FlyLady BabySteps: die Basis des gesamten FlyLady-Systems
Wenn Teil 1 erklärt hat, was FlyLady überhaupt ist, dann geht es heute um das eigentliche Fundament des Systems: die BabySteps. Die Idee dahinter ist simpel: Große Veränderungen entstehen selten durch riesige Kraftakte. Viel nachhaltiger ist es, neue Gewohnheiten in kleinen Schritten aufzubauen. Genau darauf basiert das gesamte FlyLady-System.
Statt deinen Haushalt von heute auf morgen komplett umzukrempeln, führst du nach und nach kleine Routinen ein. Jede einzelne davon dauert nur wenige Minuten. Zusammen sorgen sie jedoch dafür, dass Ordnung und Haushalt immer mehr zur Gewohnheit werden. Rückblickend würde ich sogar sagen, dass die BabySteps der wichtigste Teil des gesamten FlyLady-Systems sind. Viele andere Elemente habe ich im Laufe der Jahre angepasst oder verändert. Die Idee der kleinen täglichen Routinen begleitet mich dagegen bis heute.
Die Kurzfassung
- Die FlyLady-BabySteps sind kleine Gewohnheiten, die Schritt für Schritt zu festen Routinen werden.
- Das Ziel ist nicht Perfektion.
- Das Ziel ist, jeden Tag ein kleines bisschen leichter zu machen.
Wenn du meinen ersten Artikel über FlyLady noch nicht gelesen hast, solltest du dort beginnen. In diesem Beitrag schauen wir uns die einzelnen BabySteps genauer an und ich zeige dir, welche davon für mich bis heute besonders gut funktionieren.
Die FlyLady BabySteps
Wie ich bereits im ersten Teil der Serie erwähnt habe, bilden die BabySteps das Fundament des gesamten FlyLady-Systems. Dabei handelt es sich um kleine Gewohnheiten, die nach und nach in den Alltag integriert werden sollen. Aus einzelnen Handlungen werden Routinen – und aus Routinen wird irgendwann ein Haushalt, der weitgehend automatisch funktioniert. Um diese Gewohnheiten aufzubauen, hat FlyLady-Gründerin Marla Cilley ein 31-tägiges Beginner-Programm entwickelt. Jeden Tag kommt ein neuer BabyStep hinzu, bis sich nach und nach ein komplettes System ergibt.
Grundsätzlich finde ich die Idee dahinter gut. Weniger begeistert bin ich vom eigentlichen 31-Tage-Programm. Zum einen bin ich generell kein großer Fan von Challenges, die sich über einen langen Zeitraum erstsrecken. Zum anderen bestehen viele der 31 Aufgaben nicht aus echten Gewohnheiten, sondern aus Dingen wie:
- Besuche die FlyLady-Website
- Abonniere den Newsletter
- Tritt einer Facebook-Gruppe bei
Das muss wirklich nicht sein und daher mein ausdrücklicher Rat an dich: Du musst nicht das komplette 31-Tage-Programm durchlaufen, um von FlyLady zu profitieren.
Im Gegenteil. Meiner Erfahrung nach ist es viel sinnvoller, die wirklich hilfreichen BabySteps herauszupicken und diese Schritt für Schritt in den eigenen Alltag einzubauen. Genau deshalb konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf die BabySteps, die meiner Meinung nach den größten Unterschied machen.

BabyStep 1: Shine your Sink
Der erste FlyLady-BabyStep lautet: Shine your Sink. Gemeint ist damit nichts anderes, als die Küchenspüle sauber und ordentlich zu halten. Warum aber ausgerechnet die Spüle? Weil die Küche in vielen Haushalten ein zentraler Ort ist. Sie ist oft das Erste, was wir morgens sehen, und einer der Räume, die wir täglich mehrfach nutzen. Eine saubere Spüle sorgt zwar nicht automatisch für eine perfekte Küche. Sie schafft aber einen kleinen Ankerpunkt der Ordnung. Und genau darum geht es bei FlyLady: Nicht die ganze Wohnung auf einmal in den Griff zu bekommen, sondern an einer Stelle anzufangen. Außerdem gilt oft: Ordnung zieht Ordnung an. Wenn die Spüle sauber ist, fällt es leichter, auch die Arbeitsplatte freizuräumen oder benutztes Geschirr direkt wegzuräumen. Der Aufwand? Wenige Sekunden pro Tag.
