit Pesto und Käse gemacht. Mache ich auf alle Fälle wieder. Danke

  4. 1 Stern
    Mit den angegeben Mengen wird es ein absoluter trockener Klumpen bzw verbindet sich nicht mal alles. Wie da ein Baguette bei rauskommen soll, ist mir ein Rätsel.

  5. 5 Sterne
    Der HAMMER!

    Ich nahm 375g Mehl 550 und 375g Mehl 405.

    Außerdem 20 g gefrorene Hefe (Würfel halbiert), in kaltem Wasser verrührt, 11 Std. im Kühlschrank bei 5 Grad.

  6. Ich habe das Rezept mit Dinkelmehl ausprobiert (Type 630) und der Teig geht nicht gut auf… kann es sein, dass die Wassermenge etwas knapp ist? Ich habe ein anderes Rezept, da verwende ich dieselbe Wassermenge auf 500g Mehl…

  7. ohja ich liebe brot und baguette und co :D übrigens süßer blog-name! hab ihn gelesen und musste etwas lachen, da es sich im ersten moment wie ein kampf anhört zwischen dir und der küche :)
    liebe grüße aus dem grödnertal hotel
    Claudia

    1. Hihi – ja so in der Art ist das mit dem Blognamen auch gemeint. Ich wollte den täglichen Kampf in der Küche damit ausdrücken, den im Grunde ja eigentlich jeder hat. Also so Dinge wie: Was koch ich heute? Was ess ich, damit ich nicht auseinander gehe, wie ein Hefeklos? und und und…

  8. Mmmmh, sieht das lecker aus! Ich habe schon verschiedene Rezepte ausprobiert – deines werde ich auch bald mal testen!
    Lieben Dank für’s Teilen!
    Liebste Grüße von Martina

  9. Tolles Rezept. So ein Baguette mache ich auch immer, aber mit Dinkelmehl 630 oder gemischt aus Dinkelvollkorn und 630. Sehr lecker!

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