FAQ – Ihr habt gefragt, ich antworte

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Minimalismus

Der Minimalismus ist eine Lebensweise, bei der man sich auf das konzentriert, was man unbedingt benötigt und all die Dinge weglässt, die überflüssig sind. Das Ziel ist, sich das Leben zu vereinfachen und all die Dinge in den Vordergrund zu stellen, die einem selbst gut tun.
Was man braucht oder auch nicht braucht, ist total individuell. Unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Lebensumstände muss das jeder für sich selbst definieren. Manche Minimalisten leben in Tiny Häusern, andere besitzen nur 100 Gegenstände. Manche tragen nur Second Hand Kleidung, essen nur Lebensmittel, die sie aus Containern gefischt haben oder stellen sich gegen die Konsumgesellschaft und üben sich in Konsumversicht. Manche machen auch alles zusammen. Was im eigenen Leben überflüssig ist und was nicht, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Die muss am Ende jeder für sich alleine treffen.
Vom Minimalismus habe ich das erste Mal Anfang 2015 gehört. Für mich kam das zum genau richtigen Zeitpunkt, denn ich war damals extrem gestresst war, unzufrieden mit allem und dauerhaft schlecht gelaunt. Mir war einfach alles zu viel. Mein alter Blog, Verpflichtungen, Haushalt und vieles mehr. Als ich angefangen habe, mich mit dem Minimalismus zu beschäftigen, habe ich schnell gemerkt, dass dieser Lebensstil mir alle Möglichkeiten bietet, um mein Leben einfacher, freier und weniger stressbelastet zu gestalten.
Bei mir hat sich enorm viel geändert. Ich habe etliches in meiner Wohnung ausgemistet, lege mittlerweile Wert auf eine cleane, aufgeräumte Umgebung, kaufe völlig anders ein (bzw. außer Lebensmittel fast gar nichts mehr), mache gerne Dinge selbst, bewirtschafte einen eigenen Schrebergarten, bin allgemein super ausgeglichen, habe kaum mehr Stress und ernähre mich mitterweile weitestgehend vegan. Ausserdem ist mir Nachhaltigkeit sehr wichtig geworden.
An meiner Wohnung erkennt man nicht unbedingt, dass ich Minimalistin bin. Ich lebe auf rund 100 qm Wohnfläche und habe neben Küche, Bad, Toilette, Flur und Balkon noch sechs weitere Zimmer zur Verfügung. Mir persönlich ist das einen Tick zu viel, aber die Wohnung aufzugeben ist aktuell keine Option. Da hätte auch mein Mann was dagegen. Bei der Einrichtung setze ich aber schon auf eher weniger, dafür aber funktionale Möbel. Großartige Deko findet man bei mir auch nicht.
Eher nicht. Er ist ein ziemliches Konsumkind, steht auf Nerd-Quatsch und ernährt sich auch nicht vegan. Nicht einmal vegetarisch. Aber das ist ok. Man sollte niemals anderen Menschen seine eigenen Ansichten aufzwingen. In solchen Fällen gilt es, immer wieder aufs Neue Kompromisse zu schließen. Das gelingt uns auch ganz gut.
Der wichtigste Rat, den ich geben kann: Macht langsam, schnuppert in verschiedene Bereiche rein und zieht euch die Dinge raus, die für euch funktionieren. Minimalistisch zu leben ist keine Sache, die man von heute auf morgen beschliesst, ein paar Dinge ändert und dann ist man fertig. Der Minimalismus ist ein Prozess, der nie aufhört. Ansichten ändern sich immer wieder. Man sollte deshalb einfach offen für Neues sein. Als Inspiration hilft es, viele Blogs zu lesen und auf Instagram Minimalismus-Accounts zu folgen. Am Wichtigsten ist aber, das Ganze mit Spaß zu machen. Nicht weil es vielleicht gerade modern ist.