BabyStep 2: Dress Up
Der zweite BabyStep lautet: Dress Up. Gemeint ist, dass du dich morgens bewusst für den Tag fertig machst – unabhängig davon, ob du das Haus verlässt oder nicht. Also:
- anziehen
- Zähne putzen
- Haare richten
- gegebenenfalls schminken
- bereit für den Tag sein
FlyLady empfiehlt sogar, feste Schuhe anzuziehen. Ob du das zuhause machen möchtest, musst du natürlich selbst entscheiden. Wichtiger als die Schuhe ist ohnehin die eigentliche Idee dahinter: Wer sich morgens bewusst fertig macht, startet anders in den Tag. Viele kennen das inzwischen aus dem Home Office. Zwischen „Ich bleibe im Schlafshirt“ und „Ich bin bereit für den Tag“ liegen oft Welten.
BabyStep 3: Das Control Journal
Das sogenannte Control Journal ist eine Art Organisationszentrale für den Haushalt. Darin werden beispielsweise gesammelt:
- Routinen
- Checklisten
- Mahlzeitenpläne
- Termine
- wichtige Notizen
Im ursprünglichen FlyLady-System beginnt dieser BabyStep damit, Erinnerungszettel im Haus zu verteilen, damit neue Gewohnheiten nicht vergessen werden. Ganz ehrlich? Das habe ich nie gemacht. Ich verstehe die Idee dahinter, aber für mich persönlich wären überall verteilte Post-Its eher zusätzlicher Stress als Hilfe. Trotzdem halte ich den Grundgedanken für sinnvoll: Ein fester Ort für Routinen, Listen und Haushaltsorganisation kann enorm dabei helfen, den Überblick zu behalten. Wie genau dieser Ort aussieht, ist letztlich Geschmackssache. Das kann ein Ordner sein, eine Liste am Kühlschrank oder auch eine digitale Lösung.

BabyStep 4: Umgang mit negativen Gedanken
Dieser BabyStep wird meiner Meinung nach völlig unterschätzt. FlyLady beschäftigt sich nämlich nicht nur mit Putzen, Routinen und Haushaltsorganisation, sondern auch mit der Art, wie wir über uns selbst denken. Viele Menschen, die mit FlyLady anfangen, haben bereits unzählige Versuche hinter sich:
- Putzpläne
- Aufräumaktionen
- Challenges
- Neujahrsvorsätze
Und oft bleibt dabei das Gefühl zurück, nie genug zu tun. Genau hier setzt dieser BabyStep an. FlyLady erinnert immer wieder daran, dass Veränderung Zeit braucht. Chaos entsteht nie an nur einem einzigen Tag – also muss es auch nicht an einem einzigen Tag verschwinden.
Wenn du das Gefühl hast, nicht schnell genug voranzukommen, erinnere dich daran: Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht alles auf einmal schaffen. Du musst nur den nächsten kleinen Schritt gehen.
Rückblickend ist genau das eine der wichtigsten Lektionen, die ich aus dem gesamten FlyLady-System mitgenommen habe.
BabyStep 5: Hotspots erkennen und entschärfen
Hotspots sind Orte, an denen sich scheinbar wie von selbst Unordnung ansammelt. Du kennst sie garantiert: Der Stuhl mit den getragenen Kleidern. Der Schuhschrank voller Briefe, Schlüssel und Kleinkram. Der Esstisch, auf dem sich Notizbücher, Tassen und Papierstapel sammeln. FlyLady nennt diese Stellen Hotspots.
- Der erste Schritt besteht darin, diese Hotspots überhaupt bewusst wahrzunehmen.
- Der zweite Schritt ist überraschend simpel: Nimm dir jeden Tag zwei Minuten Zeit und räume so viel wie möglich weg.
Mehr nicht. Zwei Minuten wirken lächerlich wenig. Genau deshalb funktionieren sie. Die Hürde anzufangen ist praktisch nicht vorhanden. Und aus zwei Minuten täglich werden 14 Minuten pro Woche oder rund eine Stunde pro Monat. Vor allem aber entsteht eine neue Gewohnheit: Du reagierst auf Unordnung, bevor daraus ein ausgewachsenes Chaos wird. Das ist letztlich die eigentliche Stärke dieses BabySteps.
BabyStep 6: Kleidung für den nächsten Tag bereitlegen
Ein kleiner BabyStep mit erstaunlich großer Wirkung. Die Idee ist simpel: Lege am Abend bereits die Kleidung für den nächsten Tag bereit. Dadurch entfällt am Morgen eine weitere Entscheidung. Und genau das macht diesen BabyStep so effektiv. Je weniger Entscheidungen wir direkt nach dem Aufstehen treffen müssen, desto entspannter starten wir in den Tag.
