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Minimalismus im Alltag & Achtsamkeitsgeschichten – 13.07.2017

Habt ihr Lust, mich mal wieder auf eine kleine Reise in die vergangene Woche zu begleiten? Seit kurzem bin ich nämlich ein riesengroßer Fan der Selbstreflektion und so ein kurzer Blick zurück empfinde ich als sehr hilfreich. Man erkennt schlechte Verhaltenmuster, deckt Fehler auf und wird sich Angewohnheiten bewusst, die vielleicht nicht so optimal sind. Mir persönlich bringt das enorm viel und ich kann nur jedem raten, das selbst mal auspzuprobieren. Hier also mein Blick auf die zurückliegende Woche:


Gelassenheit, Akzeptanz und Quality-Time

Wenn ich die vergangene Woche Revue passieren lassen, dann stelle ich fest, dass diese bei mir ganz im Zeichen der produktiven Denkprozesse stand. Seit ein paar Tagen höre ich das Hörbuch „The Master Key System“ von Charles F. Haanel (Auch Lust drauf? Bei Audible kannst du dir das Hörbuch im Rahmen des kostenlosen Probemonat komplett gratis holen -> The Master Key System – Audible*) und tatsächlich hat das Buch einige meiner Gedanken nachhaltig verändert.

Besonders in meinem Arbeitsalltag merke ich die Änderungen innerhalb meiner Gedankenwelt deutlich. Wenn sich die Aufgaben mal wieder häufen, das Telefon im Minutentakt klingelt und Kollegen mit Deadlines drängeln, dann stecke ich das irgendwie leichter weg als bisher. Ich fühle mich nicht mehr persönlich angegriffen wenn ich mit unfreundlichen Personen konfrontiert werde und schaffe es ganz easy, freundlich und kompetent zu bleiben. Dafür musste ich mich bisher immer enorm zusammenreissen.

Mittlerweile glaub ich ja, dass es mein Lernziel der letzten Woche war, Gelassenheit zu üben. Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann und negative Gedanken loszulassen.

In diesem Zusammenhang habe ich auch für mich akzeptiert, dass die letzte Woche allgemein relativ wenig minimalistisch und auch nicht sonderlich produktiv war. Jeden Tag wenn das Wetter gut war, bin ich mit meinem Mann quasi direkt von der Arbeit in unseren Schrebergarten gegangen und habe dort weitergearbeitet. Nicht nur mein Haushalt blieb dabei extrem auf der Strecke. Auch diverse Projekte, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte, konnte ich dadurch nicht erledigen. Und beim Lebensmitteleinkauf war ich auch nicht sonderlich nachhaltig. Wenn wir im Garten waren, wurde gegrillt. Das Fleisch kam zwar vom Metzger, aber plastikfrei einzukaufen habe ich diese Woche nicht geschafft. Auch auf dem Wochenmarkt bin ich auch nicht gewesen.

Dafür habe ich Samstag früh meinen kleinen Neffen beim Kindergarten-Sommerfest besucht und zugeschaut, wie er im Theaterstück „Das verlorene Mäusekind“ einen süßen Marienkäfer gespielt hat. Und ich habe den Geburstag meiner Schwiegermutter gefeiert, war mit Freunden bei einem BBQ-Event mit Live-Musik, habe einen superschönen Filmabend mit meinem Mann verbracht und den Sonntag am Pool eines guten Freunds genossen. Mein Garten erstrahlt mittlerweile auch im neuen Glanz und viele buten Blumen blühen in den Kästen und in den Beeten.

Alles in allem hatte ich – so im Nachhinein betrachtet – eine wirklich fabelhafte Woche. Sehr viel Zeit mit den Menschen die ich liebe, interessante Kooperationsanfragen für meine beiden Blogs, eine Einladung zu einem total coolen Event (davon auf meinem Foodblog bald mehr!) und ich hab mich nur sehr wenig mit Dingen beschäftigt, die mir auf den Keks gehen. Dazu noch eine große Portion Gelassenheit. Ja da kann man wirklich nicht groß meckern.


Filme, die ich mir die Woche angeschaut habe:
  • Wonder Woman* – Sehr empfehlenswert!
  • Raum* – Nicht annähernd so genial wie das Buch, aber trotzdem toll.
Rezepte, die ich diese Woche ausprobiert habe:
Von diesen Dingen habe ich mich diese Woche getrennt:
  • Vom Ärgern über Dinge, die ich sowieso nicht ändern kann
  • Von 2 Tshirts die mir nicht mehr passen
  • Von alten und kaputten Geschirrhandtücher
  • Von der lächerlichen Angst, dass manche Dinge zu groß für mich sein könnten.
Das hat mich diese Woche genervt / Das lief nicht optimal:
  • Ich habe es nicht geschafft, komplett auf Alkohol zu verzichten
  • (und viel schlimmer) Ich habe es auch nicht geschafft, auf Zigaretten zu verzichten
  • Ich habe viel zu viel Produkte in (Plastik-)Verpackungen gekauft

 


 

Wie war eure Woche denn so? Könnt ihr auch einen bestimmten „Lernschritt“ feststellen, den ihr in der vergangenen Woche erreicht habt? Wenn ja, erzählt doch ein bisschen davon.

 

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