Vegan Lifestyle

Die Themen, die ich auf meinem Blog behandle, haben sich über viele Jahre entwickelt. Als ich mit minime.life online gegangen bin, habe ich noch Fleisch gegessen. Die Rezepte aus dieser Zeit werden auch weiterhin Teil dieses Blogs bleiben. Sie gehören zu meiner Vergangenheit und spiegeln die Entwicklung meiner Ernährung im Laufe der Zeit wieder. Ausserdem lassen sich viele Rezepte problemlos veganisieren.
Der Konsum von Fleisch war mir aus Gründen der Nachhaltigkeit schon lange ein Dorn im Auge. 2019 habe ich in der Fastenzeit vor Ostern an einer vegetarischen Challenge teilgenommen. Ich wollte für mich wissen, ob ich 40 Tage lang auf Fleisch verzichten kann. Das hat so gut geklappt, dass ich beschlossen habe, auf weitere tierische Produkte zu verzichten. Zuerst habe ich Milch von meinem Speiseplan gestrichen und dann nach und nach immer weitere Produkte. Seit Juli 2019 lebe ich weitestgehend vegan.
Ich lebe in einer schwäbischen Kleinstadt. Veganer sind bei uns noch immer in der absoluten Minderheit und entsprechende Restaurants gibt es so gut wie gar nicht. Bei den seltenen Gelegenheiten, an denen ich essen gehe, kann es deshalb vorkommen, dass ich ein vegetarisches Gericht wähle. Ganz einfach deshalb, weil es keine vernünftigen Alternativen gibt. Wenn ich selbst koche, dann aber komplett vegan. Nur der Mann bekommt ab und an noch ein Stück Fleisch.
Grundsätzlich fehlt mir eigentlich nichts. Fleisch am allerwenigsten. Auch Milch oder Eier nicht. Besonders im Bereich der Milchprodukte gibt es mittlerweile so viele gute Alternativen, dass man auf die tierischen Produkte wirklich nicht mehr zurückgreifen muss. Was mir dagegen wirklich fehlt (und was ich mir ganz selten auch noch gönne), ist Fisch, bzw. Meeresfrüchte.
Ich versuche weitestgehend auf industriell hergestellte Lebensmittel zu verzichten, nutze aber natürlich ab und zu vegane Produkte. Ich mag sehr gerne Hafermilch. Am liebsten von Oatly. Im Bereich Käse / Frischkäse liebe ich die Produkte von SimplyV und Bedda. Ersatzprodukte für Fleisch & Wurst sind von Rügenwalder und LikeMeat super. Auch Lidl hat mit seiner NextLevel-Marke einige gute Produkte im Sortiment. Top ist auch der vegane Burger und die veganen Schmelzkäsescheiben von Aldi.

Schrebergarten

Mein Schrebergarten befindet sich schon seit rund 30 Jahren in Familienbesitz. Die ersten Pächter waren meine Schwiegereltern. Nachdem diese den Garten nicht mehr selbst bewirtschaften wollten (und konnten) und meine Schwägerin kein Interesse daran hatte, haben mein Mann und ich den Garten übernommen. Ihn jemand Fremdem zu überlassen, kam für uns nicht in Frage. Seit 2018 sind wir ganz offiziell Pächter unseres Schrebergartens.
Überhaupt nicht. Als jugendliche / junge Erwachsene habe ich überhaupt nicht verstehen können, wie man so eine große Freude an Gartenarbeit haben kann. Ausserdem hatte ich nie einen grünen Daumen. Die Liebe zum Schrebergarten (und auch der grüne Daumen) kam bei mir tatsächlich erst, als ich den Garten schon an der Backe hatte. Und die ersten paar Jahre davon ist er mir trotzdem noch ziemlich auf die Nerven gegangen.
Mein Anbauplan wechselt von Jahr zu Jahr und ich probiere immer wieder neue Sachen aus. Ein paar Standards sind aber immer dabei. Das sind Zucchini, Tomaten, Kürbis, Süßkartoffeln, Mais und Gurken. Dieses Jahr (2020) habe ich erstmalig auch verschiedene Chili-Sorten, Aubergine, Melonen, verschiedene Bohnen, Zuckererbsen, Rhabarber und Spinat in den Beeten. Zusätzlich dazu gibt es in meinem Garten mehrere Himbeer-, Brombeer- und Stachelbeersträucher, zwei Kirschbäumchen, rote und schwarze Johannisbeeren, Kiwi, ein Zwetschgenbäumchen und jede Menge Kräuter. Ausserdem rankt ein Weinstock an der Pergola neben meiner Gartenhütte.
So genau wissen wir das gar nicht. 300 qm? Vielleicht bisschen mehr, vielleicht bisschen weniger. Auf jeden Fall ist er ordentlich groß und beinhaltet eine Gartenhütte, eine Terrasse mit Pergola, ein Gartenteich, ein ansehnliches Stück Wiese, mehrere Blumenbeete, sowie ein Nutzgartenbereich mit 6 Hochbeeten und einem Gewächshaus.

… to be continued

Wenn ihr Fragen habt, die ihr mir schon immer mal stellen wolltet und die ich hier auf der FAQ-Seite beantworten soll, schickt sie mir gerne. Entweder per E-Mail an mail@minime.life oder über das folgende Kontaktformular:


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