Ich nutze diesen BabyStep übrigens schon seit Jahren – unabhängig von FlyLady. Vor allem an Bürotagen spart er morgens Zeit und verhindert das berühmte „Ich habe nichts zum Anziehen“-Gefühl kurz vor dem Losfahren.
BabyStep 7: Make your Bed
Ein weiterer Klassiker im FlyLady-System: Mach morgens dein Bett. Klingt banal, hat aber einen erstaunlich großen Effekt. Ein gemachtes Bett lässt ein Schlafzimmer sofort ordentlicher wirken. Selbst wenn noch nicht alles perfekt aufgeräumt ist, entsteht direkt ein ganz anderer Eindruck. Außerdem startest du den Tag direkt mit einer erledigten Aufgabe. Das mag nach einer Kleinigkeit klingen, ist aber genau die Philosophie hinter den BabySteps: Kleine Handlungen mit großer Wirkung. Und mal ehrlich: In ein frisch gemachtes Bett zu steigen fühlt sich am Abend einfach besser an.
BabyStep 8: Kümmere dich täglich um deine Wäsche
FlyLady empfiehlt, sich jeden Tag um die Wäsche zu kümmern. Das bedeutet nicht zwangsläufig, jeden Tag eine Waschmaschine anzustellen. Es bedeutet vielmehr, dass das Thema Wäsche täglich Aufmerksamkeit bekommt. Zum Beispiel:
- eine Maschine waschen
- trockene Wäsche zusammenlegen
- Kleidung verräumen
- den Wäscheständer kontrollieren
Das Ziel ist einfach: Es sollen gar nicht erst riesige Wäscheberge entstehen. Gerade weil die Aufgaben so klein sind, lassen sie sich leicht in den Alltag integrieren. Und genau dadurch bleiben sie dauerhaft machbar.
BabyStep 9: Swish & Swipe
Hinter dem etwas merkwürdigen Namen verbirgt sich eine sehr praktische Idee. Swish & Swipe bedeutet, Oberflächen im Bad und auf der Toilette täglich kurz sauber zu halten. Nicht gründlich. Nicht perfekt. Einfach kurz.
Zum Beispiel direkt nach dem Zähneputzen oder nach dem ersten Toilettengang am Morgen. Einmal kurz über das Waschbecken wischen. Die Armaturen trocknen. Die Toilette kurz reinigen. Fertig.
Der große Vorteil: Schmutz und Kalk haben deutlich weniger Gelegenheit, sich festzusetzen. Dadurch dauert die eigentliche Grundreinigung später wesentlich kürzer. Swish & Swipe ist also kein Ersatz für das Putzen. Es sorgt abr dafür, dass das Badezimmer zwischen den größeren Reinigungen dauerhaft gepflegt bleibt.

Aus einzelnen BabySteps werden Routinen
Vielleicht ist dir beim Lesen aufgefallen, dass viele der BabySteps für sich genommen ziemlich unspektakulär wirken. Eine Spüle putzen. Das Bett machen. Zwei Minuten einen Hotspot aufräumen. Kleidung für den nächsten Tag bereitlegen. Keine dieser Aufgaben wird dein Leben über Nacht verändern. Die eigentliche Magie entsteht erst dann, wenn du mehrere BabySteps miteinander kombinierst und daraus feste Routinen entwickelst. Genau deshalb sind die BabySteps das Fundament des gesamten FlyLady-Systems. Sie helfen dabei, Gewohnheiten aufzubauen, die irgendwann ganz automatisch ablaufen. Und genau dann wird Haushalt plötzlich deutlich einfacher.
So sieht meine Morgenroutine aus
Meine persönliche Morgenroutine besteht heute aus mehreren BabySteps, die direkt hintereinander erledigt werden:
- Aufstehen und anziehen
- Zähne putzen und fertig machen
- Swish & Swipe im Bad
- Bett machen
- Wäsche checken
- Toilette checken
- Spülmaschine kontrollieren
- Zwei Minuten Hotspot-Reinigung
Das klingt nach viel, dauert in der Praxis aber meist nicht länger als 10 bis 15 Minuten. Der Effekt ist dafür enorm: Ich starte mit einem aufgeräumteren Zuhause, einem freien Kopf und deutlich weniger offenen Baustellen in den Tag.
