Vegane Dampfnudeln mit Salzkruste
Dampfnudeln gehören für mich zu den Gerichten, die sofort Kindheitserinnerungen wecken. Besonders die Variante mit der typischen salzigen Kruste, die außen knusprig und innen wunderbar weich ist.
Dieses Rezept kommt komplett ohne tierische Zutaten aus und steht dem Original in nichts nach. Die Dampfnudeln werden direkt in der Pfanne gegart, entwickeln ihre charakteristische Salzkruste am Boden und schmecken hervorragend mit Vanillesauce, Apfelmus oder anderen süßen Beilagen.
Vegane Dampfnudeln
Zutaten
Für den Teig
- 250 Gramm Weizenmehl
- 1/2 Päckchen Trockenhefe
- 50 Gramm Margarine
- 2 EL Zucker
- 1/2 TL Salz
- 125 ml planzliche Milch
Für die Salzkruste
- 150 ml Wasser
- 1 TL Salz
- 1 EL Pflanzenöl
Anleitungen
- Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz mischen. Margarine und pflanzliche Milch zugeben, alles zu einem Teig verrühren und diesen in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten kneten lassen. Danach eine Stunde zum Gehen an einen warmen Ort stellen.
- Sobald sich der Teig in etwa verdoppelt hat eine tiefe Pfanne auf den Herdt stellen. Das Wasser, das Öl und das Salz zugeben, alles gut verrühren und erhitzen. Sobald das Wasser kocht, den Hefeteig in drei Teile schneiden und alle drei Teile zu runden Dampfnudeln formen.
- Die Dampfnudeln in das Wasser setzen, sofort einen Deckel auf den Topf machen, den Herd auf mittlere Hitze zurückschalten und die Dampfnudeln für 10-15 Minuten dämpfen lassen. Der Deckel darf während dieser Zeit nicht angehoben werden, da die Dampfnudeln sonst in sich zusammen fallen.
- Wenn die Dampfnudeln schön aufgegangen ist und das Wasser verkocht ist, die Dampfnudeln noch 1-2 Minuten brutzeln lassen, damit sich auf der Unterseite eine schöne Kruste bildet. Danach kann der Deckel entfernt werden und die Dampfnudeln sind fertig.
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Häufige Fragen zu den Dampfnudeln:
Für Dampfnudeln verwende ich am liebsten einen schweren Topf oder Bräter mit gut schließendem Deckel. Dadurch bleibt der Dampf zuverlässig im Topf und die typische Salzkruste gelingt besonders gut. Die Gusseisen-Bräter von Le Creusent sind natürlich der Gold-Standard – und zudem hübsch anzuschauen. Es tuts aber auch völlig ein günstigeres Modell wie z.B. der ELO Bräter oder oder eine Schmorpfanne – z.B. von WMF. [Amazon Affiliate]
Die Dampfnudeln gehen durch den entstehenden Dampf auf. Wird der Deckel zu früh geöffnet, kann der Dampf entweichen und die Dampfnudeln fallen zusammen.
Ja. Ein halbes Päckchen Trockenhefe entspricht etwa einem Viertel Würfel frischer Hefe.
Frisch schmecken sie am besten. Reste können aber 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt und vorsichtig wieder erwärmt werden. Am besten klappt das in einem Sieb über Wasserdampf. In der Mikrowelle geht es auch, aber dann solltest du die Dampfnudeln vorher etwas anfeuchten, sonst werden sie schnell trocken.
Ja. Nach dem Abkühlen lassen sie sich problemlos einfrieren und später wieder aufbacken.
Nein. Die Salzkruste gehört zwar zur klassischen Zubereitung, du kannst das Salz aber reduzieren oder weglassen, wenn du die Dampfnudeln lieber süß magst.
Ich mach meine Vanillesauce selbst. Dazu nehme ich einfach normales Vanillepuddingpulver und rühre mehr Milch ein, so dass ich eine schöne Sauce bekomme.
Ob mit Vanillesauce, Apfelmus oder einfach pur – vegane Dampfnudeln mit Salzkruste sind ein echtes Wohlfühlessen und zeigen, dass traditionelle Rezepte auch pflanzlich wunderbar funktionieren.


Ich musste gerade grinsen, deine Einleitung zum Rezept mit dem Kommentar auf Twitterperlen fand ich total gut und passend, deine Antwort und deine Gedanken zum Gelesenen auch, was du dann daraus gezaubert hast, nämlich dein persönliches Dampfnudelrezept mit schwandronieren und erzählen aus dem Nähkästchen fand ich super. Mir gefallen persönliche Geschichten zu Rezepten, auch wenn sie oft ähnlich sind, aber so sind wir Menschen halt. Uns hat unsere Kindheit geprägt und Assoziationen dürfen sein!
P.S. ich habe erst einmal im Leben eine Dampfnudel gekostet. Ein riesiger Klos mit Vanillesoße, Kirschen und reichlich Puderzucker auf einer Kirmes. Danach war mir übel (ob es am Hefeklos oder am Karussell lag????)
Vielleicht gebe ich der Dampfnudel nach deinem Rezept eine zweite Chance!
Hihi, vermutlich lag es am riesigen Klos in Verbindung mit dem Karussell^^ Da würde mein Magen vermutlich auch nicht mitmachen :) Probiers mal ohne Karussell^^
Ohhhhh, Dampfnudeln erinnern mich auch so sehr an meine Oma! Pfälzer Wurzeln halt… :)
Die fertig gekauften Dampfnudeln schmecken einfach gar nicht. Bislang habe ich sie aber noch nie selber gemacht…. müsste ich mal. Wobei – einmal habe ich eigentlich ein Rezept für vietnamesische Dampfbrötchen ausprobiert, was sich dann letztlich als Dampfnudeln ohne Salzkruste herausstellte. :D
À propos, ich bin eindeutig Team Salzkruste! Und dazu dann entweder Vanillesoße oder Woisoß – Weinsoße halt.
Danke für das Rezept! Und das „Geschwafel“, das gehört für mich auch dazu. :)
Liebe Grüße
Anne
Phuuu die fertig gekauften mag ich auch nicht. Bei mir müssen sie aber auch immer mit Salzkruste sein. Und dann auch mit Vanillesoße und Apfelmus. Ich liebe diese Kombination aus Süß und Salzig. Genauso hat es meine Oma immer gemacht und das ist einfach Kindheitserinnerung pur.