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Mit der „1 Minuten Regel“ organisiert durch den Haushalts-Alltag

Egal wie sehr man zu Hause bereits minimalisiert hat, um Haushaltspflichten wie Kochen, Waschen, Spülen, Putzen, und Ähnliches kommt man auch als Minimalist nicht herum. Im stressigen Alltag kommt es dabei dann häufig vor, dass solche Routine-Aufgaben aufgeschoben werden und liegen bleiben.

Nimm dir Zeit für dich selbst und tu was du liebst“ ist eines der großen Mottos unserer Zeit. 

Nach einem stressigen Arbeitstag, möchten wir gerne entspannen und am liebsten nur noch die Dinge tun, die uns Freude machen. Putzen gehört da für die Meisten eher weniger dazu und daher verbringen wir unsere Feierabende und Wochenende auch nur allzu gerne mit allerlei Ausreden.

Wir denken uns Argumente aus, warum wir jetzt gerade nicht aufräumen können, das Altpapier nicht rausbringen können, die Wäsche nicht zusammenlegen können und die Fenster nicht putzen können. Das Problem dabei: Umso länger man die Haushaltspflichen aufschiebt, umso mehr häuft sich an und umso länger brauchen wir dazu, dem Chaos wieder Herr zu werden.

Zum Glück gibt es eine sehr einfache, aber äußerst effektive Methode, um genau dieser Aufschieberei entgegen zu wirken:

Die 1 Minuten Regel

Die 1 Minuten Regel ist ein recht alter Trick, der dabei hilft, die Arbeiten im Haushalt so effizient wie möglich auszuführen. Wer diese Regel anwendet, der vermeidet, dass sich bestimmte Arbeiten zu immer größeren Bergen auftürmen und erleichtert sich die täglichen Haushaltspflichten enorm. Die Anwendung der 1 Minuten Regel ist dabei denkbar einfach:

Wann immer eine Aufgabe anfällt, die sich innerhalb einer einzigen Minute erledigen lässt, wird diese sofort erledigt. Ohne jegliche Ausnahme.

Der Vorteil: Mit Anwendung der 1 Minuten Regel schafft ihr Routinen in eurem Alltag, die euch ziemlich schnell in Fleisch und Blut übergehen und die große Haushaltsaufgaben in viele kleine erträgliche Aufgaben aufspalten:

  • Die Jacken werden direkt auf Kleiderbügel gehängt, anstatt auf Sofa oder Stuhllehnen zu enden.
  • Die Schuhe werden ordentlich in der Garderobe abgestellt, anstatt in der ganzen Wohnung verteilt zu stehen.
  • Dreckiges Geschirr kommt ohne Umwege in die Spülmaschine und stapelt sich nicht in der Küche
  • Das Altpapier wird nicht auf zig Häufchen gesammelt, sondern wandert direkt in den dafür vorgesehen Karton.

Die spart viel Zeit beim eigentlichen Äufräumen, da man bestimmte Dinge nicht in der ganzen Wohnung zusammen suchen muss und viele Aufgaben sogar schon komplett erledigt sind.

Wenn ihr die 1 Minuten Regel konsequent befolgt, werdet ihr es spielend leicht schaffen, viele einst große Haushaltsaufgaben ganz automatisch nebenher zu erledigen. Und die Zeit, die ihr dadurch spart, könnt ihr dann in größere Projekte investieren. Oder einfach relaxen!

Geht doch also einfach mal die nächten Tage mit einem wachem Blick durch euren Alltag und fragt euch, was ihr alles so auf die Schnelle in einer Minute erledigten könntet. Ihr werdet überrascht sein, wie reibungslos sich manch lästige Aufgabe damit so in den Alltag integrieren lässt, dass sie einem schon fast nicht mehr auffällt.


 

P.S. Bevor jemand fragt, ja dass da oben ist mein Wohnzimmer 🙂

18 thoughts on “Mit der „1 Minuten Regel“ organisiert durch den Haushalts-Alltag

  1. Als „Regel“ war mir diese Regel bis dato noch nicht bekannt, aber implizit angewendet habe ich sie eigentlich schon immer. Oder sagen wir mal… meistens zumindest.

    Werde da jetzt mal noch bewusster drauf achten!

  2. Danke! Werde ich ab jetzt mal versuchen! Ich bin leider so jemand, der ganz schnell zumüllt. Ich hoffe ich kann mit deinen Tipps ein wenig Ordnung in mein Chaos bringen.