So sieht meine Abendroutine aus
Abends kommen einige weitere FlyLady-Gewohnheiten dazu:
- Kleidung für den nächsten Tag bereitlegen
- Tasche, Essen oder Notebook vorbereiten
- Tagesfokus-Aufgabe erledigen
- Zonenreinigung erledigen
- Küchenspüle sauber hinterlassen (Shine your Sink)
Vor allem die letzten beiden Punkte schauen wir uns in den nächsten Teilen dieser Serie noch genauer an.
Bitte nicht alles auf einmal übernehmen
Falls du beim Lesen gerade denkst „Uff, das ist mir viel zu viel“ dann geht es dir genau wie fast allen Menschen, die zum ersten Mal mit FlyLady in Berührung kommen. Deshalb mein wichtigster Rat: Fang nicht mit der kompletten Routine an. Such dir lieber einen einzigen BabyStep aus. Mach jeden Morgen dein Bett. Oder halte deine Spüle sauber. Oder räume täglich zwei Minuten lang einen Hotspot auf. Mehr brauchst du am Anfang nicht.
Wenn daraus eine Gewohnheit geworden ist, kommt der nächste Schritt dazu. Und genau so entsteht mit der Zeit eine Routine, die dauerhaft funktioniert.
Ein unerwarteter Nebeneffekt: weniger Mental Load
Bei vielen Aufgaben im Haushalt ist das eigentliche Problem oft nicht die Aufgabe selbst, sondern das das ständige Daran-Denken. Was muss eingekauft werden und wann? Wann läuft die nächste Waschmaschine? Was steht diese Woche an? Welche Zone ist gerade dran? Diese mentale Belastung nennt sich Mental Load und der ist ein echtes Problem, denn er ist unsichtbar. Mit einem FlyLady Putzplan oder einer Routinen-Checkliste, die du sichtbar in deinem Zuhause aufhängst, kannst du all die kleinen Aufgaben sichtbar machen ohne sie aktiv ansprechen zu müssen. Und eine sichtbar aufgehängte Liste kann zusätzlich dabei helfen, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.
Denn plötzlich ist für alle erkennbar:
- Was zu tun ist
- Was bereits erledigt wurde
- Was noch ansteht
Dadurch muss nicht mehr eine Person alles im Kopf behalten. Und genau das macht den Alltag oft deutlich entspannter. Ob du dafür letztendlich eine Liste am Kühlschrank, einen Familienplaner oder eine digitale Lösung nutzt, spielt dabei keine große Rolle. Wichtig ist nur, dass Aufgaben sichtbar werden.
Welche Rolle FlyLady in einer Partnerschaft und im Familienalltag spielen kann und warum gemeinsame Routinen vieles erleichtern, habe ich in einem separaten Artikel ausführlicher beschrieben: Die FlyLady Methode in Partnerschaft und Familie.
Mein Fazit zu den FlyLady BabySteps
Die BabySteps wirken auf den ersten Blick unspektakulär. Eine Spüle putzen. Das Bett machen. Zwei Minuten lang einen Hotspot aufräumen. Genau darin liegt aber ihre Stärke. Sie sind so klein, dass man kaum Ausreden findet, sie nicht zu machen. Und aus diesen kleinen Gewohnheiten entstehen mit der Zeit Routinen, die den Alltag deutlich leichter machen können.
Rückblickend sind die BabySteps für mich bis heute der wichtigste Teil des gesamten FlyLady-Systems geblieben. Wenn du FlyLady ausprobieren möchtest, dann fang klein an. Wähle einen einzigen BabyStep aus und bleib ein paar Tage dabei. Der nächste Schritt kommt früh genug.
Wie sich das System bei mir nach mehreren Monaten in der Praxis bewährt hat, kannst du übrigens in meinem Artikel über mein Zwischenfazit nach 7 Monaten mit FlyLady nachlesen. Welche Elemente am Ende geblieben sind und welche ich angepasst habe, erfährst du zusätzlich in meinem aktuellen Erfahrungsbericht.
Im nächsten Teil dieser Serie schauen wir uns den FlyLady-Tagesfokus genauer an und klären, warum jeder Wochentag eine eigene Aufgabe bekommt.

