Grundsätzliches

7 Beispiele wie der Minimalismus dein Denken und Handeln positiv verändern kann

Neulich bin ich mal wieder über meinen Schatten gesprungen und habe etwas komplett Neues ausprobiert: Ich habe einen Podcast aufgenommen. Also genau genommen hat Anne von „Me, Wasabi“ den Podcast aufgenommen. Ich habe mich dabei nur von ihr ausfragen lassen und ziemlich viel und ziemlich ausführlich über das Thema Minimalismus gequatscht. 

Unter anderem ging es in dem Podcast auch darum, welche Auswirkungen der Minimalismus auf den menschlichen Geist hat. Minimalismus ist nämlich weitaus mehr, als einfach in seiner Wohnung auszumisten und in Zukunft weniger einzukaufen.

Mit meinen „7 Beispielen, wie der Minimalismus dein Denken und Handeln positiv verändern kann“ zeige ich dir heute mal, was der Minimalismus auch bei dir alles so bewirken kann – wenn du es zulässt:

 

Neid wird zum Fremdwort

Neid ist heutzutage leider weit verbreitet. Anstatt sich an dem zu freuen was man hat, ist man auf viele Dinge neidisch: Auf das teure Auto eines Freundes, das Haus des Nachbarn, das Gehalt des Chefs, die Schönheit und den Erfolg von Fernsehstars und und und. Als Minimalist lässt dich dieser Neid weitestgehend kalt. Du weißt, dass es im Leben auf andere Dinge ankommt und dass es keine großen Besitztümer, kein besonderes Aussehen und erst recht keinen Fame braucht, um glücklich zu sein.

Du entwickelst einen gesunden Egoismus

Als Minimalist legst du Wert darauf, dass dir deine Umgebung, deine Arbeit, dein Hobby und dein Besitz gut tun. Mit einer gesunden Portion Egoismus verbannst du daher nach und nach negative Einflüsse aus deinem Leben und machst dir dein Leben somit um einiges leichter und angenehmer.

Du lässt leichter los

Als Minimalist fällt es dir leicht, loszulassen. Sei es bei materiellen Dingen, als auch bei zwischenmenschlichen Beziehungen.  Du bist meist nicht sehr traurig darüber, wenn dir ein Gegenstand kaputt geht oder du etwas verlierst. Und wenn es in deinem Leben Menschen gibt, die dir nicht gut tun, die dich nerven oder die du einfach nicht magst, hast du keine Probleme damit, einen Schlußstrich zu ziehen. 

Du wirst relaxter

Was auch immer passiert, als Minimalist siehst du den meisten Problemen relaxed entgegen. Getreu dem Motto „Wieso über Dinge ärgern, die man im Moment sowieso nicht ändern kann“, siehst du mehr und mehr das Positive in jeder Sitatuation. Als Minimalist bringt dich so leicht nichts mehr auf die Palme.

Du lebst bewusster und gesünder

Als Minimalist befasst du dich früher oder später nahezu automatisch mit Aspekten der Ernährung, mit plastikfreiem Einkaufen, mit nachhaltiger Lebensmittelerzeugung und Ähnlichem. Als Resultat davon eignest du dir nach und nach eine gesündere, bewusstere und nachhaltigere Lebensweise an. Und nebenbei wirst du dabei meist sogar noch zum Umweltschützer.

Du lebst im Hier und Jetzt

Als Minimalist machst du dir keine Sorgen über Dinge, die in der Zukunft liegen oder zerbrichst dir den Kopf über Ereignisse aus deiner Vergangenheit. Du nimmst jede Situation so wie sie ist und lebst im Moment. Das macht deinen Kopf frei und lässt dich die schönen Dinge des Alltags leichter geniessen.

Du schätzt deine Mitmenschen und deine Umwelt

Als Minimalist ist es dir nicht nur wichtig, dass es dir selbst gut geht. Auch das Wohlbefinden deiner Mitmenschen liegt dir am Herzen. Der Minimalismus lässt dich aufmerksamer werden, fröhlicher, netter und auch aufgeschlossener. Vielleicht engagierst du dich durch den Minimalismus sogar in sozialen Bereichen, schließt dich einer Hilfsorganisation an oder wirst ehrenamtlich tätig.

 


Wie du siehst, lebt es sich als Minimalist ziemlich gut. Entgegen der allgemein Meinung steht beim Minimalismus nämlich nicht der Verzicht allein im Vordergrund, sondern die vielen postivien Nebeneffekte, die ein einfaches Leben mit sich bringt. 

Wenn du jetzt noch mehr wissen willst, dann hör doch auch mal in unseren Podcast rein. Annes Beitrag inklusive dem kompletten Podcast zum Anhören findest du hier: Ich und all die Dinge, die ich (nicht) brauche Viel Spaß damit!