  3. Hallo Monica,

    ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen, wobei das mit dem Zufall auch so eine Sache ist. ( Es gibt keine Zufälle, man bekommt das was einem Zu..fällt). Auf jeden Fall bin ich begeistert, ich blättere durch deine Beiträge und es gefällt mir sehr gut was ich hier lese. Das da oben, dein Wohnzimmer ist lichtdurchflutet, klar und einladend. Was mir daran am besten gefällt, es macht meinen Kopf klar und das nur beim ansehen. Wie muss es erst sein wenn man vor Ort ist ? Das hast du wunderbar hinbekommen. Ich ziehe meinen Imaginären Hut und wünsche dir weiterhin übersprudelnde Ideen, Anregungen und Beiträge
    Alles Liebe Andrea

  4. Ein total schön eingerichtetes Wohnzimmer hast du da! 🙂
    Ich lebe auch seit kurzem, manchmal mehr oder weniger motiviert… nach ähnlicher Regel, der 5 Minuten Regel. Alles was in 5 Minuten machbar ist, wird auch gemacht. Und alles was etwas länger als 5 Minuten dauert, wird versucht innerhalb 5 Min zu schaffen. Das kann manchmal schon unglaublich motivierend sein 🙂

    Liebe Grüße!

  5. Pingback: Minimalismus Tag 26 - Endlich auch den Haushalt minimalistisch im Griff - MINIMALISTISCHE FOTOGRAFIE
  6. Oh, dein Wohnzimmer ist wirklich total hübsch 🙂
    Ich glaube, wenn man das wirklich so durchziehen würde mit der einen Minute, würde man sich so einiges ersparen, vllt sollte ich mir das auch mal vornehmen 🙂

    Liebste Grüße
    Caro

  7. Lustig. Für das was mir durch Muttis Erziehung in Fleisch und Blut übergegangen ist (Mach’s gleich) gibt es eine Regel. 😉

    Liebe Grüße
    Julia

    1. Hi Jule,
      diese Regel haben meine Mama und meine Oma auch immer versucht, mir näher zu bringen. Mit mäßigem Erfolg. Ich musste mich irgendwie selber dazu zwingen. Mittlerweile funktioniert es aber wunderbar 🙂

  8. Pingback: Minimalismus Tag 26 - Endlich auch den Haushalt minimalistisch im Griff - Thomas Meurer
  9. Toller Post 🙂
    Die 1-Minuten-Regel kannte ich noch garnicht, aber hört sich recht simpel und logisch an.
    Die sollte ich echt mal öfter anwenden. Schade, dass ich keine Spülmaschine habe, denn das Geschirr ist bei mir das größte Problem. Ich hasse Abwasch xD

    Und was ich auch schlimm finde sind Kartons von Bestellungen. Die sind immer so groß, dass ich keine Lust habe sie auseinanderzureisen und wegzuschmeißen.

    LootieLoos Plastic world

    1. Hi Thao,
      Das Karton-Problem hat mein Mann auch. Zum Glück macht es mir einen heiden Spass, Kartons zu zerreissen. Ich könnte mich damit stundenlang beschäftigen *lach*

  10. Toller Artiekl der genial zu meinem Lifestyle-Wechsel passt. Denn seit dem 01.01.2016 ziehe ich konsequent mein Minimalismus-Projekt durch.

    Das ganze ist in Form eines Tagebuchs bei mir auf dem Blog zu verfolgen.

    Werde Deinen Artikel in meinem Blog bewerben!!

    Evtl. hast Du ja auch mal Lust auf einen Gastartikel.

    Lg,

    Thomas

    1. Vielen Dank. Deinen Blog kannte ich noch gar nicht. Sieht auf den ersten Blick echt interessant aus. Da werd ich gleich heut Abend mal bisschen stöbern 🙂 Wegen einem möglichen Gastartikel melde ich mich gerne mal.

  11. Ha wie gut ich das leben! Vorallem bei der Wäsche hinke ich gut und gerne mal ein paar Tage hinterher. Ich höre meinen Wäschekorb jetzt schon rufen, dass er endlich mal geleert werden will.

    In unserem Haus ist es mittlerweile so, dass jeder seinen eigenen haken bekommen hat für Jacken etc. Sogar Kind hat ihre eigene Garderobe an der alles direkt nach der schule oder dem spielen aufgehängt werden kann. Das erleichtert vorallem erstmal das aufräumen des Kinderzimmers. Auch Schuhe kommen ins Regal oder die Schublade unter ihrem Bett. Bei uns selber muss ich mich da definitiv besser dran halten. Aber man will ja die nächste Generation besser erziehen nicht wahr?

  12. wirklich schön ist auch, dass aufräumen damit quasi wegfällt. Indem man solche Dinge sofort erledigt ist es immer aufgeräumt. Ich mache das schon seit der Zeit als ich als LKW-Fahrerin nur am Wochenende zuhause war. Da wollte ich die eh schon knappe Zeit nicht auch noch mit aufräumen verbringen und seitdem ist es mir ins Blut übergegangen. Nie mehr noch hektisch herumräumen wenn sich überraschend Besuch ankündigt- und auch wenn man von der Arbeit kommt ist einfach alles aufgeräumt und die Freizeit kann beginnen..

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