Ich konnte mir jetzt schon einiges aus den BabySteps heraus ziehen. Mich würde interessieren was du in der Morgenroutine mit „Wäsche checken“ und „Spülmaschine checken“ genau meinst. Danke für Deine Mühe
Hi Cornelia, checken bedeutet im Prinzip einfach nur, dass du schaust, ob es in dem Bereich was zu tun gibt oder nicht. Wenn irgendwo Wäsche rumliegt, heb sie auf und bring sie zum Wäschekorb, genauso machst du es mit Geschirr und der Spülmaschine. Bzw. Wenn die Spülmaschine voll ist, stell sie kurz an
Hallo Monica, danke für deinen großartigen Artikel. Routine und System sind im Haushalt meiner Meinung nach das A und O. Wenn man diese Sachen für sich gefunden hat, fällt auch vieles leichter;)
Beste Grüße
Resit
Hallo Monica,
ich bin gerade erst auf deine Seite gestoßen. Ich finde die Idee mit den Listen super.
Hast du da eventuell ein Beispiel, wie die Listen aussehen? Kann es mir noch nicht so gut vorstellen.
Das wäre total hilfreich. :-)
Vielen Dank schon mal.
Liebe Grüße
Caroline
Hi Caroline, schau mal hier hab ich die Listen sogar als Download: https://minime.life/freebie-downloads/
Hallo Monica , Kristina hier . Vielen Dank für das Erkären der Fly Lady Methode. Ich werde diese an mich anpassen und mir das Putzen etc jetzt mehr auf die Woche verteilen als am Sonntag mir zuviel aufzuhalsen .
Was das Thema Waesche angeht herzlichen Dank denn ich / wir 2 haben auch keinen Trockner und es fallen keine Unmengen an Waesche an . Ich bin zu Deinem Ergebniss gekommen einfach jeden Tag in Sachen Waesche etwas zu tun . Auch gerne mal morgens oder Abends die Maschine vorzubereiten und den Timer der Waschmaschine zu nutzen um morgens oder am Abend die fertige Waesche nur noch aufzuhängen . Dafür das Waschpulver am besten in ein Tuch in die Trommel geben Waesche drauf und gut ist . Weiterhin Viel Erfolg bei allem was Du Dir wünscht und dem Blog natürlich es grüßt Dich herzlich Kristina
Hallo und vielen Dank. ich werde es jetzt ausprobieren, denn nach 4Jahren als Hausfrau mit meiner kleinen Tochter (4)und einem Mann (55)der noch vom alten Schlag ist und der Auffassung ist, dass Hausarbeit Frauensache ist, bin ich dem Burnout nahe…ich gebe zu bei uns ist es unordentlich und ständig dreckig, ich drehe mich im Kreis, nie werde ich fertig, jeden Tag neues Chaos. Ich bin am Ende, aber ich werde heute jetzt sofort mit der Spüle beginnen. Danke!!!!
Hey Silvia, schön, dass du es ausprobieren willst. Ich drück dir die Daumen, dass es klappt
Beim Ausmisten kannst du ja direkt bei deinem Mann anfangen. Ich meine das wirklich ernst. Keiner hat einen Partner verdient, der seiner Frau zuschaut wie sie es alleine nicht schafft und keinen Finger rührt, weil Hausarbeit Frauensache ist. LG Gabriele
An sich ein schöner herunter gebrochener Beitrag der Babysteps. Und anziehen direkt nach dem Aufstehen geht bei mir nicht, da ich erst mal meinen Sport am Morgen mache und meine Morgenroutine nach Miracle Morning angepasst habe.
Hi Nicole, na ist doch super! Miracle Morning habe ich auch mal versucht, aber irgendwie ist das nix für mich^^ Wenns für dich gut funktioniert – perfekt! Go for it! Jede Routine ist besser als keine Routine ;)
Hallo, ich finde den Artikel im Prinzip sehr gut.
Ich muss leider auf etwas Aufmerksam machen, in der Überschrift von Punkt 6. hat sich ein Fehler eingeschlichen …Abends Kleidung für den Vortag herauslegen…
Im Text steht es richtig … für den nächsten Tag.
Das dazu…
Und jetzt meine Persönliche Meinung zu … bevor man alles andere macht erst Mal komplett anziehen. Ich weiß, ich bin noch neu aber ich habe es jetzt bereits ein paar Tage ausprobiert.
Ich bin leider ein Kleckermeister und deshalb würde ich das Oberflächen reinigen und sich selbst fertig machen kombinieren.