6 thoughts on “7 Beispiele wie der Minimalismus dein Denken und Handeln positiv verändern kann

  1. Das sind wirklich wichtige Dinge, die ich sich momentan auch in meinem Leben widerspiegeln. Das mit dem Minimalimus kam bei mir eher nebenbei. Ich habe mich schon immer für Umwelthemen interessiert und auch für soziale Aspekte des Zusammenlebens. Aus der Auseinandersetzung mit beidem kam dann irgendwann die Erkenntnis, dass Minimalismus was für mich sein könnte.

    Zuvor dachte ich immer Minimalismus ist irgendwie eine Mischung aus Rainer Langhans und skandinavischem Einrichtungstrend. Doch seitdem ich versuche für mich herauszufinden, wie ich ganz bewusst leben kann, habe ich festgestellt, dass Minimalismus auch bunt und laut sein kann. Und nichts mit (für mich ziemlich langweiligem) skandinavischem Design zu tun hat. Ich besitze das was mir ewtas gibt: Spaß, Lebensfreude und einen Sinn. Nicht mehr Berge von irgendwas. Aber vor mir steht noch ein langer Weg und manchmal würde ich am liebsten alles rausschmeißen und mir dann nur die Dinge rauspicken, die ich wirklich mag. Vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. 😉

    Liebe Grüße,
    Bibi von http://happyandcity.blogspot.de/

  2. Hallo ihr lieben!
    Danke für eure Inspiration!
    Super, wenn immer mehr über ihren eigenen Tellerrand hinauswachsen und sich ihrer Verantwortung bewusst sind.
    Leider fällt es dann sehr ab, als es zum Thema „du musst“ kommt.
    Hier wirds erst wirklich interessant.
    Ein Kleidungsstück weiterzugeben mag ja schon mal nachhaltig sein. Aber ist es für euch wirklich noch vertretbar, dass ein Lebewesen in der Suppe landet für einen gaumenkitzel?
    Eure Argumentation ist an der stelle eher trotzig pubertär: ich will mir nichts vorschreiben lassen, also werde ich nie vegetarisch/vegan…
    Der Punkt ist, dass jeder von uns genau an der stelle den größten impact hat: pro Leben, pro Umwelt und für eure Gesundheit.
    Auch im Kopf stellt sich dann die Klarheit ein, die es mir leicht macht, mich vom Schrott in meinem leben zu trennen.
    Liebe Grüße
    Heike
    ps: dies ist mein Kommentar zum Podcast
    Problem mit handy

    1. Hallo liebe Heike,
      zunächst mal vielen Dank für dein Feedback zu unserem Podcast. Deiner Kritik bezüglich dem Thema „Ernährung“ möchte ich natürlich gerne stelle. Allen voran deinem „Vorwurf“ der pubertären Trotzigkeit. Dass ich mich nicht vegetarisch oder gar vegan ernähre, hat nämlich rein gar nichts mit einer etwaigen „pubertärer Trotzigkeit“ zu tun. Vielmehr ist die vegetarische und vegane Lebensweise einfach nichts, was für mich in Frage kommt. Ich mag Fleisch, Milch, Joghurt und Käse. Und all diese Produkte gehörten – für mich persönlich! – zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Was ich mit der Aussage „du musst“ eigentlich vielmehr betonen wollte, ist die gesellschaftliche Haltung, die uns immer mehr versucht, in eine Ecke zu zwängen. Veganer vertreten gegenüber Fleisch-Essern allzu oft die Haltung: „Du isst Fleisch, also bist du ein schlechter Mensch“. Und Fleisch-Esser vertreten die Haltung „Du isst vegan, also bist du ein Öko-Spinner“.. Mir ist es viel eher wichtig, dass dieser ständige Krieg, zwischen Fleisch-Essern und Veganern / Vegetariern endlich aufhört. Wieso kann nicht jeder den anderen so leben lassen, wie er es selbst für richtig hält? Wieso muss der eine immer versuchen, den anderen von einer Lebensweise zu überzeugen, die derjenige gar nicht möchte?
      Ich denke, darüber lohnt es sich wirklich nachzudenken!

  3. Ist ein toller Podcast geworden, hab euch gerne zugehört =)
    Das tolle am Minimalismus finde ich eben auch, dass sich nicht nur die Sachen die rumliegen vermindern… Sondern dass sich eben das ganze Denken und Handeln verändert… Und ich glaube, das ist einer der Hauptgründe, warum ich mich mit dieser Thematik auseinander setze und deinen Blog so gerne lese… Danke dir für die immer tollen Inputs =)
    Liebe Grüsse
    Debby

  4. Heyhey,
    das hat mich auch schon während unserem Gespräch so beeindruckt: Dass sich deine ganze Haltung ändert, wenn du deinen Lifestyle änderst. Und irgendwie ist es auch logisch, „Umweltbewusstsein“ entwickelt sich eigentlich von selbst – und am liebsten mag ich, dass Neid zum Fremdwort wird.
    Noch einmal vielen herzlichen Dank fürs Mitmachen – war ja für uns beide eine Premiere!
    Grüßle, Anne

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