Manchmal schlägt Murphys Law volle Lotte zu: Die Kollegen im Urlaub, auf dem Schreibtisch stapelweise Arbeit, wichtige Projekte in den Startlöchern und dann liegt auch noch der Hund mit Fieber und Schnupfen krank zuhause.

Mir hilft in solchen Fällen ja immer ein wenig süßes Soulfood. Pfannkuchen zum Beispiel. Und bei denen habe ich lange gedacht, dass die in der veganen Variante eher so semi-gut sind. Schließlich bekommt man es sein Leben lang eingetrichtert, dass man für die perfekten Pfannkuchen Eier und Milch braucht. Zwingend. Was ein Trugschluss. Denn was man für Pfannkuchen neben Mehl, Flüssigkeit und Zucker wirklich braucht, ist einfach nur ein bisschen Liebe. Und Backpulver. Für die Fluffyness. Mehr nicht.

Ok, so ein paar Zimtäpfel kann man natürlich schon auch noch dazu machen. Fürs Winterfeeling. Mehr braucht es für vegane Pfannkuchen aber wirklich nicht. Und spätestens nach der ersten Gabel ist jeglicher Ärger und Stress vergessen (dass die Dinger vegan sind übrigens auch).

Vegane Pfannkuchen mit karamellisierten Zimtäpfeln

Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 250 Gramm Weizenmehl
  • 500 ml Pflanzenmilch
  • 1/2 TL Backpulver
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Pflanzenöl zum Ausbacken
  • 2 Äpfel
  • Zimt-Zucker-Mischung
  • ein Schuss Apfelsaft
  • Puderzucker zum Bestreuen

Anleitungen

  • Das Weizenmehl mit dem Backpulver, dem Zucker und der Prise Salz vermischen. Nach und nach die Pflanzenmilch zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Diesen anschließend ca. 20 Minuten ruhen lassen.
  • Während der Teig ruht, die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Diese ohne Fett in eine Pfanne geben und bei bei mittlerer Hitze so lange braten, bis sie weich werden. Dann mit der Zimt-Zucker-Mischung bestäuben und etwas karamellisieren lassen. Anschließend mit einem kleinen Schuss Apfelsaft ablöschen und den Sud einreduzieren lassen.
  • Sobald die Äpfel fertig sind, aus dem Pfannkuchenteig schöne Pfannkuchen ausbacken. Eine Suppenkelle Teig reicht in etwa für einen Pfannkuchen (abhängig natürlich von der Größe deiner Pfanne).
  • Zum Servieren die Pfannkuchen auf einem Teller anrichten, zur Hälfte mit den karamellisierten Zimtöpfeln füllen, die übrige Hälfte darüber klappen und alles mit Puderzucker bestäuben.
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Vegane Pfannkuchen: Welche Pflanzenmilch?

Bei der Pflanzenmilch kannst du nehmen, was dir am besten schmeckt. Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch, Reismilch, ganz egal. Achte nur darauf, dass die Milch keine allzu großen Eigengeschmack hat. Ich selber nutze pflanzliche Milchalternativen ja eher selten. Vor allem nicht die gekauften. Wenn, dann nehme ich aber am liebsten Koko Dairy free. Das ist eine Pflanzenmilch auf Basis von Kokos, die ich neulich auf der Messe veggie & frei von in Stuttgart entdeckt habe. Mit 2,69 Euro ist die zwar richtig teuer, aber sie ist erschreckend nahe an Kuhmilch dran, schön mild und hat keinen komischen Nachgeschmack. Zu kaufen gibt es die Milch bei Rewe, Globus und Real.

Extra-Tipp

Durch das Backpulver im Teig wird dieser so wunderbar fluffig, dass du mit diesem Rezept auch 1A vegane Pancakes zaubern kannst. Also so, wie man sie aus Amerika kennt. Klein, rund und dick. Perfekt, um aromatischen Ahornsirup aufzusaugen wie ein Schwamm. Falls du also demnächst mal Lust auf Pancakes zum Frühstück hast, dann schnapp dir dieses Rezept und leg los. Einfach eine etwas kleinere Kelle Teig in die Pfanne und das Ganze nicht zu einem großen Pfannkuchen schwenken, sondern einfach so stocken lassen. Lecker!


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3 Responses

    • Danke für dein Feedback Nicole. Äpfel im Teig mach ich auch hin und wieder, aber so karamellisierte Äpfel als Topping / Füllung für die Pfannkuchen sind einfach unschlagbar. Oder Apfelkompott. Das liebe ich ja auch total <3

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