Also zuerst auf die Toilette gehen, nach dem Händewaschen die Toilettenoberflächen reinigen und Reinigungsmittel in die Toilette kippen. Etwas einwirken lassen. Danach (Mit Duschen: Duschen und direkt nach dem Abtrocknen und Unterwäsche anziehen, die Dusche Oberflächen Reinigung durchführen) Dann Zähne Putzen und alles was man am Waschbecken macht, danach direkt Waschbecken reinigen, dann den Rest im Bad Oberflächen und die Toilette mit der Klobürste putzen, und danach anziehen. Dann sind die Sachen auch nicht voll geschwitzt. Dann zur Küche oder Wäsche.
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Viele Grüße
Kleckermeisterin
Hallöchen meine Liebe, danke für den Hinweos mit dem Fehler im Text. Ist mir tatsächlich nicht aufgefallen. Werde das bei Gelegenheit ändern.
Zum Thema anziehen und fertig machen: Wenn es mit deinem Beispiel für dich besser funktioniert und du dich damit wohler fühlst: Go for it! :)
Klingt ganz gut, danke für die ganze Mühe, werd ich ausprobieren :-)
Außer: jeden Tag Reinigungsmittel in die Toilette kippen und find ich nicht so gut. Wird wahrscheinlich ausreichen das WC täglich einfach mit nem feuchten Lappen abzureiben. Genügt denk ich, Reinigungsmittel in das WC zu schütten, wenn man es wöchentlich gründlich komplett reinigt – (wenn man nicht gerade krank ist, täglich Besuch hat oder ne Großfamilie ist). Es belastet einfach zu sehr die Umwelt ♡
Liebe Grüße
Hi Jana, ich kippe tatsächlich auch nicht jeden Tag reiniger ins Klo. Das mach ich nur Montags beim Home Blessing. Ansonsten wische ich es auch eher einfach feucht ab.
Für die Wäsche habe ich mir selbst ein System erschaffen: Mo helles Bunt, Di dunkles Bunt, Mi Kurzwaschprogramm vom Trainingskleid, Do Schwarzes, Fr frei, Sa Handtücher, Bettwäsche, So Weißes
Das geht sehr gut auf. Und manchmal kommen extra Wäschen dazu wie Wolle/ Seide…
Aber insgesamt finde ich es eine Herausforderung:
Haushalt
Einkäufe/ Stadterledigungen/ Arzttermine…
Bürokratie erledigen,
Lernen für‘ Studium,
Hausaufgaben der Kinder begleiten,
Instrumente mit den Kindern üben,
Einfach Spielen mit den Kindern (da sein, vorlesen, zuhören, Einladungen und Briefe schreiben, Geschenke basteln…)
Reparieren im Haushalt ( wer kann Löcher in den Wänden schließen, Tapeten ausbessern, Streichen, Vorhangstangen ordentlich anbringen…?
Dazu kommt daß wir zu wenig Möbel haben und kein Geld welche zu kaufen und die die wir haben zusammengewürfelt sind und deswegen unruhig sind
Was ist mit der Gartenarbeit, wann ist Zeit/ Kraft dafür?
Und die Arbeit muss auch vor- und nachbereitet werden, das Praktikum auch, dazu den Bericht
Dann gibt es noch das Ehrenamt
Einbringen in der Schule und im Kindergarten und auch das soziale Umfeld pflegen
Kenn ich zu gut! Was mir dabei hilft: Die eigenen Erwartungen runterschrauben und lernen, damit klar zu kommen, dass mal nicht alles 100 % perfekt und nach Plan läuft.
Ich mag das flylady system und habe damit auch schon begonnen. Leider hab ich 2 Bremsen im Haus… Mein Mann sitzt im Rollstuhl, wodurch er nicht wirklich viel machen kann. Und meine 5 Jährige ist auch alles andere als kooperativ, so dass doch das meiste an mir hängt. Selbst die ausgehangene Liste hilft nicht. Da mach nur ich Haken rein… Es fängt schon morgens beim Bett machen Anda liegt meist noch einer drin, wenn ich bereits fertig bin. Und da ich irgendwann bei der Arbeit sein muss, wird oft nicht gemacht. Das demotiviert schon. Und wie jemand vorher schon schrieb, was ist mit dem Garten… Da reichen 15 min am Tag nicht aus bei knapp 2000 qm. Naja, wenigsten ist meine Spüle jetzt schon 1 Woche am Stück am blitzen und entrümpeln hab ich auch. Ein Hotspot ist aktuell keiner mehr und der 2.sieht dank einem ordnungssyszem auch viel besser aus. Es wird, auch wenns länger dauert.